Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
The Tallis Scholars - Peter Phillips
Die Tallis Scholars wurden 1973 von Peter Phillips gegründet. Durch ihre zahlreichen Aufnah-
men und die rege Konzerttätigkeit haben sie sich schnell als eines der führenden Ensembles im Bereich der geistlichen Renaissance-Musik etabliert. Die wissenschaftliche Vorbereitung der Programme durch Peter Phillips erreichte weltweit große Anerkennung.
Darüber hinaus ist es das Bestreben von Peter Phillips, einen möglichst klaren und originalen Klang zu erreichen, wobei er besonderen Wert auf eine optimale Mischung der Einzelstimmen legt, ohne die Durchsichtigkeit der Musik jemals außer acht zu lassen. Der daraus resultierende besonders homogene Klang verschaffte den Tallis Scholars ihre heutige einzigartige Stellung im Bereich der Alten Musik.
Die Tallis Scholars geben rund 70 Konzerte pro Jahr, sowohl in sakralen als auch in profanen Räumen. In der Spielzeit 2008/09 stehen zwei USA-Tourneen mit einem Aufenthalt in Mexiko, eine Tournee durch Japan sowie Auftritte bei Festivals und auf Podien in Großbritannien und Europa an, darunter eine eigene Konzertreihe in der Cadogan Hall in London. Im Juli 2009 werden die Tallis Scholars in Zusammenarbeit mit dem National Centre for Early Music und der BBC bei einem landesweiten Kompositionswettbewerb mitwirken, der junge Menschen dazu ermutigen soll, Werke für A-cappella-Stimmen zu komponieren. Die Komposition des Gewinners wird neben John Taverners „Missa Corona Spinea“ beim Eröffnungskonzert des Chester Festivals 2010 aufgeführt.
Ferner erhalten die Tallis Scholars regelmäßig Einladungen nach Asien und gastieren in Austra-
lien, u.a. in der Oper von Sydney. Ein Highlight ihrer Karriere war die Tournee durch China im Jahre 1999 mit zwei Konzerten in Beijing. Selbstverständlich sind die Tallis Scholars auch auf den europäischen Konzertpodien ständig präsent. Dabei erfreut sich das Ensemble zahlreicher Einladungen bedeutender europäischer Festivals nicht nur der Alten Musik, wie etwa in Edin-
burgh, Paris, Bonn, Treviso und Riga. Im April 1994 hatte das Ensemble die große Ehre, bei der Wiedereröffnung der Sixtinischen Kapelle aus Anlaß der Vollendung der Restaurierung von Michelangelos Deckengemälden mitzuwirken. Der Auftritt wurde im italienischen und japani-
schen Fernsehen übertragen.
The Tallis Scholars haben bei vielen zeitgenössischen Komponisten Werke in Auftrag gegeben. 1998 feierten sie ihren 25. Geburtstag mit einem besonderen Konzert in der National Gallery in London, bei dem ein für die Tallis Scholars komponiertes Werk von John Tavener uraufgeührt wurde.
Seit 1980 arbeiten die Tallis Scholars exklusiv mit Gimell Records zusammen und legten mittler-
weile über 40 Aufnahmen vor, die zum Teil mit bedeutenden internationalen Schallplattenpreisen wie dem Gramophone Early Music Award sowie dem Diapason d’Or ausgezeichnet wurden. Da-
bei wurden nicht nur Werke gängiger Komponisten wie Byrd, Tallis, Palestrina, Isaac oder Victo-
ria, sondern auch unbekannterer wie Clemens non Papa und Frei Manuel Cardoso aufgenom-
men. Anläßlich des 400. Todestags von Palestrina sangen die Tallis Scholars unter der Leitung von Peter Phillips in Santa Maria Maggiore in Rom, wo der Komponist zunächst Chorknabe und später "Maestro di Capella" war. Das Konzert wurde von Gimell aufgenommen und liegt als Vi-
deo, CD und DVD vor. Die Konzerte der Tallis Scholars werden regelmäßig im Radio übertragen, so u.a. die Aufführungen bei BBC Proms in der Royal Albert Hall.
The Times, 19. Juni 2009
„Over 36 years, the personnel of Peter Phillips’s Tallis Scholars has necessarily varied: lives change; voices move on, sometimes to solo careers. But the quality of this cherished Renais-
sance music vocal ensemble hasn’t budged an inch. (...) The tightly woven beauties of 'Exaudiat te' and 'Manus tuae fecerunt me', with ten voices fielding ten parts, showcased the width and depth of the Scholars’ vocal spectrum. [at Spitalfields Festival in London] "
Times online, Februar 2009
„... Peter Phillips directs the Tallis Scholars in carefully paced readings that mix pristine clarity with warmth, intimacy and depth."
Financial Times, Juli 2008
„The Tallis Scholars under conductor Peter Phillips sang these slow-moving, luminous masses with impeccable blend and balance. Did anybody care that the last tube had just gone half way through the 'Benedictus'? This is music where time stands still."
Melbourne Age, Mai 2008
„It is a remarkable achievement that 35 years after its founding The Tallis Scholars should still be a leader in the field of Renaissance polyphony. Styles of vocal performance come and go but the group remains the quintessential expression of the English approach to early vocal music, with its emphasis on clarity and the exemplary intonation and ensemble."
NWZ, 19. September 2006
„Die Tallis Scholars, höchste Instanz für die Vokalmusik der Renaissance, sind berühmt für ihre außergewöhnliche Stimmqualität, Intonationskultur und gestalterische Überzeugungskraft."
Wildeshauser Zeitung, 19. September 2006
„Die Formation besticht durch atemberaubende Akkuratesse sowie einem völlig vibratolosen Gesang. "Mein Verständnis von sakraler, polyphoner Musik ist, dass man Linien jederzeit klar hören muss. Es ist eine gewisse Art von Authentizität, die sich aus der Musik ergibt, denn nichts spricht dafür, dass man damals mit Vibrato sang", so der Standpunkt von Peter Phillips."
Delmenhorster Kurier, 19. September 2006
„Das zehnköpfige Ensemble zeigte in diesem Konzert mit den feinsten vokalen Gestaltungs-
mitteln, wie sich Musik in ihrer Art, in ihrer Ausdruckshaftigkeit im Laufe der Geschichte verändert, (...). Hier eine Musik, die sich linear in ihrem Stimmgeflecht ausbreitet, in der sich Zusammen-
klänge wie zufällig ergeben, dort eine Musik, die auf dem sinnlichen Reiz von Zusammenklän-
gen, von Harmonik, auch von Dissonanz und Konsonanz aufbaut. 'The Tallis Scholars' beherr-
schen die Kunst auch eine so streng strukturiert Musik wie die Carpentras mit Emotionen zu erfüllen und so steht man dann vor einem Wunder an melodischer Phantasie."
Gmünder Tagespost, 16. August 2003
„Stets gelang ein für die Polyphonie des Satzes wichtiges klares Klangbild. Weite Passagen erklangen mit metronomischer Strenge, stets musikalisch durchpulsiert."
Rems-Zeitung, 16. August 1999
„... der Höreindruck bestätigt die Mischung und Durchsichtigkeit der Stimmen, und darüber hinaus die Verschiebung der sich aus dem horizontalen Ablauf ergebenden (vertikalen) Akkorde (...) Dazu kommt, dass die zehn 'Tallis Scholars' qualifizierte Solisten sind, die ihre vorzüglich geschulten Stimmen dem Teamgeist unterordnen, so dass eine echte Homogenität entsteht."
Westdeutsche Zeitung, 27. Oktober 1998
„In einer Art 'Nachgeholter Musikstunde' lernte man diese ungewohnte, in Konzertsälen ziemlich vergessene Kunst sakraler Verkündigungsmusik im sakralen Raum neu schätzen durch ihre noble Klarheit, durch innere Glaubhaftigkeit und zeitlose Schönheit. Der sich steigernde, sehr zustimmende Applaus bezeugt diese Einschätzung."
Sülzgürtel 86 · D 50937 Köln · Telefon +49/221/9 420 430 · Telefax +49/221/9 420 4319 · E-Mail: braun@angel.de
