Bogna Bartosz
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Bogna Bartosz

Mezzosopran / Alt

Bogna Bartosz, in Gdansk / Polen geboren, studierte Gesang an der Danziger Musik-Akademie sowie an der Hochschule der Künste Berlin bei Ingrid Figur. Sie nahm an Meisterkursen von Aribert Reimann, Adele Stolte und Anna Reynolds teil. 1992 gewann sie den ersten Preis des renommierten Internationalen Johann Sebastian Bach-Wettbewerbs in Leipzig und wurde mit dem Sonderpreis des Mitteldeutschen Rundfunks ausgezeichnet. Damit begann ihre Karriere als international gefragte Konzertsängerin. Seit 1987 lebt sie in Berlin.

Bogna Bartosz gastierte in den bedeutendsten Konzertsälen Europas und Amerikas, so u.a. im Wiener Musikverein, Concertgebouw Amsterdam, in Santa Cecilia in Rom, im Salle Pleyel in Paris, Auditorio Nacional Madrid, Barbican Center London, in der Boston Symphony Hall, der Carnegie Hall New York, der Berliner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und Leipziger Gewandhaus, der Alten Oper Frankfurt, der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, der Glocke Bremen, der Hamburger Musikhalle und Stuttgarter Liederhalle, sowie in Israel. Ihr Debüt in den USA gab sie bereits 1994 mit Händels "Messias" unter der Leitung von Helmuth Rilling.

Bogna Bartosz wirkte bei zahlreichen Festivals mit, u.a. beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, Musikfest Bremen, den Berliner Festwochen, dem MDR-Musiksommer, dem Bach-Fest Leipzig, den Rheinsberger Musiktagen, der Greifswalder Bach-Woche, dem Richard Strauss-Festival, den Dresdner Tagen für zeitgenössische Musik, dem Krzysztof Penderecki-Festival Krakow, dem Festival de Arte Sacro Madrid, dem Lucerne Festival sowie dem Festival International de San-
tander, und konnte dabei ihr breitgefächertes Repertoire vom Barock bis hin zur zeitgenössi-
schen Musik vorstellen. Ferner war sie beim Festival Monteverdi in Cremona mit dem Ensemble I Barocchisti unter Diego Fasolis sowie beim Usedomer Musikfestival mit den Dresdner Kapellsolisten unter Peter Schreier zu hören.

Bogna Bartosz konzertierte mit namhaften Dirigenten, darunter Krzysztof Penderecki, Jeffrey Tate, Michail Jurowski, Ton Koopman, Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Fabio Luisi, Marek Janowski, Marcus Creed, Enoch zu Guttenberg, Reinhard Goebel, Krzystof Penderecki, Marcello Viotti sowie Lothar Zagrosek, und Orchestern wie dem Israel Chamber Orchestra, dem Amster-
dam Baroque Orchestra, dem Japan Philharmonic Symphony Orchestra, dem Minnesota Orchestra Minneapolis, dem Berliner Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, Musica Antiqua Köln, dem Gewandhaus-Orchester Leipzig, dem MDR Sinfonieorchester, dem RSO Berlin, den Kammersolisten der Deutschen Oper Berlin, den Dresdner Philharmonikern, dem Göttinger Symphonie-Orchester und dem Württembergischen Kammerorchester.

Bogna Bartosz wirkte bei zahlreichen CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen im In- und Aus-
land mit. Besondere Projekte waren u.a. die Gesamtaufnahme der Bach-Kantaten sowie die DVD- und CD-Produktion der Matthäus-Passion mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter Leitung von Ton Koopman und die Fernsehaufzeichnung des Weihnachtsoratoriums mit dem Thomanerchor und dem Gewandhaus Orchester Leipzig unter der Leitung von Georg Christoph Biller.

 

 Flensburger Tageblatt, 6. Dezember 2011
„Exakt in diesem Spannungsfeld zwischen mitreißendem Freudentaumel und nachdenklicher Kontemplation entfalteten die sicht- und hörbar engagierten Musiker und Sänger die unendliche Vielfalt des Bach'schen Genius' [Weihnachtsoratorium] (...) Einmal mehr zu bewundern die Nuancierungsfähigkeit des Mezzos von Bogna Bartosz ..."

Leipziger Volkszeitung, 11. Dezember 2010
„Bogna Bartosz' Altstimme ist gut für weit gespannte Linien und beeindruckt mit satter Tiefe [Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Thomanerchor in der Thomaskirche Leipzig] ."

Norddeutsche Neueste Nachrichten, 17. November 2010
„Herausragende Inszenierung von Verdis Requiem reißt Zuhörer und Musiker in der [Rostocker] St.-Nikolaikiche gleichermaßen mit (...) Wenn die Solisten auch klanglich ein sehr stimmiges Ensemble bildeten, so führten sie doch ganz unterschiedliche Charaktere zusammen, was die Aufführung um so lebendiger machte. Die Sopranistin Christine Wolff zelebrierte eine völlige Hingabe an ihren Part, als trüge sie ihre Seele auf der Zunge. Ihr gegenüber wirkte die Altistin Bogna Bartosz wie ein intellektuell kühler Widerpart. Was für eine unterschwellige Vibration schwingt da mit, wenn diese beiden Frauenstimmen allein im Unisono das Agnus Dei intonie-
ren! (...) eine(r) großartige(n) Aufführung!"

Ostsee-Zeitung, 16. November 2010
„Tiefe Stille, nachdem der letzte Piano-Akkord des Orchesters verklungen war, sekundenlang. Dann erst setzt minutenlanger Beifall ein. Dies war der Dank des bewegten und beeindruckten Publikums für eine Aufführung des 'Requiem' von Giuseppe Verdi (...) in der Rostocker Nikolai-
kirche (...) Dafür hat sich Johanniskantor ein besonders leistungsfähiges Ensemble zusam-
mengestellt: neben dem Figuralchor seiner Kantorei der Greifswalder Domchor (...), das große Sinfonieorchester der Baltischen Philharmonie Danzig und ein handverlesenes vorzügliches Solistenquartett (...) mit der Altistin Bogna Bartosz und dem Tenor Clemens Bieber, beide in genauer, nahezu gemessener Klage. Es war - auch wenn es paradox klingt - ein Glanzlicht: erschütternd, aber tröstend durch Schönheit."

Göttinger Tageblatt, 22. März 2008
„... souverän geführt der Alt von Bogna Bartosz ...“

Klassik com, 4. Juli 2007
„Bogna Bartosz gestaltet die Altpartie mit warmer, runder Stimme. Ihr Solo 'Umgürtet mit Gerechtigkeit’ interpretiert sie stimmlich kräftig und technisch sicher.“

Göttinger Tageszeitung, 10. März 2007
"Eine stilistisch und sängerisch tadellose Leistung bot die Altistin Bogna Bartosz."

Sächsische Zeitung, 27. Dezember 2006
"Dagegen überzeugte Bogna Bartosz mit kräftig leuchtender, exakt und doch lebendig geführter Altstimme."

Göttinger Tageblatt, 15. Juni 2006
"Ein kraftvolles Fundament und große musikalische Sicherheit zeichnen den Alt von Bogna Bartosz aus ..."

Northeimer Neueste Nachrichten, 5. April 2005
"Ebenso aber auch die polnische Altistin Bogna Bartosz, maßvoll und gerade darum eindrücklich und charakteristisch in ihren gegensätzlichen Partien als Königin und Engel."

Ostsee-Zeitung, 4. April 2005
"Die Mezzosopranistin Bogna Bartosz, mit dunklem Timbre als Engel, als Königin aber mit dramatischer Schärfe."

Hörprobe