The Hilliard Ensemble
Foto: Marco Borggreve
* Generalmanagement
Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.

The Hilliard Ensemble

David James, Countertenor
Steven Harrold, Tenor
Rogers Covey-Crump, Tenor
Gordon Jones, Bariton

Das Hilliard Ensemble hat sich in den 40 Jahren seines Bestehens einen unverwechselba-
ren Ruf erworben und gilt heute als eines der weltbesten Vokalensembles. Die Formation hat sich auf die Musik vor 1600 spezialisiert, das Repertoire reicht jedoch bis hin zu Werken zeit-
genössischer Komponisten wie Arvo Pärt, Gavin Bryars, Heinz Holliger, Brian Elias, John Cas-
ken, Stephen Montague, Michael Finnissy, James McMillan, Elena Firsova, Ivan Moody, Piers Hellawell, Barry Guy, James Clarke und Veljo Tomis, die zum Teil eigens Stücke für das En-
semble geschrieben haben.

Das Hilliard Ensemble ist heute auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Neben regelmäßi-
gen Konzertreisen durch Europa, Asien, die USA und weitere Kontinente arbeitet das Ensemble verstärkt mit Orchestern zusammen, z. B. dem Gewandhausorchester Leipzig, Philadelphia Or-
chestra oder New York Philharmonic.

Regelmäßig musiziert das Ensemble auch in Deutschland. Konzerte in allen großen Musikzent-
ren wie Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München sowie bei Festivals wie den Berliner Festwochen, Ludwigsburger Schloßfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musik-Festival, den Tagen Alter Musik, der Internationalen Bach-Akademie Stuttgart, den Brühler Schloßkonzerten, dem Musikfest Bremen, der Bach-Woche Ansbach, dem MDR-Musiksommer, Bach-Fest Leipzig u.a. fanden stets ein begeistertes Publikum und ein großartiges Presse-Echo.

Das Hilliard Ensemble gastierte ferner bei allen bedeutenden internationalen Festivals, u.a. in Bath, Cheltenham, Aldeburgh, Norwich, beim City of London Festival, bei den Londoner Proms sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen, den Internationalen Musik-Festwochen Luzern, dem Festival van Vlaanderen, Holland-Festival, Festival sakraler Musik in Fribourg, den Festspielen in Aix-en-Provence und Granada.

Rundfunk-, Fernseh- (BBC, WDR, NDR, ZDF, ARTE) und Schallplattenaufnahmen (EMI, ECM), die größtenteils mit internationalen Preisen - darunter Deutscher Schallplattenpreis, Grammopho-
ne, Record of the Year, Edison Prize - ausgezeichnet wurden, runden das weite Feld der Arbeit des Hilliard Ensembles ab.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet das Hilliard Ensemble mit dem Saxophonisten Jan Garbarek, die drei CDs "Officium", "Mnemosyne" und „Officium Novum“ riefen weltweit große Beachtung hervor, sowie mit Christoph Poppen („Morimur“).

Das Hilliard Ensemble führte eine Vielzahl von Werken für vier Stimmen und Orchester urauf, darunter Stephen Hartkes Symphonie Nr. 3 auf alte angelsächsiche Texte (New York Philhar-
monic Orchestra / Lorin Maazel), Alexander Raskatovs "Obikhod" (Stuttgarter Kammerorches-
ter / Dennis Russell Davies), Katia Tchemberdjis „Abschiedsgesänge“ (Münchener Kammer-
orchester / Christoph Poppen), Erkki-Sven Tüürs „Questions“ (Münchener Kammerorchester / Alexander Liebreich) sowie Alfred Schnittkes Symphonie Nr. 9, vervollständigt von Alexander Raskatov (Dresdner Philharmonie / Dennis Russell Davies).

Besondere Beachtung fand darüber hinaus die Uraufführung einer Auftragsarbeit des Beet-
hoven-Festes Bonn des britischen Komponisten James Clarke für das Hilliard Ensemble und das Arditti Quartet im Jahr 2007. Aufsehen erregte auch die Uraufführung von Heiner Goebbels Szenischem Konzert in drei Bildern „I went to the house but did not enter“, das beim Edinburgh Festival 2008 herauskam und seitdem weltweit aufgeführt wird. Die deutsche Erstaufführung fand mit großem Erfolg im September 2008 in Frankfurt statt. Weitere Uraufführungen bein-
halteten Steffen Schleiermachers „Die Beschwörung der trunkenen Oase“ mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Leitung von Ariel Zuckermann (2009), die Komposition „-ET LUX-“ von Wolfgang Rihm, ein Auftragswerk der KölnMusik, des Festival d’Automne Paris und der Carnegie Hall New York, mit dem Arditti String Quartet in der Kölner Philharmonie (2009) sowie Heinz Holligers “Machaut-Transkriptionen“ für drei Violen und vier Stimmen unter Leitung des Komponisten im WDR-Sendesaal in Köln (2010).

Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. drei erfolgreiche Konzerte im Rahmen des Projektes „Kontinent Rihm“ der Salzburger Festspiele, die Uraufführung von Daniel Glaus’ Oratorium „Von den vier Enden der Welten“ mit der Deutschen Radiophilharmonie unter Leitung von Christoph Poppen in Saarbrücken, die anschließend im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele wiederholt wurde, ein dreitätiges Gastspiel im Rahmen der RuhrTriennale, der letzten unter der Intendanz von Willy Decker, in der Jahrhunderthalle Bochum sowie ein Auftritt bei dem erstmals 2012 in Münster stattfindenden Festival „Musica Sacra“.

Das Hilliard Ensemble hat sich entschlossen, nach mehr als vier Jahrzehnten internationaler Konzerttätigkeit seine Laufbahn zum Jahresende 2014 zu beenden.
 

Ostsee-Zeitung, 22. Juli 2014
„Unerhörtes entdecken, das Besondere bieten und mit dem Unerwarteten verbinden. Unter diesen Stern läßt sich das Konzert der Festspiele MV am Sonntag im Münster von Bad Doberan stellen [Hilliard Ensemble mit dem Rostocker Motettenchor] (…) Ohne instrumentale oder elektronische Unterstützung gelang es diesen vier Vokalartisten (…) den großen Kirchenraum zu füllen. Und man bekam einen Eindruck davon, wie die Macht der Kirche im Mittelalter mittels Liturgie und der kraftspendenen Energie der Musik in großen Räumen funktioniert haben muß.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 4. Februar 2013
„Dieser Klang ist längst ein Markenzeichen geworden, doch immer noch erscheint er etwas unwirklich. So eng verschmolzen sind die vier Gesangsstimmen, so überirdisch rein die Harmonien, dass man meint, die Musik töne aus einem fernen Goldenen Zeitalter in unsere schnöde Gegenwart herüber  (...) Mit eleganter Phrasierung, leuchtendem Klang und kammermusikalischer Perfektion wurden die meditativen Klänge der Mönche plötzlich spektakulär."

Neue Presse, 4. Februar 2013
„Das britische Gesangsquartett ist bekannt dafür, eine Brücke zwischen alter und neuer Musik zu schlagen (...) Am spannendsten geriet ein ausführlicher Block von feinst austarierten Stimmschwebungen aus der Feder des Zeitgenossen Rudolf Kelterborn im Wechsel mit Werken des Renaissancekomponisten Philippe Caron. Auch sonst gab es viel zu entdecken (...) So originell wie das Konzert auch die Zugabe: ein estnisches Wiegenlied [Hannover / Sendessal des NDR]."

Rheinische Post, 5. Oktober 2012
„Die vier Herren des fabulösen Hilliard  Ensembles in sanfter Klangverschlingung mit der fünfköpfigen Gambenformation Fretwork: Eine edlere Kombination läßt sich wohl kaum vorstellen. Beide Ensembles kommen aus England, kennen sich schon lange und ergänzen sich mit ihren ungeahnten Möglichkeiten der farblichen Abstufung im Bereich dunkler, herbstlicher Naturtöne. In die Johanneskirche kamen sie nun zum Abschlusskonzert des Düsseldorf Festivals (...) Das Besondere: [Nico] Muhlys 'My days', eine Auftragskomposition für Fretwork und das Hilliard Ensemble, erlebte seine Deutsche Erstaufführung. (...) Es war ein intimer, nach innen leuchtender Abend, dem das Publikum mit gespannter Konzentration lauschte."

Bonner General-Anzeiger, 2. Oktober 2012
„Diese spätmittelalterliche Musik [Motetten von Guillaume de Machaut] klingt in der Wiedergabe von David James, Rogers Covey-Crumb, Steven Harrold und Gordon Jones wunderbar rein, die kompliziert organisierten Stimmen dieser weltlichen und geistlichen Gesänge wirken selbst unter den akustischen Bedingungen der Beethovenhalle unangestregnt, fast meditativ."

Landshuter Zeitung, 2. Juli 2012
„Beim Eröffnungskonzert [der Landshuter Hofmusiktage] am Freitag Abend in der Dominikanerkirche wurde dabei gleich die erste Garde aufgefahren: auf Sängerseite, weil das englische Hilliard Ensemble bei der Interpretation von Vokalpolyphonie seit Jahrzehnten Maßstäbe setzt, auf Seite der ausgewählten Komponisten, da Josquin Desprez und Niclas Gombert beide zur absoluten Elite ihrer Zeit zählten (...) Faszinierend hingegen, wie (...) in geradezu 'göttlicher' Reinheit der fast atemlose Klangstrom der Musik das vollbesetzte Kirchenschiff erfüllte, wie plastisch das Gefüge der sich überlappenden Soggetti, wie dynamisch zart das Sanctus der Messe erklang, wie effektvoll das Credo in die fast tänzerische Dreiermensur schwänkte."

Westerwälder Zeitung, 29. Mai 2012
„Frater Gregor vom Marienstatter Musikkreis bezeichnete die jüngste Ausgabe der geistlichen, musikalischen Stunde als einen Höhepunkt (...) In der Basilika in Marienstatt trat jetzt das Hilliard Ensemble auf, ein bekanntes britisches Vokalensemble, das als eines der besten seiner Zeit gilt (...) Neben der Musik vor 1600 widmet sich das Hilliard Ensemble mit großer Hingabe Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. In wechselnden Besetzungen erzeugten sie einen sphärischen, geheimnisvollen Klangteppich menschlicher Stimmen und gaben Zeugnis einer lebendigen vokalen Sprache, die die Künstler untereinander pflegen und praktizieren (...) Den kröneneden Abschluss des Konzerts bildete das 'Most holy mother of god' von Arvo Pärt. Und dabei offenbarte sich noch einmal die hohe Sangeskunst des Hilliard Ensembles. Mit Applaus und stehenden Ovationen bedankte sich das begeisterte Publikum für dieses einmalige Erlebnis ..."

Münstersche Zeitung, 10. April 2012
„Das weltberühmte Hilliard Ensemble führte sie [Gesualdos 'Tenebrae - Responsorien für Karfreitag'] beim Festival 'Musica Sacra' in der vollbesetzten Überwasserkirche in Münster auf (...) Das Pathos und die Tragik der 'Tenebrae', ihre karge Härte und introvertierte Leidenschaftlichkeit blieben in der konzentrierten Interpretation der Hilliards buchstäblich wunderbar erhalten. Das abschließende 'Kyrie: Christus domine' wirkte in seiner Schlichtheit wie eine Erlösung auch für die Hörer."

Westfälische Nachrichten, 9. April 2012
„Das Hilliard Ensemble faszinierte mit Gesualdo-Responsorien (...) Am Karfreitag in der Überwasserkirche konnte auch das münstersche Publikum sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Musica Sacra' sein Bild von dieser Ausnahmeformation und ihrem ebenso kultivierten wie einfühlsamen Zugriff auf Gesualdos komplexe Vokalsätze machen (...) Zwischen der Schlichtheit der Lesungen und den Tenebrae-Responsorien mit ihrer Sechsstimmigkeit (...) ergab sich ein faszinierender Kontrast. Er machte das Konzert noch emotionaler, als es durch die Innigkeit, mit der das Ensemble den kaum vorherzusehenden harmonischen Verläufen folgte (...) ohnehin schon war. An dieses karfreitägliche Musikereignis wird ein bewegtes Publikum sicher noch lange zurückdenken."

Metzinger-Uracher General-Anzeiger, 20. Dezember 2011
„Ein musikalischer Leckerbissen von erlesener Qualität in der Vorweihnachtszeit: Das berühmte Hilliard Ensemble zu Gast in der Bad Uracher Amanduskirche (...) ein Ereignis aufgrund der Musikauswahl und der Musikqualität. Vokalmusik der Renaissance, Weihnachtsmusik des 15. und 16. Jahrhunderts, stand auf dem Programm (...) Dieses Klangideal präsentierte das Hilliard Ensemble in seiner reinsten Form. Vier Männerstimmen, die schlank, gut ausgewogen, flexibel in der Stimmführung, rein und klar, fein ausformulierend, ungekünstelt, dem Gestus angepasst ihre Musik fließen lassen (...) Die englischen Werke werden von den Hilliards wunderbar authen-
tisch in altenglischer Sprache vorgetragen (...) man konnte die Augen schließen und sich dem ganz eigenen Flair der Alten Musik hingeben. Ein besonderes Erlebnis von Klang, Raumakustik und Harmonie."

Metzinger-Uracher Volksblatt, 19. Dezember 2011
„Dieses Ensemble hat Geschichte geschrieben (...) Das besondere Können der Hilliards besteht eher darin, zum einen die schwierigen, eng verflochtenen Partituren möglichst originalgetreu um-
zusetzen, zum andern die Logik und den Geist, die sich in der abstrakten, dem heutigen Fühlen fernen Klangsprache verbergen, zum Leben zu erwecken. Das können sie immer noch. Ein Wunder fast, dass dennoch ihre spezielle Kraft des Singens zum Tragen kam. Diese schöpft nicht aus hinein- oder herauszulesendem 'Ausdruck' oder 'Affekt', sondern versucht, mittels Text-
verständnis, Atemtechnik und Phrasierung in die fast unzugänglichen Tiefen der fernen Welten einzudringen, sich singend in sie zu versenken (...) und die Musik aus sich, von innen heraus sprechen zu lassen. Meist verhalten, so dass das Geheimnis zu spüren ist, jedoch stets in inne-
rer Übereinstimmung der Singenden, die machmal in eine mystische Einheit und bezwingende Intensität mündet."

Metzinger-Uracher Volksblatt, 16. Dezember 2011
„Mit überzogenen Lobeshymnen sollte man vorsichtig sein. Doch für das britische Vokalquartett Hilliard Ensemble gilt wirklich: Sie sind die Besten. So gesehen, ist der Auftritt des A-capella-Ensembles (...) in der Amanduskirche eine Sensation (...) Der Sound des 1974 gegründeten Hilliard Ensembles (...) hat weltweit Maßstäbe gesetzt und prägt bis heute die Alte Musik-Szene - gradlinig, schlank, klar, gläsern (...) In Bad Urach führen die Hilliards ein Alte Musik-Programm mit Bezügen zum Christfest auf: 'Puer natus est nobis' (...) Gerühmt wird ihr Sound als 'Klang-
skulptur', als 'exterritorial', überirdisch, archaisch, spirituell. Magisch, kristallin, erleuchtend. Alsdann: So prominente Interpreten hat man nicht oft in der Region."

Titel-Kulturmagazin, 13. Dezember 2011
„Jan Garbarek und das Hilliard Ensemble mit 'Officium Novum' unterwegs (...) Es enthält zu einem großen Teil Material aus Armenien und Russland. Es handelt sich um Kirchenmusik mit folkloristischen Einflüssen. Einige Titel sind Bearbeitungen des armenischen Nationalkom-
ponisten Komitas Vardapet (...) Liturgische Kompositionen von Nikolaj Kedrov und Arvo Pärt fügen sich bruchlos in den Rahmen (...) Die Tournee, die gerade stattfindet, führte unter anderem nach Stuttgart, wo das Theaterhaus als Veranstalter den Auftritt in die Markuskirche ausgelagert hat. Es beginnt mit einem Solo Jan Garbareks. Es folgt ein Introitus der Sänger, die einen Akkord mit der Technik des Obertongesangs zum Schwingen bringen. Das Saxophon reagiert mit kurzen Phrasen auf die Sänger. Das Instrument begleitet den a cappella-Gesang nicht, sondern verziert ihn als zusätzliche Stimme (...) Die Jugendstil-Kirche im Stuttgarter Süden ist auf Grund ihrer hervorragenden Akustik für Konzerte bestens geeignet. Garbarek und die Hilliards nützen den Raumklang, indem sie ihre Standposition verändern. Das kann die beste HiFi-Anlage daheim nicht ersetzen."

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 13. Mai 2011
„Das weltberühmte Vokalensemble (...) singt im Rahmen der A-cappella-Woche [Hannover] in der voll besetzten Neustädter Hof- und Stadtkirche (...) Das Hilliard Ensemble hat das Konzert-
programm in musikalische Blöcke unterteilt. Englische, italienische und französische Madrigale und Motetten werden von zeitgenössischen Stücken getrennt. Eine kluge Entscheidung (...) In jedem dieser Blöcke gibt es kleine Höhepunkte, wie etwa das 'Passacalli della vita', in dem die manchmal etwas zurückhaltenden Sänger wirklich aus sich herauskommen. Auch die französi-
schen Motetten von Antonio Gardane begeistern das Publikum. In den beiden zweistimmigen Werken beweist das Hilliard Ensemble große Stimmbeweglichkeit und Sinn für Melodieführung."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. August 2010
„In einem Konzert mit dem Hilliard Ensemble und dem SWR Vokalensemble hörte man neben Rihms 'Quid est Deus - Cantata Hermetica' (2007) fünf der Tenebrae-Responsorien von Gesualdo sowie Klaus Hubers 'Tenebrae' für großes Orchester mit dem SWR-Sinfonieorchester unter Sylvain Cambreling. Hilliard Ensemble und Arditti Quartett brachten außerdem Rihms im Vorjahr in Köln uraufgeführte Komposition 'Et lux' für Vokal- und Streichquartett nach Salzburg. Das dicht komponierte Werk hinterließ auch hier einen starken Eindruck [Salzburger Festspiele]."

Thuner Tagblatt, 17. August 2010
„'In Paradisum' - der Titel des Eröffnungskonzerts der 23. Bachwochen Thun-Amsoldingen versprach nicht zu viel. Der Auftritt des Hilliard Ensembles am Sonntag in der Thuner Stadtkirche glich wahrhaftig einem Ausflug ins Paradies. Nur dass es sich bei den singenden Engeln (...) um vier ältere Herren aus England handelte. Während 80 Minuten hüllten sie das Publikum in der annähernd ausverkauften Stadtkirche in ihren wohlig warmen, klaren und ungekünstelten A-cappella-Gesang. (...) Im Kontrast zu diesen einstimmigen gregorianischen Gesängen standen polyphone Sätze der beiden Renaissancekomponisten Palestrina und Victoria, welche das Hilliard Ensemble mit perfekter Intonation interpretierte. Die ruhigen und tragenden Stimmen der vier füllten den Raum bis in die hintersten Winkel, ohne jegliche Anstrengung von Seiten der Sänger, wie es schien. Sie erweckten den Eindruck, als wäre singen kinderleicht. Und so unschuldig wie der eines Kindes war er auch, ihr Gesang, hell, vibratolos und sanft, nie laut, aber stets fesselnd. Am eindrucksvollsten waren die Pianissimi, bei denen man kaum zu atmen wagte, woran sich die Qualität des Ensembles nicht zuletzt erkennen liess. Die Klasse des Hilliard Ensemble zeigte sich auch daran, dass die vier Sänger enorm präzis aufeinander abgestimmt waren und sich ihre Stimmen hervorragend mischten, ja dass sie gar zu einem einzigen, lebendigen Instrument verschmolzen. (...) Auf den lang anhaltenden und begeisterten Applaus antwortete das Vokalquartett mit einer unglaublich einfühlsamen Interpretation der Motette 'Most Holy Mother of God' ..."

Neue Zürcher Zeitung, 12. August 2010
„Ähnlich packend 'Et lux' für Vokal- und Streichquartett von 2009, das vom Hilliard Ensemble und vom auf diesem Feld noch immer unschlagbaren Arditti Quartet in dem magischen Raum der Salzburger Kollegienkirche gegeben wurde - eine Stunde sich langsam verändernden, weit ausgreifenden Klangs." [Salzburger Festspiele / 'Kontinent Rihm'] 

Fränkische Landeszeitung, 2. August 2010
„Und die Klosterkirche zu Auhausen platzte angesichts des Fan-Ansturms auf das britische Kult-Quartett fast aus allen Nähten. David James (Countertenor), Steven Harrold und Rogers Covey-Crump (Tenöre) sowie der Bariton Gordon Jones haben bei Alte Musik-Liebhabern wie bei Musica Nova-Freunden einen Ruf wie Donnerhall. Sagt man 'Hilliard Ensemble', meint man vokale Überpräzision, gepaart mit musikalischem Fingerspitzengefühl, Witz und Fantasie (...) 
Gestalterisch macht dem 'Hilliard Ensemble' freilich niemand etwas vor. Der thematische Bogenschlag mit verschiedenen 'Inkarnationen' des Hoheliedes von Rodrigos bis des Ceballos (16. Jahrhundert) bis in die Gegenwart eines Ivan Moody (Jahrgang 1964) gelingt dem Herren-
vierer erstaunlich bruchlos und sehr selbstverständlich. Der virtuelle Klebstoff ist die vokale Macht, die hier immer noch entfesselt werden kann: Das 'Hilliard Ensemble' klingt bei Bedarf so tragend und sonor, wie ein gut besetzter Kammerchor, kann sich aber genau so gut zu einem gazeschleierfeinen Pianissimo zurücknehmen, wenn der Inhalt des Gesungenen dies gebietet (...) Textausdeutung und Transparenz des Stimmgeflechts wirken modellhaft und studiogleich fehlerfrei."

Saarbrücker Zeitung, 28. Juni 2010
„In Europa erstmals zu hören war vom Amerikaner Stephen Hartke die 3. Sinfonie für Counter-
tenor, zwei Tenöre, Bariton und Orchester - 2003 komponiert in Erinnerung an den 11. Septem-
ber. Textgrundlage ist ein angelsächsisches Gedicht ('The Ruin') aus dem 8./9. Jahrhundert n. Chr., das Hartke adaptiert hat. Das Hilliard Ensemble gab dem Vokalsatz feinsinnige Struktur, klanglich überzeugenden Gehalt [mit der Deutschen Radio Philharmonie / Christoph Poppen]."

Deister- und Weserzeitung, 12. April 2010
„Keine Frage, dass das eigens zum Konzertauftakt der neuen 'Jahreszeiten'-Reihe ins Stift Fischbeck angereiste weltberühmte britische Hilliard Ensemble besondere Wertschätzung und Obhut genießt. (...) ein reizvolles und überaus anspruchsvolles Konzert im Spannungsfeld zeit-
genössischer Bearbeitungen mittelalterlicher Sakralgesänge und modernen, mitunter eigens für das Ensemble geschriebenen Kompositionen. Voll vertrautem Wohlklang etwa das dialogisch aufgebaute, aus dem 15. Jahrhundert datierende 'Ah! Gentle Jesus!' des britischen Komponisten Sheryngham (...) Vielleicht der Höhepunkt des Abends das 'Most Holy Mother of God' des 1936 geborenen Arvo Pärts. Ein erst im letzten November uraufgeführtes Stück von größter Zartheit, in dem die 'Hilliards' ihre ganzen Stärken ausspielten. (...) Am Ende lang anhaltender Applaus für einen fantastischen Konzertabend und einen Frühlingsanfang, wie er zumindest musikalisch besser nicht hätte sein können."

Westdeutsche Zeitung, 5. November 2009
„Bei einem 'Festival der Stimmen' darf das Hilliard Ensemble, eines der weltbesten Vokalensem-
bles, natürlich nicht fehlen. Nach 20 Jahren gastierte es am Dienstagabend wieder einmal in der voll besetzten Immanuelskirche [in Wuppertal]. (...) Sehr anschaulich stellen sie den Wechsel vom Unisono-Gesang der Gregorianik zur klaren harmonisch-vertikalen oder polyphon struktu-
rierten Stimmenführung des italienischen und des spanischen Komponisten vor: 'Gleichge-
wicht' ist das Zauberwort von Komposition und Ausführung, so dass der Vortrag in hohem Maße zur Einkehr zwingt und Raum gibt für die ganz persönliche Meditation. Die Sänger phrasieren mitatmend, artikulieren präzise und sind in Intonation und Klarheit unbestechlich (...) das große Ganze bleibt ein unvergessenes musikalisches Erlebnis von perfekt sich mischenden und auf-
einander reagierenden Stimmen." 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. November 2009
„Schon äußerlich unterscheidet sich sein [Wolfgang Rihm] 'ET LUX'-Requiem von tradierten Be-
setzungen. Vier Chorsänger (das phänomenale Hilliard Ensemble) und vier Instrumentalisten (das glänzend disponierte Arditti String Quartet) - das ist schon alles. (...) Wie sich die Klang-
ebene des Vokalquartetts mit dem Quartettklang quasi amalgamiert, das ist schon bewunderns-
wert."

Kölner Stadt-Anzeiger, 17. November 2009
„Und dennoch zauberten sie (...) wieder perfekte Unisoni und Konsonanten absolut rein in den Raum [The Hilliard Ensemble in der Kölner Philharmonie]. Großer Beifall!"

Kölner Stadt-Anzeiger, 28. September 2009
„Die Abteikirche St. Nikolaus [Pulheim-Brauweiler] war der würdige Rahmen für ein besonderes Konzertereignis im Erftkreiszyklus. Das britische Hilliard Ensemble wurde vor 35 Jahren gegrün-
det und steht in dem Ruf, eines der weltbesten Vokalensembles zu sein. Und dies unterstrichen die vier Herren (...) nachdrücklich. Höchste Gesangskultur, traumwandlerisch sichere Abstim-
mung untereinander, angemessene Zurücknahme eigener Belange im Dienst des Ganzen kennzeichnen die Ausstrahlung des Quartetts. Unter dem Titel 'Echoes' präsentierten die vier Sänger eine spannungsreiche Mischung ältester und modernster Werke."

Kölnische Rundschau, 28. September 2009
„... gastierte mit dem zu den Weltbesten seiner Sparte zählenden Hilliard-Ensemble in der Abtei-
kirche Brauweiler. (...) Mit seinem Programm schlug das exzellente Quartett die Brücke über 800 Jahre Musikgeschichte zu zeitgenössischen Komponisten (...) Das um 1200 entstandene 'Vide-
runt omnes', ein weihnachtlicher Messgesang von Pérotin, offenbarte die perfekte Harmonie der lupenreinen Stimmen (...) Bei dem nach solch musikalischem Hochgenuß lange applaudieren-
den Publikum bedankte sich das Ensemble mit einer Kostprobe aus der Komposition 'Romeo and Juilet'."

Köln-Bonner Musikkalender, September 2009
„Natürlich ergeben sich auch vom Sujet seiner e-moll-Sinfonie mit dem Untertitel 'Lied der Nacht' und ihren vielfältigen erotischen Anspielungen Bezüge zu Gesualdos Madrigalen zum gleichen Thema, und so schmiegten sich die Vokalsätze, hervorragend interpretiert vom Hilliard Ensem-
ble aus England, einem der besten seiner Art weltweit, nahtlos an Mahlers üppig wuchernde , phantastische Klangwelt an ... [mit dem Beethoven Orchester Bonn unter Stefan Blunier]

Neue Württembergische Zeitung, 18. Juni 2009
„Geblieben ist der Bewunderung jedoch der souveräne Umgang der Vokalisten mit der Musik, deren nach wie vor brillante Umsetzung in Ton und Klang. Diese werden geformt von einer in ihrer Reinheit immer wieder verblüffenden Intonation; von einer die stimmliche Nuance nie mit beschwerender Aufdringlichkeit, sondern mit leicht flügelnder Selbstverständlichkeit schaffenden Phrasierung; von einem in jedem Augenblick mühelos erscheinenden Vortrag, als sei die kunst-
volle Art des Gesangs die natürlichste Verlautbarung der Menschheit; schließlich von einer stets beispielhaften Souveränität des stimmlichen Zusammenwirkens, das, in sich ruhend, sich sei-
ner selbst gewiss und bewusst, nicht einmal mehr des sich verständigenden Augenkontaktes bedarf. Was Wunder, dass auch zeitgenössische Komponisten um die Ehre wetteifern, für die-
ses Ausnahme-Ensemble, das in seinem Genre immer noch zu den besten der Welt zählt, Werke schaffen zu dürfen..."

Bonner Rundschau, 27. Mai 2009
„Zwischen den vier Sätzen der E-dur-Sinfonie [7. von Gustav Mahler] ließ er Madrigale (etwa 1600) von Gesualdo singen, und nicht von irgendwem, sondern vom Hilliard Ensemble. (...) 
[Stefan] Blunier wählt dafür abwechslungsreiche sprechende Tempi. Und lässt den exzellenten Hilliard Singers ihren Raum für sich. Riesenbeifall."

Mannheimer Morgen, 22. April 2009
„... was soll man schon tun und wohin mit der Begeisterung über ein Vokalensemble, das sich auf den Flügeln des Gesangs in schier unerreichbare Höhen begibt. Dorthin, wo vom irdischen Lärm nichts mehr zu spüren ist und wo das Ohr lernt, dass man selbst die Stille hören kann. Das Hilliard Ensemble wird seinem überragenden Ruf beim Konzert zum Heidelberger Frühling mehr als gerecht. (...) Sie fangen einfach an und sie hören ebenso auf. Als sie abtreten, scheint es, als wären sie gar nicht da gewesen. Nur dass, kaum wahrnehmbar, noch leise Töne durch den Äther schwingen. (...) Hohe Vokalkunst. Und ein Gesang, der uns als klanggewordener Geist begegnet. Alles Körperliche scheint sich in Transzendenz und Abstraktion zu verflüchtigen. Und wir klatschen begeistert, weil wir auf einmal nicht mehr wissen, wohin mit uns."

Rhein-Neckar Zeitung, 21. April 2009
„Vier Herren, vier Stimmen, ein Klang: Die hell strahlende Stimme des Countertenors David James setzt die funkelnde Spitze auf einen harmonischen Grund von zwei Tenören (Roger Covey-Crump und Steven Harrold) sowie das Fundament des Baritons Gordon Jones. (...) so bilden die 'Hilliards' mit den Kadenzen doch immer jenen sagenhaft verschmolzenen Sound, dessen Einzigartigkeit bis heute unerreicht ist. Da gingen Herz und Seele auf Wolken spazieren. (...) Allein der Vortrag des Hilliard Ensembles adelte jede noch so fremde Note, jede Harmonie, jede kontrapunktische Fortschreitung. Musik, die zum Teil älter war als die ehrwürdigen Ge-
mäuer, in denen sie nun erklang, und deren Fremdheit und Neuartigkeit Seltenheitswert hatte [Stephen Hartkes 'Cathedral in the thrashing rain'], präsentierte sich als ein Zustand höchst flüchtigen Glücks - ein Ereignis."

Lippische Landeszeitung, 9. Februar 2009
„In diesem Konzert kehrten die Solisten zu ihren Wurzeln zurück.  (...) Demut und Respekt gegenüber dem Epochen übergreifenden Genie der beiden Komponisten zeichnet die vier Künstler aus, deren perfekt abschattierte Stimmen von Anfang an vollkommen mühelos den riesigen Raum füllten. In ein kunstvoll kontrapunktisch angelegtes Satzgefüge werden kompli-
zierte rhythmische Strukturen eingebettet. Verwickelte Kanon-Techniken akzentuieren die strenge Vokal-Polyphonie, in der gelegentlich auf gregorianische Vorlagen zurückgegriffen wird. Das Ensemble überzeugt gleichermaßen mit der Anstimmung aus tiefstem Grund wie mit schwe-
benden Obertönen, vor allem aber mit dem immer wieder neu entstehenden, facettenreichen Geflecht der Stimmlagen."

Süddeutsche Zeitung, 9. Dezember 2008
„Die Sangeskunst der Vier offenbart sich vor allem bei der Intonation. Sorgfältig haben die Sänger die Akustik des Raums studiert (...) Countertenor David James, die Tenöre Steven Harrold und Rogers Covey-Crump sowie der Bariton Gordon Jones scheinen den Kosmos der Töne mühelos zu erweitern, lassen die Musik fließen und schweben (...) Auch der Text ist stets klar zu verstehen.“

Frankfurter Rundschau, 15. August 2008
„ (...) aber dem meditativen Sog der Musik und dem Wohlklang der vier Hilliard-Stimmen verfällt man sofort. (...) mit dem die Hilliards einmal mehr auch ihre Fähigkeiten als Musikarchäologen unter Beweis stellen. Mit spielerischer Leichtigkeit vermischen die Engländer liturgische Gesänge aus Armenien und Griechenland mit spätmittelalterlichen aus Italien und England. (...) Ihre so eigene Qualität (...) erhält die Musik, wenn die eigenwilligen Stimmen der beiden mit den biegsamen Mittelstimmen (...) zu eindringlichem Vielklang verschmelzen.“

Wiesbadener Kurier, 15. August 2008
„ (...) das Hilliard Ensemble (...) präsentierte einmal mehr einen tiefen Einblick in bislang unbekanntes musikalisches Territorium. (...) sang hier ein Konzert von graziler Schlichtheit, das mit Arvo Parts „Most Holy Mother of God“ und den von Solomon Sogomonjan arrangierten Sharakans besondere kontemplative Momente schuf.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Juni 2008
„Nicht minder fesselt dieses hier fünf Sänger umfassende britische Ensemble mit seinem schlackenlosen, doch nie geglätteten Zusammenklang individueller Stimmen. Deren Eigen-
charakter setzen die Hilliards ein, um im wechselnden Vor- und Zurücktreten der Timbres die musikalische Architektur zu beleuchten. Obwohl sie das Vibrato nur in besonders expressiven Momenten einsetzen, tönt das A-cappella-Quintett so rund, so durchatmet und plastisch wie ein veritabler Klang-Körper.“

Thüringische Landeszeitung, 17. März 2008
„... mit dem Hilliard Ensemble in der voll besetzten Arnstädter Bachkirche (...) Viele Hörer im Publikum blenden sich mit geschlossenen Augen aus, versenken sich in die phänomenale Tonführung der schlanken, schnörkellosen Stimmen, in die hohe Kunst gemeinsamer Phra-
sierung und Artikulation. (...) Pärts Anforderungen an die Ausführenden, so schlicht er sein Material aus dem Nukleus des Dreiklanges entfaltet, sind immens: Über weite Strecken auf einem Ton zu deklamieren, verlangt äußerste Präsenz, verlangt Künstler wie das Hilliard En-
semble. Das kann wirklich alles. Großer, dankbarer Applaus für einen eindrucksvollen Abend."

Main-Echo, 12. Dezember 2007
„Mit der Gesangstechnik des Hilliard Ensembles, das (...) drei Motetten von Guillaume de Machaut mit seinen unvergleichlich reinen Stimmen bot. (...) zeigte sich, dass das Ensemble die Nische der frühen Vokalmusik hervorragend besetzt hält.“

Schwäbische Zeitung, 10. Dezember 2007
„Die vier Herren des Hilliard Ensembles bringen Machauts Motetten freilich mit frap-pierender Selbstverständlichkeit und Reinheit, obwohl die extrem trockene Akustik des Konzerthauses nicht entgegenkommt.“

Süddeutsche Zeitung, 10. Dezember 2007
„ (...) Hilliard Ensemble, das Tüür Vertonungen bravourös meisterte ..."

Frankfurter Rundschau, 7. Dezember 2007
„ (...) , die hyperreinen Hilliard-Stimmen werden zu Allegorien von Kunst, Wissenschaft und Spiritualität.“

Offenbach-Post, 10. November 2007
„Frauenliebe und –leben, in unglaublicher Reinheit der Stimmen, die sich figurenreich um einen Cantus ranken. (...) Wahrlich ein Ideal – und von hoch motivierten Streichern bekräftigt, die sich wie das stimmlich elastisch Überzeugungsarbeit leistende Gesangsquartett einer erweiterten Tonalität befleißigen. Dissonante Grenzgänger, wenn es gilt, die Zerrissenheit der Welt abzubilden.“

Potsdamer Neuester Nachrichten, 26. November 2007
„So zeigten die vier Musiker an diesem Abend mit fast jedem Lied, warum das Hilliard Ensemble zu den Herausragendsten in Sachen Vokalensemble gehört. Weil hier der Gesang als klarste, unmittelbarste und ehrlichste Form der Musik zu erleben war. Vier Stimmen, die zu einer wurden.“

Märkische Allgemeine Zeitung, 26. November 2007
„Ob einstimmig wie im orthodoxen Gesang aus dem 11. Jahrhundert oder im traditionellen armenischen Gesang (...) über wechselnde Zweistimmigkeit bis zum verdichteten vierstimmigen Gesang, stets war höchste Tonkultur zu vernehmen. (...) Derartige thematische Beziehungen stellen nur die Hillards her, und der Beifall zum Ende geriet dann auch ganz angemessen zur stürmischen Ovation.“

Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Oktober 2007
„Unter den Vokalensembles, die im Zuge der Wiederentdeckung der Alten Musik hervorgetreten sind, kommt dem englischen Hilliard Ensemble eine Ausnahmestellung zu. Das gilt gleichermaßen für sein Repertoire wie für seine künstlerische Ausstrahlung. Durch sein Engagement für Arvo Pärt und die Vergabe zahlreicher Kompositionsaufträge hat das Ensemble Musikgeschichte geschrieben, durch seinen einzigartigen Darstellungsstil Interpretationsgeschichte. Obwohl das solistische Quartett den Kern um die Musik von der Gregorianik bis zu Bach weiterhin das Zentrum bildet, überrascht es immer wieder höchst überzeugend mit vielfältigsten vokal-instrumentalen Besetzungsformen – man denke an die improvisatorische Zusammenarbeit mit dem Jazzsaxophonisten Jan Garbarek. Die Interpretationskunst der Hilliards besteht darin, Musik zugleich mit äußerster Luzidität und höchster Inbrunst rein aus ihrem Klang erstehen zu lassen. Die Individualität der einzelnen Sänger verschwindet nicht, sondern summiert sich – als Ausdruck der Polyphonie – zu einem Gesamtklang, der jeder Stimme ihr Recht gibt.“

Kölner Stadt-Anzeiger, 11. September 2007
„Mit der englischen Vokalpolyphonie des 16. Jahrhundert von William Cornyshe und Giles Farnaby fand das Hilliard Ensemble schließlich zu seinem ureigensten Repertoire und zu einer Klarheit, Internationssicherheit und Präzision des Vortrags wie aus einem Atem, der seinesgleichen sucht.“

Sächsische Zeitung, 18. Juni 2007 – Konzert mit der Dresdner Philharmonie
"Von der Empore intoniert das Hilliard Ensemble orthodoxe Gesänge nach dem Heiligen Siluan, losgelöst und scheinbar unbeirrt vom Geschehen da unten. In bewährt samtener Harmonie und zugleich mit Nachdruck besang das Hilliard Ensemble die Ewigkeit."

Musik und Theater, Juni 2007
"Die neue Hilliard-Aufnahme ist jedenfalls ein starkes Plädoyer für solistische Besetzungen. Die Vorteile in der Virtuosität und Durchsichtigkeit der kontrapunktischen Linien sind riesig. Besonders schön gelingen die langsamen, Choralartigen Sätze, in denen Bachs kunstvolle harmonischen Wendungen von der Intonationssicherheit der Profi-a-capella-Sänger profitieren, ja die Hilliards gehen sogar so weit, gewisse Akkorde im Stil der Vokalpolyphonie der Renaissance bedeutungsschwanger anzuschärfen, was überaus reizvoll zu hören ist."

Augsburger Allgemeine, 23. Oktober 2006
"Wunderbar rein und klar klangen die Stimmen von David James (Countertenor), Roger Covey-Crump (Tenor), Steven Harrold (Tenor) und Gordon Jones (Bariton) in der sakral stimmenden Akustik des Gögginger Gründerzeitbaus.(...) Bemerkenswert und eindrucksvoll tönte die dreisätzige Komposition "The Village" (...), die mit bildhafter Lyrik und klangmalerischer Vielfalt in die tiefe Welt wechselhafter Gefühle führte.(...) Inonationssicher und souverän interpretierten die vier Sänger die vielschichtigen Melodien der Renaissance, zeigten sich ebenso gelassen gegenüber der vieltönigen Reibungen neuzeitlichen Kompositionen. Ein wundervolles Konzert!"

Neue Krone, 3. Juli 2006
"(...) die perfekte Technik des Parlandogesanges, der virtuosen Ornamentik, der fallweisen Vokalverfärbung und das auf Basis makelloser Intonation genüssliche Auskosten kirchentonaler Harmoniefügungen."

Österreichische Nachrichten, 3. Juli 2006
"Das fulminante, weltweit tätige Hilliard Ensemble (vier Männerstimmen), zeichnet sich aus durch ein Maximum an instrumentaler Sicherheit, Homogenität und Klangkultur. Staunenswert, was dabei leicht die beweglichen Stimmen bewältigen. Es handelt sich eben um Musiker mit viel Herz und Seele.(...) Die Sänger vermittelten unterschiedlichste klangliche Erlebnisse wie subtile Klangnetze, humorvolle Lautmalereien, ernste Gedanken und frohes Geplauder. Darüber hinaus gelangen Einblicke in die Charakteristika der seinerseitigen Tonkunst."

Kieler Nachrichten, 11. Mai 2006
"Die immer noch umwerfenden Stimmqualitäten der vier Vokaljongleure ..."

Hessische Allgemeine, 10. Mai 2006
"Die vier atmen, singen, artikulieren und phrasieren wie eine einzige klare Stimme, so als ob sich ein einziger Sänger in vier Stimmen aufspalten könnte.(...) So ruhig die Präsentation, so voller Emotion und Ausdruck der Gesang.(...) Die gradlinig geführten Stimmen und der komplexe Instrumentalsatz ergänzen sich zu einer atmosphärisch dichten Musik."

Rheinische Post, 28. März 2006
"Aber die vier Herren, die sich längst an die Weltspitze der besten Vokalensembles gesungen haben, verstehen sich nicht nur darauf, die eigenen Stimmen anzugleichen und perfekt ineinander gleiten zu lassen, sie verstehen sich auch darauf, selbst für weichen Nachhall oder sanglich ausklingende Endungen zu sorgen, wenn ihnen der Raum nicht entgegen kommt."

Leverkusener Anzeiger, 27. März 2006
"Die Stimmen klingen frisch, die Timbres fügen sich unverändert zu einem wohl gerundeten Ganzen und die Homogenität wie die Gleichstimmung in Text- und Musikauffassung scheint nicht mehr steigerungsfähig.(...) Die Fähigkeit, Lyrik oder Dramatik walten zu lassen, Strukturen mit entsprechender Dynamik zu modellieren, das Gefühl für Sprachmelodien und eine Intonationssicherheit aus einem anderen Universum ..."

Münchener Merkur, 7. März 2006
"So muss es sich wohl anhören, wenn Engel im Himmel singen. Das Hilliard Ensemble (...) brachte die zarte und helle Seite des sonst so finsteren Mittelalters zum Leuchten. David James, Steven Harrold und Gordon Jones gaben ein dreistimmiges Konzert, welches das Publikum im ausverkauften Schlossaal in selten erlebtes Entzücken versetzte. Mit lockerer und entspannter Ausstrahlung sang das A-capella-Ensemble geistliche Vokalwerke, Minnelieder und Madrigale. (...) Ein jedes Werk strahlte wie ein Juwel auf schwarzem Samt. Kein Einsatz kam zu früh oder zu spät, kein Sänger übertönte den anderen, das Klangbild war wie aus einem Guss."

Cellesche Zeitung, 6. März 2006
"... war die Intonation des Ensembles kaum zu übertreffen und mancher lang gezogene Ton verklang in unnachahmlicher Weise, manches kaum hörbare Piano faszinierte. Allein dies war es schon wert, dem Vortrag zuzuhören."

Süddeutsche Zeitung, 6. März 2006
"Dabei konnte sich der Zuhörer dem Wohlklang der Musik und den sehr schönen, klaren Stimmen von Countertenor David James, Tenor Steven Harrold und Bariton Gordon Jones hingeben. Er konnte sich aber auch Gedanken machen über die unerhörte vielfalt an kontrapunktischen Möglichkeiten innerhalb der drei Stimmen und in den zweistimmigen Abschnitten beobachten, wie die Musik in Verbindung von englischem Chorklang und niederländischer Imitationstechnik eine einfache, klare Würde erhielt."

Handelsblatt, 17. Februar 2006
"Erfolg mit Vokalmusik – das schien 1974, im Gründungjahr des Hilliard Ensemble, kaum möglich. Heute sind die vier Briten Stars der Szene. Dass sie das mit zeitgenössischer und früher sakraler Musik schaffen, lässt nicht nur Fachleute staunen."

Dienstag, 21. Oktober 2014
Paderborn

mit Jan Garbarek, Saxophon

Donnerstag, 23. Oktober 2014
Basel (CH), Münster

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Freitag, 24. Oktober 2014
Ingolstadt

mit Jan Garbarek, Saxophon

Samstag, 25. Oktober 2014
Köln, St. Agnes

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Sonntag, 26. Oktober 2014
Köln, St. Agnes Kirche

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Mittwoch, 29. Oktober 2014
Greifswald

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Donnerstag, 30. Oktober 2014
Berlin, Gethsemane Kirche

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Freitag, 31. Oktober 2014
Berlin, Gethsemane Kirche

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Samstag, 1. November 2014
Hannover, Marktkirche

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Sonntag, 2. November 2014
Bremen, St. Petri Dom

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Dienstag, 4. November 2014
Nürnberg

mit Jan Garbarek, Saxophon

Mittwoch, 5. November 2014
Ulm

mit Jan Garbarek, Saxophon

Donnerstag, 6. November 2014
München, St. Michaelis Kirche

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Freitag, 7. November 2014
München, St. Michaelis Kirche

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Sonntag, 9. November 2014
Marburg

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Mittwoch, 12. November 2014, 19.30 Uhr
Straubing, St. Jakob

Europäisches Musikfest
EUROPAMUSICALE

Mittwoch, 3. Dezember 2014
Zürich (CH), Großmünster

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Donnerstag, 4. Dezember 2014
Genf (CH), Cathédrale St. Pierre

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Officium"

Samstag, 6. Dezember 2014
Cambridge (GB)

mit Jan Garbarek, Saxophon
"Final Officium Concert"

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 20 Uhr
Köln, St. Maria im Kapitol

Abschiedskonzert

Samstag, 20. Dezember 2014
London (GB), Wigmore Hall

Abschiedskonzert