Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
Ann Monoyios
SopranDie amerikanische Sopranistin Ann Monoyios hat sich während der vergangenen Jahre sowohl als Konzert- wie auch als Opernsängerin in Europa und den USA einen hervorragenden Namen gemacht. Sie wurde insbesondere durch ihre Zusammenarbeit mit Sir John Eliot Gardiner bekannt, unter dessen Leitung sie an Konzerten und Schallplattenaufnahmen von Bachs Matthäus-Passion, Monteverdis Marienvesper, Händels "Jephta" sowie Glucks "Orpheus und Euridice" beteiligt war.
Ann Monoyios konzertierte mit bedeutenden Orchestern in Nordamerika, darunter die Sympho-
nieorchester von Montreal, Houston, San Francisco, San Antonio, Edmonton, Calgary sowie das National Arts Center Orchestra Ottawa. Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Gustav Leonhardt, Frans Brüggen, Christopher Hogwood, Nicholas McGegan, Philippe Herreweghe, Trevor Pinnock, William Christie, René Jacobs, Marc Minkowski, Jos van Immerseel, Reinhard Goebel, Bruno Weil, Thomas Albert, Martin Haselböck, Helmut Müller-Brühl, Karl-Friedrich Beringer sowie Alessandro di Marchi zusammen. Zu den Höhepunkten ihrer Laufbahn zählten u.a. Konzertreisen mit dem Collegium Vocale Gent, Anima Eterna, der Wiener Akademie, dem Südwestdeutschen Kammerorchester, dem Windsbacher Knabenchor und dem Tafelmusik Orchestra.
Als Spezialistin für Barockmusik wirkte Ann Monoyios in der Vergangenheit an zahlreichen Pro-
duktionen barocker Opern mit. So sang sie u.a. die Titelpartie in Lullys "Psyché" beim Festival Aix-en-Provence unter Jean-Claude Malgoire, die Rolle der Sangaride in Lullys "Atys" mit Les Arts Florissants unter William Christie sowie die Titelpartie in Händels "Almira" mit dem Ensemble Fiori Musicali in Bremen. Weitere maßgebliche Produktionen waren Purcells "The Fairy Queen" mit dem English Concert, Mozarts "Il re Pastore" mit Musica Antiqua Köln sowie Händels "Theo-
dora" und Rameaus "Castor et Pollux" mit Fiori Musicali Bremen. Neben Konzerten bei den Händel-Festspielen Göttingen und den Schloßfestspielen Heidelberg war Ann Monoyios bei den Händel-Festspielen in Halle die umjubelte Hauptdarstellerin in Händels "Deidamia". Ferner war sie regelmäßig unter Leitung von Bruno Weil beim Festival Klang & Raum in Irsee zu Gast. Darü-
ber hinaus war sie in der Titelrolle von Rameaus „Zéphyre“ mit Concert Royal und der New York Baroque Dance Company in Dallas und New York zu hören. Im Dezember 2010 sang sie Hän-
dels „Messiah“ mit dem National Arts Centre Orchestra unter Leitung von Graeme Jenkins in Ottawa.
Von Ann Monoyios liegen CD-Einspielungen bei Deutsche Grammophon Archiv, Sony Vivarte, EMI, Deutsche Harmonia Mundi, Erato und CBC vor. Besonderes Lob von der Fachpresse erhielt die Aufnahme von Haydns Schöpfung bei Sony Vivarte.
Ann Monoyios wurde in Connecticut/USA geboren und schloß ihre Studien "cum laude" an der Princeton University ab. Sie gibt Meisterklassen in Deutschland, Holland, Italien sowie in den USA und unterrichtet am Royal Conservatory of Music in Toronto.
The New York Times, 22. September 2010
"For the Baroque obsessed, the pairing of Concert Royal and the New York Baroque Dance Company makes a felicitous match. The groups have joined forces to create (or recreate) selections of French Baroque opera-ballet, including their most recent effort, Jean Philippe Rameau’s one-act 'Zéphyre'. The rarely performed jewel - its exact year of creation is not known - served as the main attraction on Tuesday night at Symphony Space. (...) The production did possess the sly, tongue-in-cheek charm of the soprano Ann Monoyios as Zéphyre."
The Ottawa Citizen, 9. November 2008
“…they presented an interesting program that featured the noted soprano Ann Monoyios. (...) Most baroque enthusiasts will be familiar with this fine soprano through her many recordings. They set a high standard for her to match in performance. She did not disappoint yesterday. To the con-
trary, there was a special joy in hearing her live and in such an intimate venue. Not only was her singing outstanding, but she struck exactly the right balance between dull period recitalism and the heart-on-the-sleeve histrionics with which many sopranos afflict the material. (…) Monoyios has an excellent grasp of the composer’s totally unsentimental idiom and sang as impressive an account of this hymn setting as you’re likely to hear.”
Basellandschaftliche Zeitung, 14. April 2001
"Der Sopran kann mit zwei Arien das Können unter Beweis stellen. Die amerikanische Sopranistin Ann Monoyios tat dies: Ihre Stimme wirkte klar, leuchtend und erklimmt die Höhen stilsicher."
Basler Zeitung, 14. April 2001
"Die Sopranarie "Zerfliesse, mein Herze" wurde in Ann Monoyios' zarter, sphärischer Interpretation ebenso zum Höhepunkt ..."
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 2. Juli 1999
"Vorzüglich musizierte vor allem die erste Oboe, und noch vorzüglicher sang die Sopranistin Ann Monoyios italienisch- und deutschsprachige Arien der Hamburger Opernkomponisten Keiser und Händel. Schon die allererste Arie (...) faszinierte."
Niedersächsische Allgemeine, 1. Juni 1999
"Wenige Sängerinnen der Alten Musik vermögen heute so unaufwendig und anrührend mit der Stimme zu malen wie die zierliche Amerikanerin Ann Monoyios. In ihr findet die Nichtheldin Theodora eine ideale Verkörperung."
Gramophone, 1997
"Ann Monoyios (...) one of the very best singers performing baroque repertoire today."
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