Reinhard Goebel
Foto: Christina Bleier
* Generalmanagement
Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.

Reinhard Goebel *

Dirigent

Reinhard Goebel, Gründer und 33 Jahre lang Leiter des Ensembles Musica Antiqua Köln, ist heute ein allseits gefragter Dirigent und Vermittler seines enormen Wissens um die sogenannte historische Aufführungspraxis an moderne Sinfonie- und Kammerorchester.

Wissend um den Anachronismus, Musik zu „dirigieren“, die ursprünglich vom generalbaßspie-
lenden Kapellmeister und vom geigenden Konzertmeister geschmacklich und fachlich koordi-
niert wurde, erarbeitet Reinhard Goebel in den Proben eine von „Stab-Führung“ im wesentlichen unabhängige Eigenaktivität des Ensembles. Zahlreiche Orchester haben sich diesem „Experi-
ment Goebel“ mittlerweile erfolgreich gestellt, darunter das Beethoven Orchester Bonn, die Duisburger Philharmoniker, das Gewandhaus-Orchester Leipzig, das Orchester des National-
theaters Mannheim, die Dresdner Philharmonie, das Deutsche Symphonieorchester Berlin, das Orchester der Komischen Oper Berlin, die Hamburger Symphoniker, das Münchner und Zürcher Kammerorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Royal Philharmonic Orchestra London, das Orchester der Königlichen Oper Kopenhagen, das Orchestra di Padova e del Veneto, das Orchestre National d’Île de France Paris sowie die Rundfunk-Sinfonieorchester von Saarbrücken (SR), Köln (WDR), Frankfurt (HR), Hannover (NDR) und München (BR).

Darüber hinaus war Reinhard Goebel in den letzten Jahren u.a. zu Konzerten in Darmstadt, Essen, Kassel, Nürnberg, Den Haag, Eindhoven und Winterthur eingeladen. Ferner gab er sein großes Wissen im Rahmen von Kursen der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und des Mozarteums Salzburg an die junge Generation weiter. Im Festspielsommer 2008 war Rein-
hard Goebel in Brühl, Herrenchiemsee und mit dem Helsinki Baroque Orchestra in Vantaa und Turku in Finnland zu sehen. Im Januar 2009 wurde Reinhard Goebel zum ersten Gastdirigenten der Bayerischen Kammerphilharmonie ernannt. Im Mai 2009 gab er im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele sein erfolgreiches Debüt am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Im Oktober 2009 wurde am Nationaltheater Mannheim die Neuproduktion von Johann Christian Bachs "Amadis de Gaule" unter seiner musikalischen Leitung von Publikum und Presse ge-
feiert. Ferner war er im Oktober 2009 beim Taipei Symphony Orchestra zu Gast und gab ein sensationelles Debüt beim Melbourne Symphony Orchestra, das zu zwei sofortigen Wiederein-
ladungen führte. Im Sommer 2010 folgte sein erfolgreiches Debüt als Dirigent in den USA: Reinhard Goebel war am Pult des Grand Teton Festival Orchestras mit einem Programm von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen zu Gast in Wyoming.

Im April 2011 folgten das Debüt beim Odense Symfoniorkester sowie zwei Aufführungen von Bachs Matthäus-Passion mit dem Residentie Orkest und Nederlands Kamerkoor in Den Haag. Im August und September 2011 gastierte er mit der Bayerischen Kammerphilharmonie beim Haydn-Festival der Brühler Schlosskonzerte sowie auf Schloß Neuschwanstein. Im Dezember 2011 folgte die Wiedereinladung nach Melbourne im Rahmen von drei Konzerten mit Händels „Messiah“ im Melbourne Recital Centre. Ein weiteres Projekt mit dem Melbourne Symphony Orchestra mit einem Mozart-Programm folgt im August 2012 mit Konzerten in Melbourne und Monash.

Für 2012 sind ferner ein Gastdirigat beim Seattle Symphony Orchestra sowie eine erneute Zusammenarbeit mit dem Sønderjyllands Symfoniorkester geplant, mit dem Reinhard Goebel Anfang 2011 im Rahmen von zwei erfolgreichen Konzerten sein Debüt in Dänemark gab. Zukünftige Projekte beinhalten darüber hinaus Konzerte mit dem HR-Sinfonieorchester in Frankfurt und Fulda im Januar 2012, mit dem MDR Sinfonieorchester in Magdeburg und Leipzig im März 2012, mit dem Budapest Festival Orchestra im April 2012  sowie das Debüt mit dem Wiener Kammerorchester im Konzerthaus Wien, ebenfalls im April 2012, und eine Neu-Produktion von Johann Christian Bachs “Temistoclé” am Nationaltheater Mannheim im Juli 2012.

Reinhard Goebels besonderes Interesse an der deutschen Musik der Bach-Zeit, das schon seine Arbeit mit Musica Antiqua Köln prägte, aber auch die Literatur der Vorklassik und Klassik werden die zukünftigen Programme bestimmen. Grundlage für das Innere seiner "barocken" wie „klassischen“ Arbeit ist eine umfassende Kenntnis der theoretischen Quellen, Insonderheit der Instrumental-Schulen, während seine enorme Repertoire-Kenntnis und „der Mut zum Neuland“ den äußeren Rahmen bilden.

Als Geiger war Reinhard Goebel, 1952 in Siegen geboren, Schüler von Franzjosef Maier, Eduard Melkus, Marie Leonhardt und Saschko Gawriloff. Seine musikhistorischen und philologischen Interessen vertiefte er durch das Studium der Musikwissenschaften an der Universität Köln. Er erhielt ferner nachhaltige Anregungen durch Christoph Wolff, den Doyen der Bach-Forschung.

Mit dem 1973 gegründeten Ensemble Musica Antiqua Köln, das 1978 einen Exklusiv-Vertrag bei der Archiv-Produktion der Deutschen Grammophon Gesellschaft erhielt, profilierte sich Reinhard Goebel als einer der wichtigsten Exponenten der „Early Music Scene“, insbesondere als unbe-
strittene Autorität im Bereich der deutschen Musik des Barock. Seine Aufnahmen mit dem En-
semble Musica Antiqua Köln waren und sind nach wie vor maßstabsetzend. Dafür wurde er international mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt.

Im Februar 2008 wurde Reinhard Goebel für seine CD „Mozart in Paris“, die anläßlich des Augs-
burger Mozart-Fests 2007 erschien, mit dem bedeutenden „Diapason d’Or“ ausgezeichnet, ein Preis, den er zuvor bereits für zahlreiche Aufnahmen seiner Musica Antiqua Köln entgegenge-
nommen hatte. Im Frühjahr 2010 erhielt er für seine von der Deutschen Grammophon neu edierte Aufnahme „Le Parnasse Francais“ mit Musica Antiqua Köln erneut den Diapson d’Or, der ihm bereits für die ursprüngliche Aufnahme aus dem Jahre 1978 verliehen worden war.

Zum Herbst 2010 wurde Reinhard Goebel als Professor für historische Aufführungspraxis an das Mozarteum Salzburg berufen.
 

Kölner Stadt-Anzeiger, 22. November 2011
„Reinhard Goebel, der einst mit seiner Musica Antiqua Köln die Alte Musik-Szene aufmischte, bringt weitere Fundstücke auf den Markt. Mit der Bayerischen Kammerphilharmonie erkundet er Mozarts Zeit und Umfeld ('Mozart in Italien' und 'Johann Christoph Vogel') (...) Das Orchester setzt großes Können, Engagement und vitales Spiel ein, lässt also auch mittlere Meister gut aus-
sehen (...) Zum wiederholten Hören empfiehlt sich das Konzert von [Thomas] Finley. Die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen gewinnt dem Solopart Zartes und Intimes ab."

Köln-Bonner Musikkalender, Oktober 2011
„'Sinfonisch und konzertant' - unter diesem Motto konnte man beim 4. Haydn-Festival der Brühler Schlosskonzerte die Bayerische Kammerphilharmonie unter der Leitung von Reinhard Goebel erleben (...) Haydns  Sinfonien Nr. 24 und Nr. 34 bildeten im Programm den Rahmen für die Violinkonzerte Nr. 2 und Nr. 3 von Wolfgang Amadeus Mozart. Erwartungsgemäß stellte Reinhard Goebel Haydn und Mozart in das Licht der 'historisch informierten' Aufführungspraxis (...) Mit markant gesetzten Akzenten, einem kraftvoll musikantischen Zugriff und oft sehr straffen Tempi führte Goebel das Orchester zu vitalen Interpretationen. Nichts wirkte da betulich und altbacken, hier wehte ein frischer Wind eingefahrene Hörgewohnheiten förmlich hinweg. Mirijam Contzen passte sich dem gekonnt und mit beeindruckendem geigerischen Können an ..."

Augsburger Allgemeine Zeitung, 26. September 2011
„Er war wieder 'un-er-hört' präsent beim Eröffnungskonzert der neuen Saison der Bayerischen Kammerphilharmonie im Kleinen Goldenen Saal: Obwohl sich Reinhard Goebel, 1. Gastdirigent des Ensembles, nur das Schlusswerk vorbehielt, klang seine Handschrift vorher auch bei den Auftritten von drei Nachwuchsdirigenten durch. Das Projekt 'Dirigentenforum' des Deutschen Musikrats gastierte unter seiner Leitung in Augsburg (...) Zum Schluss war Maestro Goebel selbst mitten im Geschehen. Er demonstrierte mit einer durchpulsten Aufführung von Händels Concerto grosso op. 6/5 bewegten Klang und schillernde Farbe (...) Dankbarer Beifall eines interessierten Publikums."

Allgäuer Zeitung, 21. September 2011
„Es ist das Verdienst der Bayerischen Kammerphilharmonie und ihres Gastdirigenten Reinhard Goebel, musikalische Kostbarkeiten (...) aufpoliert und in einem exquisiten Konzertabend dar-
geboten zu haben. In der Sinfonie C-dur von Joseph Martin Kraus lodert Feuer. Reinhard Goebel schürte es und trieb den Solisten Gabriel Adorján und das Orchester zu bestechender Intensität an (...) Mit dem wirbelnden Rondo endete das außergewöhnliche Konzerterlebnis. Der Beifall fand kein Ende ..."

Allgäuer Zeitung, 20. September 2011
„Es war ein mitreißender Auftakt, den die Bayerische Kammerphilharmonie zu Beginn der Schlosskonzerte Neuschwanstein im ausverkauften Sängersaal setzte (...) Mit Reinhard Goebel hat das Orchester einen von der historischen Aufführungspraxis beflügelten Dirigenten (...) Die Musiker ließen sich voll auf seine impulsive, charismatische Stabführung ein."

Kölner Stadt-Anzeiger, 29. August 2011
„Das Ergebnis des kollektiven Auftrumpfens unter der engagierten Führung [Reinhard Goebels] waren zwei rauschende, klangwogende Sinfonien, die das barocke Gemäuer ordentlich ans Vibrieren brachten und die Hörer, gerade auch wegen der ins Virtuose hochgetriebenen Tempi, beeindruckten (...) Dieses fulminante Ergebnis hatte auch sehr viel mit der Solistin zu tun, Mirijam Contzen (...) Makellos spulte sie alle Läufe und Arabesken in jedem noch so rapiden Tempo herunter ..."

Bonner General-Anzeiger, 27./28. August 2011
„Beim Haydn-Festival von Schloss Augustusburg in Brühl präsentierte sich Goebel mit der Bayerischen Kammerphilharmonie (...) Goebels Temperaments-Dirigat verlieh nicht nur den Mozart-Konzerten Leidenschaft und Vitalität, sondern auch den Haydn-Sinfonien 24 und 34."

Rhein-Erft-Rundschau, 27. August 2011
„Die Bayerische Kammerphilharmonie hat ihn 2009 zum Ersten Gastdirigenten ernannt; welche Früchte die Zusammenarbeit trägt, konnte man jetzt beim Auftritt innerhalb des Haydn-Festivals [der Brühler Schlosskonzerte] erleben. Selbst die drückende Schwüle im Treppenhaus von Schloss Augustusburg konnte Goebel nicht in seinem Elan bremsen. Mit weit ausholenden Gesten animierte er die jungen Musiker bei zwei Haydn-Sinfonien und zwei Violinkonzerten von Mozart zu klangrauschender musikalischer Prachtentfaltung (...) Auch bei Mozarts Violinkonzert Nr. 2 D-dur KV 211 pflegte man (...) einen alles andere als gemächlichen Musizierstil, zumal mit Mirijam Contzen eine Solistin auf dem Podium stand, die sich kraftvoll in das Konzept einfügte (...) Zauberhafte Kantilenen entfaltete die anmutige deutsch-japanische Künstlerin auch beim Konzert Nr. 3 G-dur KV 216 (...) Hier zeigte sich Reinhard Goebel als umsichtiger Koordinator, der eine schöne klangliche Balance herstellte."

Rheinische Post, 16. Juni 2011
„Dass Barockmusik von Georg Philipp Telemann interessant, abwechslungsreich und somit im besten Sinne unterhaltsam sein kann, bewies der Telemann-Apostel Reinhard Goebel nicht nur als Dirigent des jüngsten Philharmonischen Konzerts, sondern auch mit einem daran anschlies-
senden Workshop mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker (...) Es wurde klar und lebendig musiziert (...) eben eine einzige Freude."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 14. Juni 2011
„Wie mitreißend die Musik von Georg Philipp Telemann klingen kann, hatte Reinhard Goebel bereits vergangene Woche im Philharmonischen Konzert als Dirigent bewiesen. Als Leiter eines Barock-Workshops stellte er nun im Opernfoyer den Barockkomponisten von seiner kammer-
musikalischen Seite vor (...) Der Schwerpunkt des 8. Profile-Konzertes der Saison lag zuerst auf den Concerti für vier Violinen (...) Hier wie in den anderen Werken des Konzertes wurde deutlich, wie sorgfältig Reinhard Goebel mit allen Teilnehmern an der Artikulation gearbeitet hatte. Tele-
manns Komposition wurde so nicht bloß zu neuem Leben erweckt, sondern auch zum Blühen gebracht."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 10. Juni 2011
„Reinhard Goebel erwies sich wieder mal als absoluter Kenner des Barocks (...) Seit Jahren arbeitet er mit traditionellen Sinfonieorchestern und verbindet deren klangliche Opulenz mit den Vorteilen quicklebendig phrasierender und affektbetonter historischer Aufführungspraktiken (...)
Die Duisburger Philharmoniker glänzten durch einen durchsichtigen Klang, spieltechnische Biegsamkeit und eine geradezu rhetorische Lebendigkeit. Orchestral wie solistisch klangen die meist kurzen Sätze wie fein polierte Diamanten."

Rheinische Post, 10. Juni 2011
„Wer nach dem jüngsten, elften Philharmonischen Konzert den Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann noch für einen mittelmäßigen Vielschreiber hält, dem ist nicht zu helfen. Der Telemann-Apostel Reinhard Goebel plädierte mit seinem dritten Duisburger Auftritt als philhar-
monischer Gastdirigent (...) für die intelligent unterhaltende Musik des Meisters (...) Die Duis-
burger Philharmoniker traten selten so stilsicher und spielfreudig auf wie an diesem Abend. Goebels feuriger, manchmal fast atemloser Antrieb brachte sie zu einem geradezu kammer-
musikalischen Einsatz auf der sprichwörtlichen Stuhlkante. Der Jubel des Publikums war am Ende groß. Das lag natürlich auch daran, dass die vier Werke des Programms geschickt so ausgewählt waren, dass jeder einzelne Musiker dankbar gefordert war."

Kölnische Rundschau, 5. April 2011
„Mit Reinhard Goebel war dazu ein Fachmann berufen, mit seiner 'Bayerischen Kammerphilhar-
monie' vergessene Kostbarkeiten zu präsentieren (...) Frische Tempi in ungehetzter Leichtigkeit nahm das Orchester gerne auf, deutliche Terrassendynamik bis zum Echoeffekt wurde realisiert, kleines Vibrato bei vollem Ton bot den Grundstock dieses hervorragenden Kammerorchesters. Goebel ließ eine sehr originelle Ouvertüre von Pietro Nardini, einem Tartini-Schüler, erklingen, witzige Mischklänge aus Streichern und einem Hornpaar. Es folgte die galante, häufig gewählte g-moll-Sinfonie des Bach-Sohns Johann Christian, dann ein tolles Violinkonzert des wie Mozart 1756 geborenen Engländers Thomas Linley, ein Nardini-Schüler (...) Und auch in Mozarts Sin-
fonie KV 319 verwandelte sich die von Goebel durchgängig sportiv versprühte Energie (...) in fließend edles Musizieren."

Das Orchester, April 2011
„Nach der Pause ein durchaus etwas populäres Werk Mozarts: die Sinfonie in C-dur KV 201,
die im Jahr 1774 entstanden ist. Reinhard Goebel hat große Erfahrung mit den Werken und Aufführungspraktiken des 17. und 18. Jahrhunderts. Seine Tempi sind mitreißend, und die Musiker unterstützen ihn mit schwungvollem Musizieren. Dass Goebel den 1. Satz - von Mozart mit Allegro moderato bezeichnet - fast als Allegro molto nahm, ließ die Sinfonie zu einem jugendfrischen Sturm und Drang-Stück werden [mit der Bayerischen Kammerphilharmonie]."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 2011
„Goebel hat mit dieser Aufnahme der Kunst der Fuge das letzte Projekt seines Ensembles [Mu-
sica Antiqua Köln] vor dessen Auflösung gefeiert. Es gibt dazu auch eine DVD, für die Enrique Sánchez-Lansch die Musiker im Ausstellungsgebäude der Langen-Stiftung Neuss gefilmt hat
(...) So wird die Tonkunst wieder überführt in Augenmusik [Berlin Classics/edel]."

Neue Presse, 7. März 2011
„Was für ein interessanter Abend. Im zweiten Konzert des Ring Barock hatte die NDR-Radio-
philharmonie Reinhard Goebel ans Pult geladen, einen der arriviertesten deutschen Spezialisten für historische Aufführungspraxis (...) Auf dem Programm standen zwei weitgehend unbekannte Vokalwerke von Georg Philipp Telemann. Vor allem 'Der Tag des Gerichts' ließ das Publikum staunen (...) Reinhard Goebel animierte Radiophilharmonie, NDR-Chor und die vier Gesangs-
solisten zu äußerster Emotionalität und fast schon plakativer Affektdarstellung. Das war mit-
reißend ..."

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 7. März 2011
„Diesmal war es an Reinhard Goebel, die alten Vorurteile zu verscheuchen - und es gelang ihm bravourös. Dabei hatte der Spezialist für alte Musik (...) die Latte noch etwas höher gelegt: Für das Konzert in Herrenhausen hat Goebel sich nicht für Telemanns populäre Instrumentalmusik entschieden, sondern für zwei geradezu herausfordernd exotische geistliche Werke. In der aus-
verkauften Orangerie erklang zunächst eine im französischen Stil gehaltene 'Grand Motet' (...) Noch ungewöhnlicher tönte das anschließende Singgericht 'Der Tag des Gerichts' (...) In Hanno-
ver hat Goebel die Begeisterung für Telemann auch beim NDR Chor und der Radiophilharmonie geweckt, die wie entfesselt spielten."

Göttinger Tageblatt, 26. Februar 2011
„Mit einer Orchestersonata von Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809) eröffnete das GSO
unter der Leitung des Gastdirigenten Reinhard Goebel den Abend (...) Goebel verstand es, diese verhältnismäßig steife, ein bisschen gestelzte Musik zum Schwingen zu bringen. Die Musiker boten unter seiner Leitung ausdrucksvolle Linien und lebendige Dialoge. Von Franz Clement (1780-1842) stammte das Solokonzert des Abends, ein Violinkonzert in D-dur (...) Yuki Manuela Janke (...) meisterte die technischen Schwierigkeiten souverän und spielte dabei ihren Part mit graziler Leichtigkeit und melodischer Süße (...) So wurde Beethovens erste Symphonie zum Gipfelpunkt des Abends. Das GSO musizierte mit ansteckendem Feuer (...) Ihrer Begeisterung verliehen die Zuhörer mit lautstarkem Klatschen und Trampeln Ausdruck."

Süddeutsche Zeitung, 10. Februar 2011
„Wenn Barockes und Reinhard Goebel zusammentreffen, dann sprühen die Funken. Schon der rote Kummerbund des Fracks war ein hochenergetisches Signal des legendären Profis von der Musica Antiqua Köln an die junge Akademie-Truppe des BR-Symphonieorchesters [im Münchner Cuvilliés-Theater] (...) es begann mit zwei Einleitungs-'Symphonien' zu Kantaten Bachs. Immer-
hin Anlass, über das konzertante Format seiner 'geistlichen' Musik zu reflektieren, wo über man-
chem Anfangssatz einiger Kantaten sogar 'Concerto' steht. Goebel nahm das ernst und bewies wieder einmal, dass er 'Originalklang' als konzertantes Feuer buchstabiert. Aberwitzig der virtuo-
se Soloviolinpart in der D-dur Sinfonia (...), brillant das Trompetenensemble, delikat das Holz-
bläsertrio in der Sinfonia BWV 42. Dann aber zeigten sich erst die Früchte von Goebels inten-
sivem Workshop mit der Akademie. Im Doppelkonzert d-moll (BWV 1043) verlangte er den beiden Violinsolisten so viel Tempo und Drive ab (...) wie dem Ensemble im dritten Branden-
burgischen Konzert (...) Bei Georg Philipp Telemann zeigte Goebel die Dialogstrukturen zwischen Soloflöten (...), Violine (...) und eindringlichem Cello ..." 

Augsburger Allgemeine Zeitung, 24. Januar 2011
„Das Konzert war 'un-er-hört' in vielerlei Beziehung (...) Und das auf dem Hintergrund historischer Kennerschaft in Verbindung mit musikalischem Furor. Das Publikum im ausverkauften Saal ließ sich von all dem hinreißen (...) Was die Wiederentdeckung betrifft, so war schon die Aufführung des Violinkonzerts in B-Dur von Jan Ktitel Vanhal (1739-1813) ein Ereignis (...) Goebel lud dazu die Grundierung durch das Ensemble mit Starkstrom auf, animierte Solist und Orchester durch genau getimte und musikantisch befeuernde Freude. Vorher schon war man durch seine Dar-
stellung einer Ouvertüre des Mozart-Zeitgenossen Pietro Nardini aufs Beste eingestimmt: Prall sinnlich in den Streicherklang eingebundene Hörner, das farbig flirrende Cembalo waren ein süffiges Hörerlebnis (...) Der zweite Soloauftritt rückte den seinerzeit hoch angesehenen Johann Christian Fischer (1733-1800) ins Geschehen: Auch in dessen C-Dur-Oboenkonzert ließ sich der Virtuose von Goebels fulminant entfesselter orchestraler Partnerschaft animieren. Was nach der Pause Mozart betrifft, so wurde es weiß Gott spannend und 'un-er-hört'. Sein geniales symphoni-
sches Frühwerk A-Dur KV 201 entriss Reinhard Goebel dem Klammergriff routinierter Hörge-
wohnheiten, machte aus dem Stück eine Art Theaterszene mit Mozart’schem Opernpersonal. Beim fiebrig flirrenden Thema des ersten Satzes glaubte man Tamino in der Zauberflöte auf der Flucht. Den zweiten Satz 'erlöste' Reinhard Goebel durch radikale Raffung des Tempos aus allzu ätherischer Entrückung, förderte so Mozarts spukende Schelmenhaftigkeit zutage, wie auch im straff gezirkelten Menuett und dem rasant gesteigerten Finale. Begeisterter Applaus."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2010
„Mit weihnachtlich-sanften Melodien und fröhlich-dahinschreitendem Gestus präsentierte sich die Wuppertaler Erstaufführung von Johann Friedrich Agricolas Weihnachtskantate 'Die Hirten bei der Krippe zu Bethlehem' in der Stadthalle. Der Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal präsen-
tierte das Stück am Samstag zusammen mit dem Sinfonieorchester unter der Leitung von Rein-
hard Goebel (...) Schön schwingend begann Reinhard Goebel im zweiten Teil des Konzertes Bachs 'Magnificat'. Mit ausladenden, tänzerischen Bewegungen gab er Einsätze und malte seine musikalische Vorstellung in die Luft."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 23. Dezember 2010
„Auf Zollverein dirigierte mit Reinhard Goebel ein Kenner historischer Aufführungspraxis und der Literatur der Bachzeit. Eine furiose Aufführung vom ersten Ton an [Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Ensemble Resonanz]. Von jenem berühmten Chorsatz 'Jauchzet, frohlocket' bis zum vielstimmigen 'Herrscher des Himmels' der Kantaten I bis III sowie bis zum hoffnungsfrohen Choral der Kantate VI. Reinhard Goebel arbeitet sich prestissimo durch die Chorsätze und ver-
steht es, seine Intensität und Spannung seinen Sängern sowie einem faszinierten Publikum gleichsam unter die Haut zu jagen. ChorWerk Ruhr (...) hielt diese Intensität das ganze Werk durch. Eine atemberaubende Aufführung ..."

Neue Ruhr Zeitung, 21. Dezember 2010
„Reinhard Goebel, der Guru für Alte Musik, zusammen mit dem Chorwek Ruhr und dem ebenso phänomenalen Hamburger 'Ensemble Resonanz' in der Salvatorkirche [mit Bachs Weihnachts-
oratorium] (...) Gleich mit dem Eröffnungschor setzte Goebel klare Akzente: Beschaulichkeit, geschweige denn sentimentale Anwandlungen, haben bei Goebel nichts im Werk zu suchen. Und so schlug er so rasante Tempi an (...) Besonders bemerkenswert: Sowohl das lupenrein intonierende und stimmlich perfekt ausgewogene Chorwerk Ruhr als auch das Hamburger Instrumentalensemble ließen sich von Goebels Husarenritt nicht in Bedrängnis bringen (...) 
Bleibt also hauptsächlich die Frische und das vokale wie instrumental exzellente Niveau der Aufführung zu bewundern, die ein Bach-Erlebnis der besonderen Art bescherte."

Fono Forum, November 2010
„Welche Musik hat Mozart gehört, als er sich mit seinem Vater in Italien befand? Diese Frage wollen [Mirijam] Contzen und die Bayerische Kammerphilharmonie unter Reinhard Goebel beantworten. Neben [Thomas] Linley gehören dazu das zweite Violinkonzert des ebenfalls jung gestorbenen Franz Lamotte und Sinfonien vom (zu Mozarts Zeiten) Altmeister Adolph Hasse und Venanzio Rauzzini. Die Musik bietet Abwechslung (...) Durchsichtig spielt das Orchester, ohne Schmadder und mit viel Sinn für angemessene Tempi. Contzen führt unaufdringlich die Konzerte ein, poliert die Melodien blitzeblank (...) eine verdienstvolle CD." ['Mozart in Italien', Oehms Classics]

Neue Zürcher Zeitung, 30. Oktober 2010
„Mozart und Mannheim: Das war das Thema eines anregenden Konzertabends mit dem Musik-
kollegium Winterthur. Verantwortlich für das Programm zeichnete sich Reinhard Goebel (...) 
Kompromisslos ging er seine Aufgabe auch im Winterthurer Stadthaus an. Er animierte das Orchester von Beginn an zu gespanntem Musizieren, bewusstem Einsatz des Vibratos und blitzblanker Artikulation. So kam der Farbenreichtum von Christian Cannabichs Ballettmusik 'Medée et Jason' (...) aufs Schönste zur Geltung (...) Im zweiten Teil des Abends überraschte Georg Joseph Voglers Schauspielmusik zu 'Hamlet' mit ebenso originellen wie effektvollen EInfällen, die Goebel genüsslich auskostete."

Der Landbote, 29. Oktober 2010
„... der Gastdirigent des Abends Reinhard Goebel hatte unter dem Motto 'Mozart in Mannheim'
musikhistorisch interessante Beispiele jener Zeitspanne gruppiert, denen der junge Reisevogel Mozart in den Jahren 1777 und 1778 in Mannheim begegnet ist (...) Der Abend wurde eine klin-
gende Erfahrung jenes frappanten Unterschieds zwischen der tonschöpferischen Qualität der damals immerhin namhaften Komponisten und der unüberhörbaren Überlegenheit des jungen Genies (...) Zwei Programmnummern haben darüber packende, ja faszinierende Auskunft gegeben, so vor allem sein Konzert für Oboe in C-dur KV 314 (...) Schön der wunderbar helle, schlanke und dennoch jederzeit expressive Oboenklang von Stefan Schilli. Und mit ihm zusam-
men natürlich der allzeit geistesgegenwärtige Dirigent Reinhard Goebel und das Musikkollegium Winterthur ..."

Westfälische Nachrichten, 19. Oktober 2010
„[Die CD] 'Mozart in Italien' spürt den Vorbildern nach, denen das junge Genie auf seinen Bil-
dungsreisen begegnete (...) [Johann Adolph] Hasses Opern-Sinfonia aus 'Ruggiero' eröffnet knackig-pompös das Programm und lässt kaum Zweifel daran aufkommen, dass hier jemand mit reicher Erfahrung auf dem Gebiet historisierender Aufführungspraxis den Taktstock schwingt:
Reinhard Goebel, Gründer der Musica Antiqua Köln, dirigiert die Bayerische Kammerphilharmo-
nie. Und Mirijam Contzen, die fabelhafte Geigerin aus dem Münsterland, fügt sich glänzend ein und liefert Plädoyers für die weithin unbekannten Stücke von [Thomas] Linley und [Franz] La-
motte."

Klassik heute, 15. Oktober 2010
„Reinhard Goebel (...) beweist damit einmal mehr, dass man auch ohne Original-Instrumente historisch informiert musizieren kann. Für interessante, ausgefallene Programme ist er nach wie vor gut. Nach 'Mozart in Paris' widmet er nun eine CD Komponisten, denen Mozart im Verlauf seiner Italien-Reisen begegnet ist. (...) Gleichwohl ist Hasses Musik, die auch auf Mozart einen starken Eindruck machte, alles andere als eine altersmüde Pflichtübung -  zumal wenn sie so frisch und lebendig gespielt wird wie in der vorliegenden Aufnahme (...) Die Bayerische Kammer-
philharmonie hinterlässt einen ausgezeichneten Eindruck und klingt (gewiss auch dank der vor-
züglichen Aufnahmetechnik) trotz minimaler Streicherbesetzung erfreulich ausgewogen."

Der Neue Merker, 29. September 2010
„... eine Wiederbegegnung mit Viktoria Mullova (...) begleitet vom Helsinki Baroque Orchestra mit seinem ganz speziellen, lebendigen Klang unter Reinhard Goebel (...) Sie spielte kraftvoll, kernig, der Gegenwart zugetan, nicht historisierend, aber einfach mitreißend, ganz aus unserer Zeit nachempfunden [Bach Violinkonzerte E-dur und a-moll]. (...) Daneben erklangen in barocker Klangfülle und festlichem Glanz Ouvertüre G-dur von Johann David Heinichen, SInfonia 'allegro'
 D-dur für Violine solo, 2 Oboen, Streicher und B.c. von Bach (BWV 1045) sowie das Konzert A-dur 'Die Rellinge' und die Suite II C-dur, die 'Wassermusik / Hamburger Ebb und Fluth' von Georg 
Phillip Telemann mit - man möchte sagen - authentischer Klangfülle alter Instrumente und modernem Musizierstil. Es wurde exzellent, wie 'aus einem Guss', inspirierend, animierend, ja zwingend, gespielt, mit unverwechselbarer Tongebung, mitunter auch sehr virtuos und effektvoll, speziell bei Telemanns 'Rellingen'."

rbb Kulturradio, 27. September 2010
„Die Bayerische Kammerphilharmonie unter der Leitung von Reinhard Goebel stellt auf ihrer neuesten CD nun in origineller Weise Werke von Komponisten zusammen, denen Mozart auf dieser [Italien-] Reise begegnet ist (...) Die Bayerische Kammerphilharmonie musiziert unter Reinhard Goebel äußerst delikat und stellt den Gegensatz zwischen dem spätbarocken Pathos Hasses und den frischen, jugendlichen Werken Linleys, Lamottes und Mozarts plastisch heraus. Die jahrzehntelange Erfahrung Goebels mit der historisch informierten Aufführungspraxis be-
reichert die Aufnahme ungemein und lässt es überhaupt nicht als Manco erscheinen, dass die Musiker ein modernes Instrumentarium nutzen. Mirijam Contzen meistert die Soloparts in den beiden Violinkonzerten mit zupackender Energie und großer Eleganz."

Ruhr Nachrichten, 21. September 2010
„Sie stellt der frühen Sinfonia KV 111 von Mozart Werke von Johann Adolph Hasse, Thomas Linley, Venanzio Rauzzini und Franz Lamotte gegenüber. Alle vier kannten Mozart, trafen ihn oder waren mit ihm befreundet. Noch den Geist der ausklingenden Barockmusik atmet Hasses Sinfonia aus der Oper 'Ruggiero' in der mitreißenden Interpretation der Bayerischen Kammer-
philharmonie unter Leitung von Reinhard Goebel. (...) Mit zwei Violinkonzerten zeigt sich Mirijam Contzen als Schatzgräberin: Mit leuchtendem Ton und viel Mozart-Geist spielt sie das Konzert von Linley, mit dem sich Mozart als 14-Jähriger in Florenz anfreundete. Das leichte, unbeschwerte Violinkonzert ist eine Perle auf der CD. (...) Eine kostbare Rarität wie alle Werke dieser CD, die besonders Menschen Freude macht, die schon alles von Mozart kennen." ['Mozart in Italien', Oehms Classics]

Mitteldeutsche Zeitung, 5. September 2010
„Der neue Bachsaal freilich war am Abend zuvor aus den Nähten geplatzt (...) Zu hören war dort in Werken von Bach, Telemann und Heinichen der exzellente, nordisch-trockene Originalklang des Helsinki Baroque Orchestra, das vom ewig jungen Altmeister Reinhard Goebel geleitet wurde. Das eigentliche Ereignis dieses Konzertes war freilich der Auftritt von Stargeigerin Viktoria Mul-
lova. Ihre Schnörkellosigkeit und intellektuelle Sinnlichkeit, die virtuose Selbstverständlichkeit und gestalterische Kraft sorgten schon nach dem ersten Solostück, einer eher unbekannten Sinfonia von Bach, für Fassungslosigkeit im Publikum. Zugleich agierte die Russin in Bachs berühmten Konzerten E-Dur und a-Moll stets als Mitglied des Ensembles, vermied sorgsam romantischen Solistenzauber und widmete sich, manchmal fast versonnen, der Arbeit am No-
tentext. Das war barocke Weltmusik mitten in Anhalt [Bach-Festtage Köthen]."

Crescendo, Juni 2010
„Manche Verklärungen Mozarts brachten ernsthafte Biografen zur Verzweiflung. Umso erfreulicher diese CD, die den rein musikalischen Fokus auf seine Reisen nach Italien richtet. Festlich-pathetisch empfängt den Hörer die Sinfonia des Ruggerio von Johann Adolph Hasse, den Mozart 1771 in Mailand getroffen hat (...) Der Dirigent Reinhard Goebel wird  - mit Hilfe der Bayerischen Kammerphilharmonie - seinem Ruf gerecht, damals bekannte Zeitgenossen großer Künstler ins rechte Licht zu rücken. Auch das Violinkonzert von Franz Lamotte verdient eine breitere Öffent-
lichkeit. Die Sinfonia von Venanzio Rauzzini und die Sinfonia von Mozart runden den atmosphä-
risch dicht gewobenen Höreindruck ab. Eine schöne und wichtige CD, die dem 'Phänomen Mozart' historisch und akustisch adäquat zu Leibe rückt. Da capo!" ['Mozart in Italien', Oehms Classics]

Sud Ouest, 20. Mai 2010
„Voyons-y le respect dû à Reinhard Goebel, pour la première fois placé devant l'orchestre bor-
delais et on ne sera pas décu par la suite [au Grand-Théâtre de Bordeaux]. C'est qu'il a ses exigences, l' ex 'pape du baroque' devenu prince du classique à la claire ardeur de jeune homme: vélocité, dynamique appuyée, tempi hardis, et pour autant velouté sonore, tout cela obtenu du doigt ou de tout le corps ployé et c'est Wranitzky, l'inconnu de la soirée, donc. Pas de quoi rêver de l'intégrale mais disert, élégant, charmeur de classe ..." 

Augsburger Allgemeine Zeitung, 17. Mai 2010
„Dirigent Reinhard Goebel entfachte voller 'Elan vital' jene Energie, jene Klangfreude und Be-
geisterung, die Frühwerke auszeichnet, sodass im Kleinen Goldenen Saal musikalisches Feuer unter dem Mozartdache war. In den dreisätzigen Sinfonien - sei es bei Hasse, Rauzzini oder Mozart selbst - pulsierte Opernblut. Goebel zeichnete diese Nähe zur Ouvertüre ebenso temperamentvoll wie energiegeladen nach. Die [Bayerische] Kammerphilharmonie musizierte frisch von der Leber weg ..."

Stuttgarter Zeitung, 26. April 2010
„Für eine Überraschung ist Reinhard Goebel immer gut. Zu seinem Debüt bei den Stuttgarter Philharmonikern hatte der Dirigent nicht nur die allein angekündigte Ouvertüre 'Amadis de Gaule' mitgebracht, sondern gleich eine ganze Suite aus dieser Oper von Johann Christian Bach (...) die Bach-Mozart-Kombination war für alle Beteiligten von den sechs kompetenten Solisten aus den Reihen des Orchesters bis hin zum Publikum ein großes Vergnügen. Daran hatte Reinhard Goebels ebenso forsche wie sachkundige Leitung gewiss großen Anteil. Der Spezialist für das 17. Jahrhundert wusste insbesondere das hohe Potenzial der Streicher für eine subtil artikulierte und sehr konzentrierte Interpretation zu nutzen. (...) Zum Abschluss mit Mozarts 'Pariser Sinfonie' finden sich (...) alle zu erstklassigem Orchesterspiel zusammen."

Süddeutsche Zeitung, 25. März 2010
„Wie auch das folgende D-Dur-Violinkonzert Ben 103 (zweite Fassung) von Ignaz Pleyel: Konzert-
meister Gabriel Adorján, hier in der Rolle des Solisten, und Dirigent Reinhard Goebel zeichnen dieses Werk in sehr raschen Zügen, mit einem Adagio cantabile, das schön singt (...) Goebel aber bleibt in seiner Vitalität konsequent. Und Mozarts B-Dur-Symphonie KV 319 steht dies nach der Pause ganz hervorragend. Heiterer, pointierter und besser kann man diese Musik nicht prä-
sentieren: Noch stärker als zuvor werden die dynamischen Kontraste umgesetzt, und das Me-
nuett hat hier nun wirklich nichts mit dem Schreittanz eines blasierten Hofadels zu tun, sondern hüpft beschwingt und keck dahin. Das ist erfrischend, erdig im Ton, unpoliert und dennoch ele-
gant [mit dem Orchestra di Padova e del Veneto in der Münchner Philharmonie am Gasteig]."

Weser-Kurier, 19. März 2010
„In einem 'Vater und Söhne' betitelten Konzert machte die Deutsche Kammerphilharmonie diesen musikalischen Prozess deutlich, 'überwacht' von Reinhard Goebel (...) eine überaus erfolgreiche Autorität auf dem Gebiet Barockmusik. (...) weshalb der Gastdirigent kaum Mühe hatte, mit Klangbildern der klaren Durchsichtigkeit und dynamischen Feinarbeit zu überzeugen. (...) Und gerade diesen Tonfall, diese frische Lebendigkeit und manchen überraschenden Ausdruck der Freiheit betonte Reinhard Goebel in einem überaus pointierten Musizieren."

Rotenburger Kreiszeitung, 19. März 2010
„'Das Herz zu rühren und die Leidenschaften zu bewegen' war Carl Philipp Emmanuels Ansinnen (...) und das gelang der Kammerphilharmonie unter Reinhard Goebel mit ihrer sensiblen Solistin Tanja Tetzlaff bestens."

Kieler Nachrichten, 2. Februar 2010
„Etwas historische Aufführungspraxis vermitteln sollte Reinhard Goebel den Lübecker Philhar-
monikern im 4. Sinfoniekonzert - und der Präzeptor der 'Musica Antiqua' setzt (...) viel Fröhlichkeit frei. Ouvertüre und Suite zu Johann Christian Bachs 'Amadis des Gaules' bieten sich geradezu an, um mit Vibrato-Abstinenz einen schlanken Ton zu finden. Energetisch aufgeladen 'spricht' Goebel mit dem Orchester, akzentuiert stets stark, bringt aber auch ein Andante galant und ruht wiegend in sich (...) Solist, Dirigent und Orchester machten es [Hummels Trompetenkonzert Es-dur mit Matthias Höfs] allerdings zum Hörvergnügen besonderer Art (...) Mit Paul Wranitzkys Sin-
fonie D-dur op. 36 folgte eine weitere Rarität (...) Begeisternd dagegen fein gearbeitete Streicher-
passagen, die Facetten der festlichen Polonese und immer wieder die weiche Zeichnung der Holzbläser ... "

Concerto Dezember/Januar 2009/2010
„Neben diese beiden Werke treten noch Telemanns Flötenkonzert C-dur TWV 51:C und eine Ouvertürensuite in F-dur von Christoph Graupner, wobei (...) die musikalische Qualität der Komposition ebenso Anlass zur Bewunderung gibt wie die der Ausführung. Goebel läßt das Ensemble 1700 schwungvoll und frisch aufspielen, widmet Phrasierung und Artikulation sehr große Aufmerksamkeit. Die messerscharfe Präzision, die das Ensemble vorgibt, löst Dorothee Oberlinger auf ihre Weise mit den Soloparts ein. Es ist schon phänomenal, mit welch selbst-
verständlich beherrschter Virtuosität sie Töne von größter Leuchtkraft in aberwitzigem Tempo nebeneinander zu tupfen versteht. Und da diese CD [Deutsche Harmonia Mundi] so manch einschlägiges Kabinettstückchen dafür bereithält, kann man Goebels Formulierung getrost umwandeln: Was hier zu hören ist, ist die Wucht in Tüten ."

Kölner Stadt-Anzeiger, 29. Dezember 2009
„Alles sprudelt, alles lächelt, alles hüpft (...) Auch heute noch, wie das Konzert des 'Ensemble 1700' zeigte. Geleitet von Kölns erster 'Alte Musik'-Instanz Reinhard Goebel und gekrönt von der Blockflöten-Virtuosin Dorothee Oberlinger, zogen die Musiker in sechs Nummern von Sammar-
tini, Manfredini, Johann Christoph Schulze und Telemann eine Show ab, die an rasanten Skalen und funkelnden Arabesken nichts schuldig blieb. (...) Ein brillantes Feuerwerk aber war es alle-
mal, eine artistische Gipfelleistung."

ConcertoNet.com, Dezember 2009
„Arborant noeud papillon et ceinture rouges, Goebel déploie une direction hyperactive et démon-
strative. Dynamique et rapide, sans pour autant précipiter le tempo, il n'applique pas de manière dogmatique les acquis 'baroqueux': en effectif de chambre (33 cordes), l'orchestre ne sonne pas étriqué pour autant et ne manque ni de solennité ni d'éclat."

Klassik.com, 17. November 2009
„Im Zusammenspiel mit ihrem Ensemble 1700 unter der prägenden Leitung von Reinhard Goebel gelingt ihr [Dorothee Oberlinger] eine fulminante Interpretation. (...) Das Aufregende der Aufnahme liegt in der intensiven Interaktion mit ihrem Ensemble 1700. Ganz sicher (...) der kundigen Leitung Goebels gedankt, wird hier extrem sorgfältig phrasiert, ist die Artikulation in Sachen bewusst eingesetzter Differenzierung kaum mehr zu überbieten. Dynamisch werden feinste Nuancen herausgearbeitet, aber auch die musikantische Freude und klangliche Spritzigkeit kommen nicht zu kurz. Und noch mehr, als Durchmusizieren auf höchstem Niveau geschieht hier: Oberlinger und Goebel setzen markante rhythmische Akzente, arbeiten Ecken und Kanten heraus, überlassen auch scheinbar unwesentliche Details nicht dem Zufall. (...) Instrumentalisten, die sich von Oberlinger und Goebel zu echter Höchstform animieren lassen. Auch klanglich überzeugt die Aufnahme: Alle Register werden plastisch abgebildet, ausgewogen beleuchtet und in einen gemeinsamen Rahmen eingebunden."

Western Australia today, 11. November 2009
„The Melbourne Symphony's sell-out concerts of works by Mozart and Haydn under the baton of Germany's expert in early music, Reinhard Goebel, were a triumph. At the conclusion of the final concert in the Melbourne Recital Centre last Saturday, the musicians joined in the audience's applause for Goebel's performance and at the conductor's third bow, they were clapping as enthusiastically as the public."

The Age, 9. November 2009
„Guest conductor Reinhard Goebel is taking the Melbourne Symphony Orchestra through an attractive program of Mozart and Haydn with a newly discovered Cherubini chaconne (really an amiable rondo) as a substantial chaser, and the results are spring-fresh, the program carried off with buoyant relish and giving rise to that rarest of wishes: that the night had been longer. (...) 
Goebel brought a vital energy to every part of this well-thumbed work [Mozart's Symphony No. 31, the 'Paris']"

Mannheimer Morgen, 19. Oktober 2009
„So rollt dieser Abend an, so kommt er in Schwung und schließlich zu jenem Ende, das so ein-
hellig selten bejubelt wurde: Mannheim feiert Johann Christian Bachs 'Amadis des Gaules' (...) und es feiert ein musikalisches Ensemble, das [unter der Leitung von Reinhard Goebel] mit viel Verve musizierte und delikat sang. (...) die Musik  - vor allem so, wie Reinhard Goebel und das Nationaltheater-Orchester sie interpretieren - viel Esprit und Leichtigkeit ausstrahlt (...) Wie gesagt: Nur Jubel gab es am Ende."

Köln-Bonner Musikkalender, September 2009
„Reinhard Goebel, Fachmann für die Musik des 18. Jahrhunderts, dirigierte das Werk rhythmisch streng und eindringlich; das WDR Sinfonieorchester folgte ihm mit hoher Konzentration. Die ge-
forderte 'historisierende' Spielweise wurde sorgsam einbezogen (...) Goebel gab der Musik den nötigen Schwung, ließ genau phrasieren und steigerte den Elan mit gezielten Crescendi. So aufgeführt, machte diese oft unterschätzte Musik jedenfalls enormen Spaß."

Das Orchester, Juli / August 2009
„Aus dem Orchestergraben tönt fortwährend die pure Klangwonne, hervorgezaubert durch das aus Studenten und Absolventen der Berliner Musikhochschulen bestehende 'Orchester 1770'
(...) Unter Einstudierung und Leitung des Alte-Musik-Gurus Reinhard Goebel vollbringen sie wahre Wunder an artikulatorischer Finesse und historisch informierter Spielweise: Es schwingt und federt, schmachtet und karikiert nach allen Regeln der Kunst - bis sich schließlich die Rich-
tigen in den Armen liegen..."

Oberbayerisches Volksblatt, 23. Juli 2009
„Schier unheimlich kühn war es, was Jean-Féry Rebel 1737 seinen Pariser Zuhörern unter dem Titel 'Le Chaos et les Elements' zugemutet hat (...) Bei den Herrenchiemsee-Festspielen ließ das Orchester der Klangverwaltung dieses Klangchaos unter Leitung von Reinhard Goebel un-
vermittelt scharf und hart erklingen, mit breitem Strich, ohne Vibrato und in fast schockierender Intensität. (...) So sinnenfreudig war die Musik, dass man sich noch ein, wenigstens kleines, Ballett dazugewünscht hätte ..."

Bonner Rundschau, 8. Juli 2009
„Johann Sebastian Bachs h-moll-Suite einfach besetzt, das gibt es nicht oft. Reinhard Goebel hat sie im letzten Konzert seiner 'Bach um 11'-Reihe so (...) in der Beethovenhalle aufführen lassen - in feinster Manier. (...) Mit den Sinfonien [von Carl Philipp Emanuel Bach] (hier in D und G) kommt mit ihrem reichen Bläsereinsatz einfach ein anderer, neuer Klang nicht nur in die große Bach-Familie. Goebel hat dies Neue mit dem Beethoven Orchester und seinen Holzbläsern engagiert und schön umgesetzt, bedankt von herzlichem Beifall."

General-Anzeiger, 7. Juli 2009
„In dieser Hinsicht hat das Beethoven Orchester in seiner Sonntags-Matinee-Reihe (...) Außer-
ordentliches geleistet. Unter Reinhard Goebel, Violinist und als Begründer von Musica Antiqua Köln ausgewiesener Experte historisierender Aufführungspraxis, ist die Gratwanderung, Er-
kenntnisse aus dem Umgang mit Alter Musik für einen modernen Klangkörper nutzbar zu machen, überzeugend gelungen."

Der Neue Merker, 27. Mai 2009
„Zu einem echten Highlight der Dresdener Musikfestspiele gestaltete sich das Konzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Reinhard Goebel. Bereits das 1. Werk, die 3sätzige Sinfonia g-Moll von Johann Adolf Hasse war ein furioser Einstieg. Es wurde nicht nur schön (...), sondern auch frisch, temperament- und geistvoll musiziert und die Musik Hasses über ihren Ruf weit hinaus gehoben. Es war eine äußerst lebhafte, nicht verweichlichte, aber sehr niveauvolle Wiedergabe, die die so oft gerühmte Klangqualität und Faszination der ehemaligen Dresdner Hofkapelle und den künstlerischen Glanz der Barockzeit wieder auferstehen ließen.(...) Es war ein außergewöhnliches, ein wahrhaft festliches Konzert, ein Konzert der Superlative, das wieder einmal einen besonderen Glanzpunkt im reichen Dresdner Musikleben setzte."

Sächsische Zeitung, 25. Mai 2009
„Einer der besten Kenner dieses Abschnitts der Dresdner Musikgeschichte ist Reinhard Goebel, der schon mit Musica Antiqua Köln Werke jener Epoche mustergültig aufführte und auch nach Ende dieses Spitzenensembles diesen verpflichtet bleibt. Sein Beitrag für das Programmheft des Kapellen-Konzerts ist ungemein instruktiv. Aufgeführt wurden Kompositionen, die speziell „per l’orchestra di Dresda“ geschrieben wurden – sie stammen von Hasse, Telemann, Vivaldi, Quantz und Fasch und zeugen schon durch ihre große Besetzung von einer reichhaltigen Aus-
stattung der Hofkapelle. Das führte naturgemäß zu einem opulenten Klang, der durch den Raum noch intensiviert wurde. Trotzdem arbeitete Goebel mit breitem Spektrum dynamischer Schattie-
rungen. Alle Werke waren hervorragend gespielt, wobei Kai Vogler mit vielen Solopassagen be-
sonders brillierte." [Konzert mit der Staatskapelle Dresden in der Frauenkirche]

Musik in Dresden, 25. Mai 2009
„... gilt er [Reinhard Goebel] doch seit langem als ausgewiesener Spezialist für die Musik des frühen 18. Jahrhunderts. Er weiß beispielsweise sehr genau, welches Tempo er nehmen muss, um den 'furor concertasticus' zu erzeugen, jene großflächigen Klangballungen, die durch viele virtuose Spielfiguren entstehen. (...) Die Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle folgten Goebel virtuos in alle feinsten Verästelungen der Partituren."

Ruppiner Anzeiger, 25./26. April 2009
„Reinhard Goebel, einst Begründer und Primarius von Musica Antiqua Köln, hat im studentischen Orchester Wunder vollbracht: alte Musik klingt frisch wie gerade neu komponiert."

Nordkurier, 11. April 2009
„Aus dem Orchestergraben tönt fortwährend die pure Klangwonne, hervorgezaubert durch das aus Studenten der Berliner Musikhochschule bestehende 'Orchester 1770', die unter Einstu-
dierung und Leitung von Reinhard Goebel wahre Wunder an artikulatorischer Finesse und historisierender Spielweise vollbringen. Es schwingt und federt, schmachtet und karikiert nach allen Regeln der Kunst."

Der Tagesspiegel, 11. April 2009
„... Reinhard Goebel, einer der bedeutendsten Alte-Musik-Experten (...) mit dem jungen Orchester 1770 wahre Wunder an präziser Phrasierung und plastischer Stimmungsschilderung vollbringt und das Akademieprojekt auf ein hohes Niveau hebt ..."

Ruppiner Anzeiger, 11. April 2009

„Dieses alles zu entdecken, die Schönheiten der alten Musik lebendig werden zu lassen, ihre Schwierigkeiten zu erkennen und durch Können und Stilsicherheit zu meistern, das verdankt ein junges Opernensemble dem Dirigenten Reinhard Goebel."

General-Anzeiger, 31. März 2009
„Vital und federnd in der Gestik, die Musiker motivierend, die Musiker vorantreibend - der Dirigent Reinhard Goebel ist ein Energiebündel. (...) Die spielten das Stück ganz fabelhaft kernig und lebendig, eine Einschätzung, die auch für das Konzert insgesamt zutrifft. (...) Ergebnis dieses Interpretationsansatzes war ein herausragendes Spiel der BOB-Musiker, nämlich geistvoll, feinnervig, eloquent, und eine umwerfende Verdichtung und Intensivierung der Musik."

Augsburger Zeitung, 27. Januar 2009
„Goebel nahm den Alla-breve-Takt beim Wort und wischte somit radikal jegliche Rokoko-Süße hinweg. Trotz dieses Angriffs auf angestammte 'Nachtmusik'-Hörgewohnheiten: Das Publikum, nach dem Applaus zu schließen, goutierte diesen vom Kopf auf die Füße gestellten Mozart-Hit."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 2. Dezember 2008
„Die spezifisch historische Note ist kein Zufall – Goebel wird als einer der wichtigsten Kenner der Alten Musik gehandelt. (...) Heinichens Concerto grosso G-dur war ein Genuss der barocken Kunst: mit reich verzierten Flötensoli, kunstvollem Kontrapunkt und kraftvollem Tutti realisierte Goebel das barocke Klangideal. Reinhard Goebel ist hier eine Meisterleistung in doppeltem Sinne gelungen (...) Die ausgedehnten Soli und Tutti in schwindelerregendem Tempo waren überzeugend: Hier gelang Beachtliches.“

RuhrNachrichten Bochum, 1. Dezember 2008
„Die Zuhörer erlebten einen blendend aufgelegten Reinhard Goebel, der das Kammerorchester mit Enthusiasmus leitete und die Idee eines musikalischen Vormittags perfekt verkörperte. (...) Mit einem lauten ’Bravo’-Ruf endete das Concerto grosso von Händel in der zweiten Hälfte.“

General-Anzeiger, 4. November 2008
„... hörte man im Eröffnungskonzert in spannungsvollen Interpretationen, gespielt mit energisch-federndem Impetus und hinreißender Musizierlust. Reinhard Goebel am Pult erwies sich als ein ungemein motivierender Dirigent, der das Ensemble förmlich mitriss. (...) Aufdringliche Ober-
stimmen, durch eine pauschal gespielte Grundierung abgefedert – nicht bei Reinhard Goebel. Stattdessen: durchsichtige Strukturen, dialogischer Witz, Sprachhaftigkeit, Verzicht auf ’Vibrato-
schlachten’.“

Bonner Rundschau, 3. November 2008
„Und nun verdingt er sich als Lehrer in historischer Aufführungspraxis (...) Goebel macht sich einen zweiten guten Namen. Die Liste der Orchester, die ihn holten, ist prominent.“

Oberbayerisches Volksblatt, 26. Juli 2008
„ ... Reinhard Goebel, der diesmal die Klangverwaltung dirigierte, verschärfte deren schon vorhandene Klang-Rede und schärfte auch deren, Klang bis hin zum gleißenden Geigenlicht, alle Motive waren hell ausgeleuchtet, gleichsam mit deutlichen Schattenriss versehen (...) Goebel ließ die Tutti-Wiederholung des Hauptthemas wie einen Donnerschlag herunterfallen, ließ die Holzbläser aufleuchten und beredt deklamieren.“

Der Landbote , 2. Februar 2008
„Gastdirigent Reinhard Goebel (...) selber ein Temperamentsbündel, das sich kopfvoran ins Musizieren stürzt, und so ließ er diese einfallsreiche Musik kraftvoll, zugriffig, auch nicht ohne gelegentlich pathetische Eloquenz aufrauschen (...) ging er in Ausdruck und Pathos durchaus in die Tiefe, wenn es thematisch gegeben war.“

 Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11. Januar 2008
„Unter dem energetischen Dirigat von Reinhard Goebel gelang zu Beginn des Abends eine höchst dynamische Aufführung des konzertähnlichen Orchesterstücks (...) Goebel dirigierte ganz pariserisch mit klassischem Esprit und Verve durch das Werk (Pariser Sinfonie D-dur KV 297) und bekannte dem frenetisch klatschenden Publikum charmant: ‚Wir haben keine Zugabe mehr, ich habe meine Arbeit getan!’ – und ging von der Bühne. Er möge wiederkommen!“

Rheinische Post, 7. Dezember 2007
„Am Pult stand Reinhard Goebel, der mit Lust und Fortune eine neue Karriere begonnen hat. Mit der ihm eigenen Vehemenz, aber sichtlich entspannter, als bei ihm gewohnt, führte er Chor und Orchester zu Höchstleistungen.

Augsburger Allgemeine, 21. Mai 2007
„Unter der Leitung von Reinhard Goebel musizierte die Philharmonie mit sinnlichem Zugriff. (...). Dröhnender Applaus für die Kammerphilharmonie und den fast berserkerhaft animierenden Dirigenten Goebel."

Sächsische Zeitung, 30. April 2007
„Goebel (...) merkt man an, dass er beim Dirigieren innerlich immer noch den Bogen führt. Das Münchner Kammerorchester verwirklichte Goebels ambitionierte Absichten bravourös (...) Selten bisher hörte man in der Frauenkirche einen derart kräftigen Klang, der transparent bleibt."

Hamburger Abendblatt, 2. April 2007
„Mit modernen Saiten und Instrumenten, aber historischem Phrasierungsbewusstsein, mit kleiner Besetzung, aber großen Schwung machte man sich an die Werke großer, mittlerer und kleiner Meister.“

Pizzicato (Luxemburg), März 2007
„Goebel geht das Werk ziemlich fesch an und setzt dynamische und dramatische Impulse, ohne aber die düsteren und schönen Momente zu vernachlässigen. Ähnlich wie auch Nikolaus Har-
noncourt bei dieser Art von Werken vorgeht, so bringt auch Reinhard Goebel es fertig, dass die Musik total entstaubt wird und durchgehend sehr lebendig und direkt klingt."

Süddeutsche Zeitung, 5. Februar 2007
„Reinhard Goebel (...) hat seine Liebe zur Mannheimer Schule entdeckt.(...) hat er doch mit dem Orchester des Nationaltheaters Unglaubliches geleistet. Keine Mittelstimme blieb unbedacht, kein Akzent verschenkt, die Hörner fuhren rau ins Geschehen, die Oboen bliesen gefühlvoll. Vor allem aber durchwehte ein dramatischer Atem das Stück bis zum Selbstmord des Cato und dem hohlen Triumphschluss des Cäsar."

Mannheimer Morgen, 26 Januar 2007
„... und dann diese Musik von diesem Orchester mit diesem Dirigenten – stimmiger, spannender und packender kann so eine offizielle Feierlichkeit eigentlich nicht verlaufen. Das lag auch an ihm: Reinhard Goebel. Der erfahrene Spezialist (...) dirigierte und animierte nicht nur das (absichtlich) stark verkleinerte Nationaltheater-Orchester und peitschte es zu einer Leistung empor, von der wir noch lange zu reden haben werden. Er tat dies nicht nur mit kolossaler Kraft und lodernder Leidenschaft, nein, Herr Goebel musizierte nicht nur. Er moderierte auch, und zwar so, wie er dirigiert: authentisch, lebendig, einfach exzellent."

Dresdner Neueste Nachrichten, 27. Dezember 2006
„Sein Dirigat war geeignet, mit Vorurteilen gegenüber alter Musik aufzuräumen, denn Goebel ist kein Prediger musikalischer Enthaltsamkeit (...) Trotzdem gelang es dem Dirigenten, die Klangstruktur offen zu gestalten und jedes definitionsarme Verschwimmen zu verhindern."

Sächsische Zeitung, 27. Dezember 2006
„Reinhard Goebels Wahl für den Auftakt fiel auf den barocken Starflötisten Johann Joachim Quantz. Weich, doch majestätisch gewichtig ließ er dessen Pastorale G-Dur musizieren – es galt Atmosphäre zu schaffen für ein großes Ereignis."

Rondo Nr. 6/2006
„Zwar kann und will der Alte Musik Spezialist diese Andromeda weder aus ihren Koloraturketten noch von der fast überreichen Instrumentation befreien, aber er rettet die Musik, indem er sie in ihrer sinfonischen Anlage ernst nimmt: so dass man - zugespitzt gesagt - eine Reihe von blitz-
sauber gespielten Instrumentalstücken mit obligater Gesangsbegleitung genießt. Angenehm fällt Goebels lockerer und im Unterschied zum Umgang mit historischen Instrumenten nie zum Harschen neigender Zugriff auf."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Februar 2006
„Die 'Imitation des caractères de la danse’ von Johann Georg Pisendel erwies sich als weiterer Höhepunkt, an dessen Humor und Raffinement man seine Freude haben konnte."

Frankfurter Rundschau, 20. Februar 2006
„Auch am Pult des HR-Sinfonieorchesters gab Goebel eine überzeugende Vorstellung ab. (...) Die präzisen Oboen sorgten dafür, dass das eigenwillige Kolorit des böhmischen Bach-Zeitgenossen in den schönsten Farben leuchtete. Warum hört man so etwas nicht öfter (...) Goebel konnte sich auf das zuverlässige Blech des HR-Orchesters verlassen und formte so eine transparente, ausgewogene Darstellung."

Süddeutsche Zeitung, 18. Oktober 2005
„Reinhard Goebel, radikale Ikone der Alten Musik, war vom ersten Takt an in seinem Element. Mit leidenschaftlichem Impetus kontrastierte er verschattetes "Largo" und hitzige Violinattacken (...) Auch hier brillierte Goebel mit dem hochstimulierten Ensemble im pointierten Wechsel der Erregungskurven. Die (...) dramatische Kantate "Pygmalion" kann man nur als Entdeckung feiern. Hier glättete sich auch der etwas ruppige Orchesterklang des Anfangs, und Überdruckmusiker Goebel ließ soviel Innigkeit zu, dass der letzte Satz wiederholt werden musste."

Abendzeitung, 15. Oktober 2005
„Reinhard Goebel glückte diesmal auch mit modernen Instrumenten eine konturenscharfe, dramatisch aufgeheizte Gangart historischen Musizierens. Locatellis Arianna-Concerto wurde durch diese pralle Spiellust ebenso vehement aus dem Archivschlaf gerissen wie Haydns Kantate ’Arianna a Naxos’ und Johann Christoph Friedrich Bachs 'Pygmalion'."

Hamburger Morgenpost, 5. November 2004
„Die Kölner musizierten in der ausverkauften Jacobi-Kirche schärfer, kontrastreicher, packender, auf dem Programm ein selten zu hörendes Telemann-Werk, der 'Messias'. (...) Der Punkt geht nach Köln."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 29. Oktober 2004
„Alte Musik kann sehr lebendig sein, vor allem wenn sie so kraftvoll und engagiert gespielt wird wie jetzt von den Duisburger Philharmonikern. Mit Reinhard Goebel hat ein Spezialist für die historische Aufführungspraxis die musikalische Leitung übernommen. (...) Die Duisburger Philharmoniker musizierten das mit einer immensen Spiellust, so dass die Zuhörer Salieris Ideen nur bestaunen konnten. Dirigent Reinhard Goebel erhielt schließlich nicht nur vom Publikum, sondern auch vom Orchester reichlich Beifall."
 

Donnerstag, 9. Februar 2012, 20 Uhr
Iserlohn, Parktheater

WDR-Sinfonieorchester
Nicola Jürgensen, Klarinette
Carl Stamitz: Ouverture du Bal donné
au Grand Duc de Russie à la Haye
Johann Wilhelm Wilms: Konzert B-dur op. 40
für Klarinette und Orchester
Antoine Fodor: Sinfonie c-moll op. 19
für großes Orchester

Freitag, 10. Februar 2012, 20 Uhr
Köln, Klaus von Bismarck-Saal

WDR-Sinfonieorchester
Nicola Jürgensen, Klarinette
Carl Stamitz: Ouverture du Bal donné
au Grand Duc de Russie à la Haye
Johann Wilhelm Wilms: Konzert B-dur op. 40
für Klarinette und Orchester
Antoine Fodor: Sinfonie c-moll op. 19
für großes Orchester

Montag, 20. Februar 2012, 20 Uhr
Karlsruhe, Badisches Staatstheater

Antonio Lotti: Ouvertüre D-dur zu 'Teofanu'
Georg Friedrich Händel: Sonata F-dur HWV 392 
(Orchesterfassung von Johann Georg Pisendel)
Johann Friedrich Fasch: Concerto D-dur 'La Caccia'
Georg Philipp Telemann: Suiten-Konzert F-dur
TWV 51:F 4 'per l'orchestra di Dresda'
Johann David Heinichen: Serenata di Moritzburg

Donnerstag, 23. Februar 2012, 20.15 Uhr
Padova (I), Auditorium Pollini

Orchestra di Padova e del Veneto
Enrico Bronzi, Violoncello
Ferdinando Paer: Sinfonia D-dur
Paul von Wranitzky: Konzert C-dur für Violoncello und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie D-dur Nr. 2 op. 36

Freitag, 24. Februar 2012, 20.15 Uhr
Padova (I), Auditorium Pollini

Orchestra di Padova e del Veneto
Enrico Bronzi, Violoncello
Ferdinando Paer: Sinfonia D-dur
Paul von Wranitzky: Konzert C-dur für Violoncello und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie D-dur Nr. 2 op. 36

Samstag, 25. Februar 2012, 21 Uhr
Chioggia (I), Auditorium San Nicolo

Orchestra di Padova e del Veneto
Enrico Bronzi, Violoncello
Ferdinando Paer: Sinfonia D-dur
Paul von Wranitzky: Konzert C-dur für Violoncello und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie D-dur Nr. 2 op. 36

Freitag, 9. März 2012, 20.05 Uhr
Seattle (USA), Benaroya Hall, S. Mark Taper Foundation Auditorium

Seattle Symphony Orchestra
Leopold Mozart: Sinfonie G-dur
G 16 "Neue Lambacher"
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert
G-dur Nr. 3 BWV 1048
Johann Christian Bach: Sinfonia g-moll op. 6,6 
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert A-dur KV 622
für Klarinette und Orchester (Fassung für Bratsche)

Samstag, 10. März 2012, 20.05 Uhr
Seattle (USA), Benaroya Hall, S. Mark Taper Foundation Auditorium

Seattle Symphony Orchestra
Leopold Mozart: Sinfonie G-dur
G 16 "Neue Lambacher"
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert
G-dur Nr. 3 BWV 1048
Johann Christian Bach: Sinfonia g-moll op. 6,6
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert A-dur KV 622
für Klarinette und Orchester (Fassung für Bratsche)

Samstag, 17. März 2012, 19.30 Uhr
Magdeburg, St. Johanniskirche

Magdeburger Telemann-Festtage
MDR Chor und Orchester
Georg Philipp Telemann: Konzert D-dur TWV 54:D3
Georg Philipp Telemann: Konzert D-dur TWV 54:D1
Georg Philipp Telemann: "Der Tag des Gerichts"
Ein Sing-Gedicht in vier Betrachtungen TWV 6:8

Sonntag, 18. März 2012, 19.30 Uhr
Leipzig, Gewandhaus

MDR Chor und Orchester
Georg Philipp Telemann: Konzert D-dur TWV 54:D3
Georg Philipp Telemann: Konzert D-dur TWV 54:D1
Georg Philipp Telemann: "Der Tag des Gerichts"
Ein Sing-Gedicht in vier Betrachtungen TWV 6:8 

Samstag, 24. März 2012, 20 Uhr
Nürnberg, Meistersingerhalle

Nürnberger Symphoniker
Yuki Manuela Janke, Violine
Johann Georg Albrechtsberger: Sonata C-dur 
in pieno coto "für die Kayserin"
Franz Clement: Konzert D-dur für Violine und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie C-dur Nr. 1 op. 21

Dienstag, 27. März 2012, 20 Uhr
Lahr, Stadthalle

Nürnberger Symphoniker
Yuki Manuela Janke, Violine
Johann Georg Albrechtsberger: Sonata C-dur
in pieno coto "für die Kayserin"
Franz Clement: Konzert D-dur für Violine und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie C-dur Nr. 1 op. 21

Samstag, 31. März 2012, 19.30 Uhr
Lochem (NL)

Bach Koor Holland
Concertgebouw Chamber Orchestra
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Dienstag, 3. April 2012, 19.30 Uhr
Groningen (NL)

Bach Koor Holland
Concertgebouw Chamber Orchestra
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Donnerstag, 5. April 2012, 19.30 Uhr
Leiden (NL), Pieterskerk

Bach Koor Holland
Concertgebouw Chamber Orchestra
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Freitag, 6. April 2012, 11.30 und 14.30 Uhr
Leiden (NL), Pieterskerk

Bach Koor Holland
Concertgebouw Chamber Orchestra
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Sonntag, 15. April 2012, 11 Uhr
Lübeck, Theater

Philharmonisches Orchester
der Hansestadt Lübeck
Jean Fery Rebel: "Le Cahos" - Sinfonie Nouvelle
Christoph Willibald Gluck: "Alessandro"- Ballettmusik
Pierre-Montan Berton l´Ainé: Nouvelle Chaconne E-dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur KV 297
„Pariser Sinfonie“

Montag, 16. April 2012, 20 Uhr
Lübeck, Theater

Philharmonisches Orchester
der Hansestadt Lübeck
Jean Fery Rebel: "Le Cahos" - Sinfonie Nouvelle
Christoph Willibald Gluck: "Alessandro"- Ballettmusik
Pierre-Montan Berton l´Ainé: Nouvelle Chaconne E-dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur KV 297
„Pariser Sinfonie“

Samstag, 21. April 2012, 15.30 Uhr
Wien, Konzerthaus, Mozart-Saal

Wiener Kammerorchester
Thomas Larcher, Klavier
Thomas Linley: Ouvertüre D-dur zu "La Duenna"
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert d-moll
KV 466 für Klavier und Orchester
Paul Wranitzky: "Grande Symphonie bey der Vermählung
des Erzherzogs Joseph mit der Großfürstin Alexandra
Paulowna 1799" D-dur op. 36

Sonntag, 22. April 2012, 10.30 Uhr
Wien, Konzerthaus, Mozart-Saal

Wiener Kammerorchester
Thomas Larcher, Klavier
Thomas Linley: Ouvertüre D-dur zu "La Duenna"
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert d-moll
KV 466 für Klavier und Orchester
Paul Wranitzky: "Grande Symphonie bey der Vermählung
des Erzherzogs Joseph mit der Großfürstin Alexandra
Paulowna 1799" D-dur op. 36

Samstag, 28. April 2012, 19.45 Uhr
Budapest (H), Italian Cultural Institute

Budapest Festival Orchestra
Christine Wolff, Sopran
Jean Féry Rebel: "Le Cahos" - Sinfonie Nouvelle für
zwei Flöten, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
Jean Féry Rebel: "Les Eléments" - Sinfonie Nouvelle für zwei Hörner, zwei Flöten, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
Georg Philipp Telemann: "Ino" - Dramatische Kantate TWV 20:41
Georg Philipp Telemann: Ouvertüre C-dur TWV 55:C3
"Hamburger Ebb' und Fluth"

Mittwoch, 9. Mai 2012, 20.30 Uhr
Aix-en-Provence (F), Grand Théâtre de Provence

Orchestre Francais des Jeunes
Werke von Georg Philipp Telemann, Jacques Aubert,
Michele Mascitti und Johann Christoph Schmidt

Samstag, 23. Juni 2012
Würzburg, Kaisersaal der Residenz

WDR SInfonieorchester Köln
Antonio Salieri: Sinfonie d-Dur "Il giorno onomastico"
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur
KV 297b für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-dur KV 425 "Linzer"
Antonio Salieri: XXVI Variazioni sulla Follia di Spagna

Sonntag, 1. Juli 2012
Mannheim

Eröffnung Mannheimer Mozart-Sommer

Freitag, 6. Juli 2012
Mannheim, Nationaltheater

Orchester des Nationaltheaters Mannheim
Johann Christian Bach: "Temistoclé"
(Premiere)

Dienstag, 10. Juli 2012
Mannheim, Nationaltheater

Orchester des Nationaltheaters Mannheim
Johann Christian Bach: "Temistoclé"

Sonntag, 15. Juli 2012
Mannheim, Nationaltheater

Orchester des Nationaltheaters Mannheim
Johann Christian Bach: "Temistoclé"

Mittwoch, 18. Juli 2012
Mannheim, Nationaltheater

Orchester des Nationaltheaters Mannheim
Johann Christian Bach: "Temistoclé"

Freitag, 20. Juli 2012
Mannheim, Nationaltheater

Orchester des Nationaltheaters Mannheim
Johann Christian Bach: "Temistoclé"

Donnerstag, 2. August 2012
Melbourne (AUS), Melbourne Recital Centre

Melbourne Symphony Orchestra
Wilma Smith, Violine
Matthew Tomkins, Violine
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 9
KV 320 "Posthorn"
Wolfgang Amadeus Mozart: Concertone
für zwei Solo-Violinen KV 190
Wolfgang Amadeus Mozart: Passacaglia und
Chaconne aus der Oper "Idomeneo" KV 366

Freitag, 3. August 2012
Monash (AUS)

Melbourne Symphony Orchestra
Wilma Smith, Violine
Matthew Tomkins, Violine
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 9
KV 320 "Posthorn"
Wolfgang Amadeus Mozart: Concertone
für zwei Solo-Violinen KV 190
Wolfgang Amadeus Mozart: Passacaglia und
Chaconne aus der Oper "Idomeneo" KV 366

Samstag, 4. August 2012
Melbourne (AUS), Melbourne Recital Centre

Melbourne Symphony Orchestra
Wilma Smith, Violine
Matthew Tomkins, Violine
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 9
KV 320 "Posthorn"
Wolfgang Amadeus Mozart: Concertone
für zwei Solo-Violinen KV 190
Wolfgang Amadeus Mozart: Passacaglia und
Chaconne aus der Oper "Idomeneo" KV 366

Donnerstag, 6. September 2012, 19.30 Uhr
Köthen

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Anna Vinnitskaya, Klavier
Johann Anton Coberg: Ouvertüre C-dur 
für Streicher und Basso continuo
Johann Sebastian Bach: Konzert d-moll BWV 1052
für Klavier, Streicher und Basso continuo
Johann Sebastian Bach: Konzert A-dur BWV 1055
für Klavier, Streicher und Basso continuo
Johann Sebastian Bach: Ouverture und Suitensätze BWV 194
aus der Kantate „Höchsterwünschtes Freudenfest“

Donnerstag, 7. Februar 2013, 20 Uhr
Sønderborg (DK), Konzertsaal Alsion

Sønderjyllands Symfoniorkester
Jean Fery Rebel: "Le Cahos" - Sinfonie Nouvelle
Georg Philipp Telemann: Concerto D-dur TWV 54:D1
Pierre-Montan Berton l´Ainé: Chaconne e-moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur KV 297 "Pariser"

Dienstag, 19. Februar 2013, 20 Uhr
Freiburg, Konzerthaus

Philharmonisches Orchester Freiburg
Jean Fery Rebel: „Le Cahos“ - Sinfonie Nouvelle
Christoph Willibald Gluck: „Alessandro“ - Ballettmusik
Pierre-Montan Berton l´Ainé: Nouvelle Chaconne in E-dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur „Pariser Sinfonie“

Sonntag, 3. März 2013
Luxembourg (L), Philharmonie

Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Jean Fery Rebel: "Le Cahos" - Sinfonie Nouvelle
Georg Philipp Telemann: Concerto D-dur TWV 54:D1
Pierre-Montan Berton l'Ainé: Chaconne e-moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur KV 297
"Pariser Sinfonie"

Samstag, 16. März 2013
Dresden

Dresdner Philharmonie
Viktoria Mullova, Violine
Arcangelo Corelli: "Follia a piu strumenti" für großes Orchester
Ludwig van Beethoven: Konzert D-dur op. 61
für Violine und Orchester
Paul von Wranitzky: Grande Symphonie D-dur op. 36
"bey der Vermählung des Erzherzogs Joseph mit der
Großfürstin Alexandra Paulowna 1799"
Antonio Salieri: 25 Variationen über "La Follia di Spagna"
für großes Orchester mit Solo-Violine und Harfe

Sonntag, 17. März 2013
Dresden

Dresdner Philharmonie
Viktoria Mullova, Violine
Arcangelo Corelli: "Follia a piu strumenti" für großes Orchester
Ludwig van Beethoven: Konzert D-dur op. 61
für Violine und Orchester
Paul von Wranitzky: Grande Symphonie D-dur op. 36
"bey der Vermählung des Erzherzogs Joseph mit der
Großfürstin Alexandra Paulowna 1799"
Antonio Salieri: 25 Variationen über "La Follia di Spagna"
für großes Orchester mit Solo-Violine und Harfe

Mittwoch, 8. Mai 2013, 19.45 Uhr
Winterthur (CH), Stadthaus

Musikkollegium Winterthur
Antonio Vivaldi: Concerto C-dur RV 559 
Georg Philipp Telemann: Concerto D-dur TWV 54 D1
Antonio Vivaldi: Concerto C-dur RV 560
Christian Cannabich: Sinfonie B-dur "a 12" Nr. 72
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-dur KV 297 b

Donnerstag, 27. Juni 2013, 20 Uhr
Essen, Philharmonie

Essener Philharmoniker
"Paris!!!"
Johann Christian Bach: Ouvertüre und Suite aus 
 "Amadis des Gaules"
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur KV 297
 "Pariser Sinfonie"
Joseph Haydn: Sinfonie g-moll Hob. I/83 "La Poule"
Luigi Cherubini: Chaconne

Freitag, 28. Juni 2013, 20 Uhr
Essen, Philharmonie

Essener Philharmoniker
"Paris!!!"
Johann Christian Bach: Ouvertüre und Suite aus
"Amadis des Gaules"
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur KV 297
"Pariser Sinfonie"
Joseph Haydn: Sinfonie g-moll Hob. I/83 "La Poule"
Luigi Cherubini: Chaconne