Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
Daniel Chorzempa
OrgelDie internationale Karriere von Daniel Chorzempa begann 1972 mit einem Beethoven-Klavier-
abend in London. Der Kritiker der Sunday Times, Felix Aprahamian, schrieb dazu: "Man ist vorsichtig, das Adjektiv 'great' zu verwenden oder zu Unrecht zu gebrauchen. Seit mehr als zwanzig Jahren habe ich es unter den Superlativen in dieser Kolumne nicht benutzt, doch heute tue ich es bewußt, um die Musikalität von Daniel Chorzempa zu beschreiben." Ähnlich reagierte die deutsche Presse nach Konzerten von Daniel Chorzempa in Köln, Berlin oder Hamburg.
Nicht nur als Pianist, sondern auch als Organist, Cembalist und Dirigent hat Daniel Chorzempa Erfolge in den großen Konzerthäusern und bei den bedeutenden Festspielen in Europa, Ameri-
ka, Afrika, Japan und Südostasien feiern können. Sein Repertoire umfaßt Musik von der Renais-
sance bis zum 20. Jahrhundert. Charakteristisch für Chorzempas Aufführungen ist eine stilistisch und phililogisch fundierte Interpretation. Als hervorragendes Beispiel dafür gilt seine Schallplat-
teneinspielung von Bachs "Wohltemperiertem Klavier" mit Clavichord, Cembalo und Orgel. Für seine Bach-Aufnahmen erhielt Daniel Chorzempa den Deutschen Schallplattenpreis, für Händel den Edison-Preis, für Liszt den ersten "Grand Prix du Disque Franz Liszt", Budapest.
Mit einer Arbeit über den Liszt-Schüler Julius Reubke wurde Daniel Chorzempa zum Dr. phil. promoviert. Ferner hat er Meisterkurse für Orgel, Klavier und Cembalo in England, Finnland, Deutschland, Italien, Österreich und in der Schweiz gegeben. Seine Komposition "Sonett" wurde im Studio für Elektronische Musik Köln realisiert.
Als Dirigent hat er, neben den großen symphonischen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, auch Opern des ausgehenden 18. Jahrhunderts erfolgreich zur Aufführung gebracht. Darüber hinaus ist er Vorstandsmitglied der Neuen Bach-Gesellschaft Leipzig.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. September 2005
"Anschlagtechnisch gelang Chorzempa die Umstellung von einem Tasteninstrument zum anderen mühelos. (...) Die Tempi wählte Chorzempa insgesamt maßvoll, nie zu schnell. Er spielte durchweg auswendig ..."
Bonner Rundschau, 22. November 2003
"Chorzempa registrierte durchsichtig, aber kontrastreich die Suite und versah manche Sätze mit zarten Echowirkungen. (...) Den Konzertablauf beschreiben heißt schon, die Interpretationskunst Chorzempas beschreiben. Er disponiert überlegen, findet mit klarer Disposition den Stil der jeweiligen Komposition. Und vor allem: Sein Timing stimmt immer (...) Man folgte seinen Inter-
pretationen mit intellektuellem Vergnügen und großer Spannung. Ein bedeutendes Konzert."
Rhein-Sieg-Anzeiger, 22. November 2003
"Einen außergewöhnlichen Musikgenuß erlebten Siegburger Musikfreunde in der Servatius-Kirche. Daniel Chorzempa, der als Pianist, Organist, Cembalist und Dirigent in der ganzen Welt gefeiert wird, gab ein Konzert auf der herrlichen Klais-Orgel (...) So vielfältig und ausdrucksstark, dabei mit so vollendetem Wohlklang konnte nur ein großer Meister dieses Instrument präsen-
tieren. (...) So großartig werden die Siegburger ihre Orgel wohl nur selten hören."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. März 2001
"Der amerikanische Organist Daniel Chorzempa betonte bei seinem Konzert im Großen Saal der Alten Oper vor allem die pianistische Seite in den Werken Bachs, Liszts und Regers. (...) Dadurch wurde deutlich, daß Bachs Partitur kein Schnittmusterbogen für ratternde Nähmaschinen, son-
dern eine Vorschrift für die Realisierung von Musik ist. So konnte Chorzempa auch die Forderung des Komponisten erfüllen, auf kantable Art zu spielen. Bei der verhaltenen Geschwindigkeit entwickelte sich jeder Ton in seinem charakteristischen Klang wahrhaft optimal. (...) In der bestechend klaren und hinreißend vitalen Ausführung von Präludium und Fuge über B-A-C-H von Franz Liszt wurde ein weiteres Mal klar, daß Virtuosität nicht zwangsläufig mit rasender Schnelligkeit gleichzusetzen ist."
Frankfurter Rundschau, 13. März 2001
"Nicht zuletzt die Organisten-untypischen Facetten des Musikers Chorzempa ließen den Abend (...) grandios geraten. Klaviatur-Virtuosität stand hinter der punktgenauen, perlend-fließenden genauso wie staccato-knappen Tonbildung. Die markante Farbgebung und drastische Faktur des Stimmsatzes verrieten einen gewaschenen Zeitgenossen und die kalkulierte, konsequente Tempowahl einen Konstruktivisten von Gnaden. (...) Haarsträubend, wie Chorzempa in voller Fahrt während der sich überschlagenden oder wie weggesogen und verdämmert wirkenden, dann wieder rabiat aufbrausenden B-A-C-H-Attacken die Registerknöpfe bediente."
Haringe (B), Sint-Martinuskerk
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