Editorial

Liebe Musikfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem Konzert  im Kurfürstlichen Palais in Trier am 11. Januar setzte das Asasello-Quartett am 20. Januar seine Reihe "Sputnik DSCH" im Kölner Museum für Angewandte Kunst (MAKK) fort. Unter dem Titel "Der Morgen begrüßt uns mit der Kühle" erklangen Dmitri Schostakowitschs Streichquartette B-dur Nr. 5 und G-dur Nr. 6 sowie Tatjana Nikolajewas Streichquartett Nr. 1. Rainer Nonnenmann schrieb hierzu (Kölner Stadt-Anzeiger, 23. Januar 2023): „Gepflegte Unterhaltung und heillose Panik bilden fortan die Kehrseiten der bipolar zersplitterten Musik. Verkörpert wurde diese mit höchster Konzentration, Intensität und Nuancierung vom ausgezeichneten Asasello-Quartett."

Am 6. Februar, 20 Uhr wird das Asasello-Quartett mit Johannes Brahms‘ Streichquartett c-moll op. 51,1, Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Des-dur Nr. 12 op. 133 und Robert Schumanns Streichquartett A-dur op. 41,3 in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz gastieren.
Mit demselben Programm wird das Ensemble dann am 6. März, 20 Uhr in der Stadthalle Erkelenz sowie am 9. März, 19.30 Uhr in der Martinskirche in Müllheim zu hören sein. Zuvor erklingt am 24. Februar, 20 Uhr wieder ein Überraschungsprogramm im Rahmen der selbst initiierten Reihe "Neben der Spur" im Sancta Clara-Keller in Köln.

Am 2. März wird das G.A.P.-Ensemble gemeinsam mit der Sopranistin Dorothée Mields sein schönes Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach und Dmitri Schostakowitsch im Schloss Morsbroich in Leverkusen präsentieren.

Die Tournee des Bundesjugendorchesters unter Leitung von Francesco Angelico als Auf-
takt zum neuen Jahr verlief sehr erfolgreich und führte in die TauberPhilharmonie Weikers-
heim, den Franziskaner in Villingen-Schwenningen, das Palatin Wiesloch, Forum Ludwigs-
burg, die Philharmonie Ljubljana, das Stadttheater Fürth sowie die Elbphilharmonie Ham-
burg. Neben Dvořáks Konzertouvertüre „Karneval“ op. 92 und Josef Suks Fantasie g-moll
op. 24 für Violine (Christian Tetzlaff) und Orchester erklang Schostakowitschs Sinfonie g-moll Nr. 11 op. 103: „...die Aufführung von Schostakowitschs 'Das Jahr 1905' nach der Pause ist sensationell: Mit dieser Wiedergabe könnte das BJO unter Angelicos Leitung mit jedem Profi-Spitzenorchester wetteifern (…) Wie Angelico die Hundertschaft dieser begeisternd agierenden jungen Musikerinnen und Musiker durch die facettenreiche, ausdrucksstarke sinfonische Dichtung führte, war überwältigend.“ (Dietholf Zerweck, Ludwigsburger Kreiszeitung, 17. Januar 2023)

Mit herzlichen Grüßen
Ihr

KONZERTBÜRO ANDREAS BRAUN