Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
Gülsin Onay
KlavierGülsin Onay, Pianistin türkischer Herkunft, gab im Laufe ihrer glänzenden Karriere Konzerte in
68 Ländern aller fünf Kontinente und zählt heute zu den bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. In einer Musikerfamilie in Istanbul geboren, erhält Gülsin Onay die ersten Klavierstunden von ihrer Mutter und gibt bereits im Alter von sechs Jahren ihr erstes Konzert beim türkischen Rundfunk in Istanbul. Enorme Fortschritte erreicht sie während eines zweijährigen privaten Klavierunterrichts bei Mithat Fenmen und Ahmed Adnan Saygun. Ein Stipendium des türkischen Staates erlaubt ihr anschließend, an das Konservatorium in Paris zu wechseln. Im Alter von 16 Jahren schließt sie ihre Ausbildung dort mit dem angesehenen ersten Preis in den Fächern Klavier und Kammer-
musik ab.
Gülsin Onay macht daraufhin als Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam, u.a. "Marguerite Long-Jacques Thibaud" in Frankreich und "Ferruccio Busoni" in Italien. Sie wird Schülerin von Nadia Boulanger, Monique Haas, Pierre Sancan, Pierre Fiquet
und Bernhard Ebert.
Seitdem hat Gülsin Onay mit erstklassigen Orchestern musiziert, darunter die Warschauer National-Philharmonie, das English Chamber Orchestra, die Staatskapelle Dresden, die Dres-
dner Philharmonie, die Wiener Symphoniker, das Japan Philharmonic, Israel und Tokyo Sym-
phony Orchestra, die Sinfonia Varsovia, die Rundfunk-Sinfonieorchester von Berlin, München, Wien, Kopenhagen und Oslo sowie die St. Petersburger Philharmoniker und das Odessa Phil-
harmonic Orchestra. Dabei arbeitete sie mit bedeutenden Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Erich Bergel, Michael Boder, Andrey Boreyko, Jörg Faerber, Emmanuel Krivine, Ingo Metzmacher, José Serebrier, Vassily Sinaisky, Stanislaw Wislocki, Lothar Zagrosek und Hobart Earle zusam-
men.
Gülsin Onay konzertierte an den bekanntesten Musikhäusern der Welt, u.a. am Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner Philharmonie, am Wiener Konzerthaus, in der Queen Elizabeth Hall, Wigmore Hall, Salle Gaveau, Washington DC National Gallery of Art sowie am Miller Theater in New York. Darüber hinaus ist sie regelmäßig zu Gast bei zahlreichen internationalen Festivals in Granada, Istanbul, Newport, London, Berlin, Schleswig-Holstein, beim Mozart-Fest in Würzburg, beim Warschauer und Steirischen Herbst sowie beim Miami International Piano Festival in Lec-
ce, um nur einige zu nennen. Im Juni 2010 gastierte sie im Trio mit dem Geiger Kirill Troussov und dem Cellisten Antonio Meneses mit großem Erfolg beim International Istanbul Music Festi-
val. Es folgten u.a. Konzerte in Wien, Bayreuth, beim Klavierfrühling in Deutschlandsberg sowie zwei umfangreiche Tourneen durch Südamerika und die Türkei.
Im Februar 2011 gastierte Gülsin Onay mit dem Philharmonischen Orchester Odessa unter Leitung von Hobart Earle mit Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert erfolgreich in Odessa sowie in der Kölner Philharmonie. Im Mai 2011 war sie mit Sayguns 1. Klavierkonzert im Rahmen von zwei Konzerten mit dem Orquesta Filarmónica de Málaga unter Howard Griffiths zu hören. Im Juni 2011 eröffnete sie mit dem Philharmonia Orchestra London unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen mit dem Klavierkonzert von Ulvi Cemal Erkin das 25. International Izmir Festival, im Juli war sie zu Gast beim Festival de Wiltz in Luxembourg. Im August 2011 folgte mit großem Erfolg Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert mit der NDR Radiophilharmonie beim Schleswig-Holstein Musik-Festival. Nach Recitals in der Alten Oper Frankfurt sowie im Rahmen des Festivals "Pianisten der Welt" in Bielefeld war Gülsin Onay im Oktober 2011 mit dem Bilkent Symphony Orchestra unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev mit Tschaikowskys 1. Klavierkonzert in Ankara zu hören.
Gülsin Onays zahlreiche Aufnahmen zeigen ihr breit gefächertes Repertoire, das von der Klassik bis in die Moderne reicht, jedoch auch selten zu hörende Werke enthält. Sie gilt weltweit als erst-
klassige Interpretin der Musik des türkischen Komponisten Ahmed Adnan Saygun. 2008 spielte sie dessen beide Klavierkonzerte mit dem Bilkent Symphony Orchestra unter Leitung von Howard Griffiths für das Label CPO ein, die Aufnahme erhielt höchstes Lob von der Fachpresse. Das zweite Klavierkonzert Sayguns ist ihr gewidmet.
Viele Konzerte Gülsin Onays wurden von europäischen Radio- und Fernsehsendern sowie vom amerikanischen National Public Radio mitgeschnitten. In Kürze erscheint eine DVD mit Konzert-
mitschnitten vom Miami International Piano Festival.
Gülsin Onay wurde bereits mit zwei Ehrendoktortiteln geehrt, von der Universität Bosphorus in Istanbul sowie im September 2007 von der Hacettepe-Universität in Ankara. Ferner ist sie „Artist in Residence“ der Bilkent Universität Ankara. Im Januar 2007 war sie bereits für ihre außerge-
wöhnliche Chopin-Interpretation mit der polnischen Staatsmedaille ausgezeichnet worden.
Im Mai 2011 war ihr in der Türkei die renommierte Auszeichnung „Pianist of the Year“ der Donizetti Classical Music Awards verliehen worden.
Die Glocke, 8. November 2011
„Die Reihe der Internationalen SØR-Meisterkonzerte ist nicht gerade arm an Höhepunkten. Doch am Sonntagabend wurde ein neues Glanzlicht aufgesetzt. Die türkische Pianistin Gülsin Onay hatte für das 342. Konzert im Rittersaal Schloss Vornholz zu Osterfelde ein Programm zusam-
mengestellt, das die Werke der drei völlig unterschiedlichen kreativen Geister Haydn, Liszt und Schubert in ihrer Verbundenheit zu Italien vereinte (...) Virtuosität und brillante Technik dominier-
ten bei der c-moll Sonate D 958 von Franz Schubert. Mit fließenden Tastenläufen, kräftigem Anschlag und wiegender Körpersprache erfaßte Gülsin Onay die gesamte Bandbreite dieses monumentalen Musikwerks und versetzte ihr Auditorium in eine Gefühlsmelange aus Faszina-
tion und Euphorie. Gülsin Onay zählt zu den bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Weil sich Gülsin Onay nicht nur in den großen Musikhäusern dieser Welt wohlfühlt, kam das Publikum noch in den Genuß der Konzert-Etüde 'La Leggierezza' von Franz Liszt als Vorbereitung auf dessen dramatisch interpretierte Dante-Sonate (...) Wer nach diesen Kaskaden fulminanter Spieltechnik noch einen Hut aufhatte, zog ihn voller Bewunderung. Mit drei Chopin-Zugaben (...) endete ein musikalisch beglückender Abend."
Weststeirische Rundschau, 30. September 2011
„Von ihrem ersten Konzert in Deutschlandsberg weiß man, daß die Pianistin Gülsin Onay auch solche Werke völlig neu hören läßt, die man meint ohnehin gründlich zu kennen (...) Zu Anfang spielte sie die f-moll Variationen von Haydn, ein Prüfstein für Musikalität. Mit virtuoser Brillanz kann man in diesem Werk nicht glänzen, wohl aber mit der Kunst, jede Variation in den Zusam-
menhang des Ganzen zu stellen. Wenn dies so gelingt, wie in Frau Onays Interpretation, dann hört man Beethovens Klassik zur Tür eintreten (...) Der Schluss des Konzerts gehörte Franz Liszt: Zunächst die Konzertetüde 'La Leggierezza' als Vorbereitung zu dessen brillant, tiefsinnig und dramatisch interpretierten Dante Sonate (...) Als der Opernkomponist Donizetti in Konstan-
tinopel weilte, schuf er für den Sultan ein Werk, das Liszt für Klavier bearbeitete: Brillanz. Witz, vollendete Form - und schrecklich schwer zu spielen. Aber für Frau Onay gibt es keine Schwierig-
keiten am Klavier."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. August 2011
„Vorrangig Rachmaninows d-moll-Konzert mit Gülsin Onay, die nicht zuletzt auch als Interpretin des zentralen türkischen Komponisten Ahmed Adnan Saygun große Meriten hat ..."
Die Welt, 27. August 2011
„Mit seiner Landsfrau und pianistischen Kollegin Gülsin Onay verbindet [Fazil] Say diese von Herzen kommende musikalische Ehrlichkeit. Die Grande Dame des türkischen Klavierspiels geht Sergei Rachmaninoffs Drittes Klavierkonzert so wunderbar unmodisch, so behutsam, nobel, impressionistisch und poetisch an, dass man in ihm weniger das oft beschworene Elefantenkonzert denn ein graziles Elfenkonzert entdecken wollte [mit der NDR Radiophilhar-
monie unter Rengim Gökmen beim Schleswig-Holstein Musik Festival]."
La Dépêche du Midi, 2. August 2011
„Gülsin Onay l'interprète magnifique (...) À Beaudéan, mercredi dernier, Gülsin Onay a offert au piano son langage symphonique, sa force et sa modernité. De la mélancolie la plus profonde à la joie la plus vive, son jeu technique et très personnel révèle toutes les nuances de l'émotion. Oui c'est vrai, la pensée a des ailes et ce soir-là, la musique est une femme."
The Morning Call, 12. März 2011
„Turkish pianist Gülsin Onay played a solo recital Friday night in the music series at Wesley Church in Bethlehem. She’s apparently a well-known figure in European music circles, but not so much in the United States. Her performances of music by Haydn, Schubert, Turkish composer Ahmed Adnan Saygun, and Liszt made it clear that ignoring her powerful musicality is a mistake. Onay opened with Haydn’s Andante con Variazione in F Minor. Her approach suggested a certain dreaminess and ran the danger of becoming a bit soporific, if it hadn’t been for her delightfully elegant and crystalline playing of the ornamental elements of the piece. The combination of the two aspects gave the work a fascinating energy. She followed this with Schubert’s monumentally muscular Sonata in C Minor, D. 958 (...) Onay captured the full range of the piece. The second half opened with the 1937 Sonatine Op. 15, of Saygun. Onay is known as a special interpreter of this composer, who was also her teacher and mentor (...) Onay concluded with two contrasting works by Liszt, his lyrical Concert Study No. 2 'La Leggierezza', and the relentless Fantasia quasi Sonata Après une Lecture du Dante. Both works require extremes of technique, and Onay exhibited no difficulty. I was particularly impressed with her ability to find musical value in the Dante fantasia,
in spite of its piano-pounding essence."
Köln-Bonner Musikkalender, März 2011
„Zuvor erlebte man eine hinreißend musikantische Aufführung des dritten Klavierkonzerts von Rachmaninow, für dessen Solopart die türkische Pianistin Gülsin Onay einstand, deren Medien-Präsenz leider weit hinter ihrem enormen künstlerischen Rang und Können zurück bleibt, das sie hier an diesem Prüfstein par excellence glänzend beweisen konnte. Mehr noch als in diesem Monumentalwerk zeigte sich ihr Rang als gestaltender Musiker in zwei Chopin-Zugaben, die mit sprechendem Ausdruck und feinsinniger Eleganz formuliert waren [mit dem Philharmonischen Orchester Odessa unter Hobart Earle in der Kölner Philharmonie]."
Kölnische Rundschau, 16. Februar 2011
„Die Pianistin Gülsin Onay und das Philharmonische Orchester Odessa unter Hobart Earle tauschten in der Philharmonie das geplante 1. Klavierkonzert (e-moll op.11) von Chopin gegen ein 'Konzert für Elefanten' (so der Komponist): Das 'Dritte' von Rachmaninow (d-moll op. 30). Dessen Bonmot bezieht sich auf die erforderliche Kraft und Ausdauer, sowie auf ein schier unfehlbares Gedächtnis. Onay brachte diese Attribute in verblüffender Weise mit und veredelte sie obendrein noch durch einfühlsame Geschmeidigkeit im Ausdruck und edelste Anschlags-
kultur. Das Ergebnis darf ohne Übertreibung sensationell genannt werden. Die Türkin hauchte dem russischen 'Schinken' einen guten Schuss Chopinscher Grandezza ein, was ihm bestens bekam (...) Zwei Chopin-Zugaben besiegelten denn auch das Ereignis in beglückender Weise, die fast nie zu hörenden Variationen op. 12 und das Nocturne fis-moll ..."
Nordbayerischer Kurier, 2. Juli 2010
„... bevor die Pianistin Gülsin Onay sich lächelnd an den Flügel in Steingraebers Kammermusik-
saal [in Bayreuth] setzt, um mit dem zweiten Konzert des Klavierfestivals ein wahres Festival-
konzert zu spielen. Will sagen: der Mann Beethoven liegt unter dem Rasen, ist tot - aber seine Musik ist unsterblich (...) Er lebt vor allem dann, wenn eine Pianistin den bekannten ersten Satz der expressiven 'Mondscheinsonate' opus 27/2 derart verschattet anlegt. Gülsin Onay ist eine Musikerin der äußersten Sorgfalt, die die Quadratur des Kreises vollbringt: die Details auszu-
leuchten und doch eine große Linie zu zeichnen, die den begeisterten Zuhörer vom ersten bis zum letzten Takt in den Bann zieht (...) die Musikerin weiß, was Steigerungen, Überraschungen und Verläufe sind, die so selbstverständlich wie originell wirken (...) In der Tat: idealer, tiefgrün-
delnder, zerrissener kann ein fis-moll-Nocturne opus 48/2, ein Es-dur-Nocturne opus 9/2, eine dritte Ballade [von Chopin] nicht klingen. Das Es-Dur-Nocturne ist hier - Pardon! - zum Weinen schön, und jetzt endlich hätte man im annähernd ausverkauften, immer leicht unruhigen Publi-
kum die viel zitierte Nadel fallen hören können. Onay spielt gerade den Chopin mit Nachdruck in jedem Ton, doch nicht blöd auftrumpfend, das heißt: jeder Ton ist wichtig. Phänomenal, wie sie den Beginn der großen As-Dur-Polonaise anlegt (...) Noch einmal demonstriert sie, wie schon in den Ludovic-Variationen Chopins, die deliziöse Brillanz ihrer Kunst, die nicht im Äußerlichen mündet, weil auch hier noch jeder Ton mit innerem Nachdruck gespielt wird. Was wirklich wichtig ist, wir hören es ..."
CambridgeTab, 3. Mai 2010
„Certainly the capacity audience (...) had plenty to cheer about - a dynamic conductor, a flambo-
yant soloist, and CUCO very near the top of its form (...) Let's take the Ravel [piano concert] first. As it turned out this was an insired choice, giving the renowned soloist Gulsin Onay an oppor-
tunity to dazzle the audience with a stunning display of pianistic pyrotechnics (...) Gulsin played its long opening solo with an intense inward lyricism that cought everyone in its spell and which also included some interesting and intentional split chords (...) But inevitably it was her playing in the extrovert outer movements that did it for me. As well as the sheer dexterity and velocity involved, Gulsin also excelled in bringing out melodies hidden in a welter of pianistic figurations."
South Florida Classical Review, 9. März 2010
„The Miami International Piano Festival Master Series continued on Monday night at the Broward Center's Amaturo Theater with a recital by Gülsin Onay. The Turkish pianist made an impressive debut at the 2008 festival. (...) Onay's rock-solid technique came to the fore in Bartok's 'Sketches' op. 9b (...) Onay conquered the score's rapid hand crossings, cluster chords, and fierce outbursts amidst pastoral musings in an impressive, high-powered tour de force. The pianist's bold inter-
pretive freedom and sensitive artistry is perfectly attuned to the music of Chopin. Onay brought exquisite lightness of touch and elegant ornamentation to the bel canto pianistic line of the An-
dante Spianato and attacked the Grand Polonaise with majestic urgency, bringing real affinity to Chopin's melodic and rhythmic pulse. (...) Onay offered the enthusiastic audience no less than four encores (...) a fine conclusion to an arresting recital by a fascinating artist."
PianoNews, Februar 2009
„Faszinierend spielt Gülsin Onay dieses Konzert [Nr. 1 von Ahmed Adnan Saygun], kraftvoll, farben- und facettenreich. Sie versteht diese Konzerte vielleicht besser als viele andere Pia-
nisten, denn immerhin war sie Studentin Sayguns in Ankara (...) Gülsin Onay besticht auch hier [beim zweiten Klavierkonzert] mit einem präzisen und transparenten Spiel, mit Klangfarben-
reichtum, der diesem Konzert ebenso entgegenkommt wie dem ersten. (...) Eine CD, die man sich in jedem Fall anhören muss!"
Fono forum, Januar 2009
„Zudem wird auch auf sehr hohem Niveau geradezu authentisch interpretiert: Gülsin Onay ist die Widmungsträgerin des zweiten Klavierkonzertes, das sie mit Saygun noch einstudiert hatte. (...) Ein überzeugendes Plädoyer für einen Komponisten, der endlich die ihm angemessenen Be-
achtung finden sollte.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2008
„... die beiden Klavierkonzerte (...) mit der exzellenten Gülsin Onay und dem Orchester der Bilkent-Universität Ankara unter Howard Griffiths. (...) Sich mit [Ahmed Adnan] Saygun zu befassen lohnt unbedingt. Und auch die Interpreten dieser Edition liefern ein markantes Plädoyer für einen hoch-
originellen Komponisten.“
Klassik heute, 10. Oktober 2008
„Die hier nun – endlich! – mit der türkischen Pianistin Gülsin Onay vorgelegte Einspielung der beiden Klavierkonzerte (...) erfüllt alle Ansprüche... Zu spüren ist auch Gülsin Onays Interesse am Leben und Schaffen des Komponisten (...) ihr gelingt es mit ungeheurem Elan und feinsten Nuancierungen, alles Vorangegangene über seinen eigentlichen Kunstwert hinaus zu veredeln.“
Deutschlandsberger Nachrichten, 22. Juni 2008
„Kaum jemand im Publikum hatte vom letzten Konzert etwas wirklich Besonderes erwartet (...) Dann betritt die blonde Dame mit freundlichem Lächeln den Saal, beginnt mit Schumanns Opus 1, und noch während der Thema-Vorstellung dieses Variationen-Frühwerkes erkennt, spürt das Publikum: hier begegnet uns eine absolute Meisterin! Spätestens bei der Wiederkehr des The-
mas (...) ist klar: so sprechend artikuliert, mit so viel Klangsinn und Poesie vorgetragen, das ist hohe Kunst. In den schwierigen Passagen der Mendelssohn-Variationen und der Grande Polo-
naise von Chopin erwies sich Gülsin Onay als unfehlbare Virtuosin, die aber eine viel zu tief empfindende Musikerin ist, um sich auf bloße Technik-Demonstration zu beschränken. (...) Wie Frau Onay das spielte, war einfach atemberaubend. Sie kann so viel, dass sie die technischen Hürden quasi nebenbei nimmt (...) Gülsin Onay kann mehr als nur fabelhaft klavierspielen. Sie besitzt eine Fähigkeit, die der berühmte deutsche Kritiker Joachim Kaiser einst dem großen alten Artur Rubinstein zuschrieb: sie kann 'spontanes Glück verbreiten'."
Weststeirische Rundschau Deutschlandsberg, 22. Juni 2008
„Im 'Klavierfrühling' erlebt man immer wieder Überraschungen. Beim jüngsten Konzert gab es zwei davon: eine Pianistin und einen Komponisten. Gülsin Onay (...) gehört zu den nur seltenen Künstlern, die auf jede Show verzichten können, weil sie genügend künstlerische Substanz be-
sitzen. In dieser Dame vereinigen sich makellose Technik, Stilgefühl und Präzision, die nie seelenlos wird, mit starkem Temperament. Im Mittelpunkt ihres Konzerts stand eine Sonate des viel zu wenig bekannten türkischen Komponisten Ahmed Adnan Saygun. Das ist ein raffiniert gebautes, abwechslungsreiches und dabei humorvolles Werk (...) Gülsin Onay bewirkte bei ihrem Publikum beinahe atemlose Spannung."
General-Anzeiger, 2. Juni 2008
„In den ‚Abegg’-Variationen (...) findet sie mannigfaltige Nuancen und Stimmungen, und auch die gewichtigeren ‚Variations sérieses’ d-moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy sind für Onay nicht nur Virtuosenfutter (...) Das gilt auch für Maurice Ravels ‚Gaspard de la nuit’: dem ersten Satz ‚Ondine’ kommt Onays samtweicher Anschlag zugute. Mit zarten Farben malt sie ein wunder-
volles Aquarell – besser kann man Wasser auf dem Klavier nicht abbilden. Eindringlich und be-
drückend erklingt die Totenklage ‚Le Gibet’, bevor die Pianistin mit dem Zwergenfurioso ‚Scarbo’ noch einmal ein technisches Feuerwerk abbrennt.“
Solinger Tagesblatt, 22. Januar 2008
„Die in Istanbul geborene, international tätige Pianistin erfreute mit einem Spiel, das äußerste technische Brillanz mit einem sensiblen Interpretationsansatz vereinte. Das wurde bereits bei den „Abegg-Variationen“ des jungen Robert Schumann deutlich, als sie glitzernde Perlenketten aus dem Steinwayflügel zauberte. Auch in den „Variations sérieuses“, einem Werk des Schu-
mannfreundes Mendelssohn, traf sie den romantischen Tonfall auf das Schönste. (...) Sehr differenziert und mit fein austariertem Crescendo am Ende brachte sie Chopins „Andante spia-
nato et Grande Polonaise brillante opus 22“ zum Klingen.“
Cumhuriyet/Ankara, 25. Mai 2007
"Gülsin Onay, die das 3. Rachmaninoff-Konzert mit verschiedenen Orchestern oft gespielt und die technischen Schwierigkeiten schon vor Jahren mit Erfolg gemeistert hat, zeigte ihr ganzes virtuoses Können und ergriff die Zuhörer durch die in dem Konzert zum Ausdruck gebrachten romantischen und heftigen Gefühle. Die Reaktion der Zuhörer war überwältigend: Gülsin Onay musste zwei Zugaben geben (...)."
Wolfsburger Nachrichten, 29. September 2006
"Hier entfaltete Gülsin Onay, dem Charakter der Musik entsprechend, klare Melodien, singend vorgetragen.(...) Gülsin Onay beeindruckte durch ihr brillantes Spiel, das begeisterten Beifall des Publikums auslöste."
Jever Wochenblatt, 29. September 2006
"Und sie kam, schenkte dem Publikum ein charmantes Lächeln, rückte den Klavierschemel zurecht und erwartete ihren Einsatz, den sie mit intensiver und wiegender Körpersprache, mit fließenden Tastenläufen, kräftigem Anschlag und einer melodischen Kadenz im Kopfsatz ausführte. Zärtlich wirkte dagegen der Mittelsatz, im dritten Satz, dem Allegro con fuoco, be-
herrscht das Klavier die Aufführung des Werks, das 1878 in Prag uraufgeführt worden war."
Wilhelmshavener Zeitung, 29. September 2006
"Die Solistin des Abends, die türkische Pianistin Gülsin Onay, verfügt über eine phänomenale Technik, die zum Gelingen der Aufführung unverzichtbar erscheint. Dabei hat sie nicht nur die Kraft des Anschlags, um sich gegen den vollen Ochesterklang durchzusetzen, ihr gelingt auch die feinsinnige Darstellung der leisen Partien mit delikatem Spiel. So geriet insbesondere der langsame Satz mit seiner zeitweilig kammermusikalischen Gestaltung zu einem besonderen Höhepunkt."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 29. September 2006
" ...überzeugte die Türkin mit ihremfiligranen, lebhaften Spiel. Die Zuhörer wollten den internatio-
nal bekannten Klavier-Star denn auch nicht so einfach gehen lassen. Gülsin Onay bedankte sich mit Schumanns Abegg-Variationen als Zugabe für den nicht enden wollenden Applaus."
Braunschweiger Zeitung, 23. Januar 2006
"Gülsin Onay brillierte am Flügel! (...) Die fabelhafte Solistin Gülsin Onay meisterte das roman-
tisch wild bewegte Werk im Sinfoniekonzert des Braunschweiger Staatstheater bravourös. Einem verblüfft begeisterten Publikum (...) demonstrierte die Türkin, wie hektische Sprünge und rasende Läufe auf dem Flügel gelingen können, ohne das der große Bogen des Konzerts ins Wacheln gerät."
Ennigerloh Zeitung, 31. Januar 2006
"In einem Programm klassisch-romantischer Klaviermusik, das sie durch effektvolle türkische Akzente bereicherte, stürmte die temperamentvolle Künstlerin (...) in pianistischem Furor daher. (...) Da huschte die Virtuosin fingerflink in brillianten Läufen über die Klaviatur, bewies ausge-
prägten Sinn für dramatische Wirkung und stellte ihre ans Artistische grenzende technische Vollkommenheit ganz in den Dienst des selbst gewählten hohen Anspruchs."
Frankfurt/Oder, Konzerthalle "Carl Philipp Emanuel Bach"
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt / Howard Griffiths
Johannes Brahms: Konzert B-Dur Nr. 2 op. 83
für Klavier und Orchester
Potsdam, Nikolaisaal
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt / Howard Griffiths
Johannes Brahms: Konzert B-Dur Nr. 2 op. 83
für Klavier und Orchester
Sülzgürtel 86 · D 50937 Köln · Telefon +49/221/9 420 430 · Telefax +49/221/9 420 4319 · E-Mail: braun@angel.de
