Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
Gililov Quartett Berlin
Das Gililov Quartett Berlin wurde 1985 als Philharmonisches Klavierquartett Berlin, einem der Kammermusikensembles der Berliner Philharmoniker, gegründet. Es ist eines der wenigen festen Ensembles in dieser Besetzung. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören neben der klassischen und romantischen Literatur auch wertvolle, selten zu hörende Werke sowie zeitgenössische Musik, u.a. das 1996 dem Quartett gewidmete Klavierquartett „Lichte Spiele“ des Berliner Komponisten Siegfried Matthus.
In den ersten Jahren hat das Quartett bis zur Eröffnung 1987 zahlreiche Benefizkonzerte zu Gunsten des im Bau befindlichen Kammermusiksaales der Berliner Philharmonie gespielt. Danach war es regelmäßig alle zwei Jahre eingeladen, im Rahmen der dortigen Kammer-
musikreihe zu konzertieren.
Konzerttourneen führten das Quartett nach Belgien, England, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich (Salzburger Festspiele), in die Schweiz sowie nach Japan, Korea, Kuba, Mexiko, Kanada und in die USA. Verschiedene CD-Produktionen, u.a. Live-Mitschnitte der Konzerte
in der Berliner Philharmonie, zeugen von der Vielseitigkeit des Quartetts.
Pavel Gililov, Klavier
Der in Russland geborene Pianist studierte am Konservatorium in Leningrad. Er ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs (Warschau), des Concorso Viotti (Vercelli) und des Gesamtrussischen Wettbewerbes (Moskau). Seit 1982 leitet er eine Meisterklasse für Klavier an der Musikhoch-
schule Köln, seit 2007 ist er zusätzlich auch ordentlicher Professor an der Universität Mozarteum Salzburg. Als Solist ist er weltweit mit renommierten Orchestern zu hören. Kammermusik nimmt in seinem Leben einen prominenten Platz ein. Pavel Gililov ist oft Jurymitglied bei großen inter-
nationalen Wettbewerben, u.a. beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Zahlreiche Einspie-
lungen bei führenden CD-Labels wie Deutsche Grammophon liegen vor. Seit 2005 ist Pavel Gili-
ov Präsident und künstlerischer Leiter des Klavierwettbewerbs Beethoven Competition Bonn.
Christoph Schickedanz, Violine,
erhielt seine Ausbildung bei Wolfgang Marschner und Jörg Hofmann in Freiburg sowie an der Indiana University. Er begann seine Unterrichtstätigkeit als Assistent seines vormaligen Lehrers Uwe-Martin Haiberg an der UdK Berlin. Weitere Stationen als Gastprofessor waren Berlin und Mainz, bevor er 2004 einem Ruf als Professor an die Musikhochschule Hamburg folgte. Chris-
toph Schickedanz erhielt Auszeichnungen bei wichtigen Wettbewerben in Europa und den USA. Als Solist und Kammermusiker bereist er Europa, Asien und die USA und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. Neben der Pflege des Standardrepertoires engagiert er sich besonders für zu Un-
recht vernachlässigte Komponisten, seine CDs finden besondere Beachtung.
Rainer Mehne, Viola,
studierte bei Ludwig Bus in Saarbrücken und André Gertler in Hannover. Bereits während seines Studiums spielte er von 1970 bis 1974 im Rundfunkorchester des NDR Hannover und an-
schließend im Radio-Symphonieorchester Berlin. Seit 1975 ist er Mitglied der Berliner Philhar-
moniker. Neben seiner Orchestertätigkeit widmet sich Rainer Mehne solistischen und v.a. kammermusikalischen Aufgaben. 18 Jahre lang war er Mitglied im Philharmonischen Oktett Berlin und bei den Philharmonischen Virtuosen. Besonderen Wert legt er auf die Arbeit mit jungen Musikern u.a. beim festival of strings in San Diego, Kalifornien, beim Bundesjugend-
orchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und der privaten Studienvorbereitung.
Markus Nyikos, Violoncello,
studierte bei Paul Szabó in Basel und bei Stanislav Apolín in Prag und Belgrad. Weitere wichtige Impulse erhielt er bei Pierre Fournier, Zara Nelsova, Sandor Végh und anderen. 1976 war er Träger des Schweizer Solistenpreises und 1977 Preisträger beim Concours Gaspar Cassadó in Florenz. Von 1974 bis 1979 war er Solocellist der Festival Strings Lucerne und Assistent am Konservatorium Luzern, bevor er 1979 als Professor einer Meisterklasse an die Universität der Künste Berlin berufen wurde. Nyikos bereist als Solist, Kammermusiker - u.a. mit mehreren Ensembles der Berliner Philharmoniker wie den Zwölf Cellisten - und als Gastdozent an ver-
schiedenen Musikhochschulen zahlreiche Länder Europas, Asiens und Amerikas. Mit dem Pianisten Jaroslav Smýkal konzertierte er über 40 Jahre lang mit einem Repertoire von gut 140 Werken, von denen das Duo viele auf CD eingespielt hat.
Märkische Allgemeine, 18. Oktober 2011
„Stürmischer Applaus für das Gililov-Quartett (...) das mit Beethovens Klavierquartett in Es-dur, mit dem Klavierquartett in g-moll von Brahms und mit dem Klavierquartett a-moll von Josef Suk brillierte [im Gartensaal von Schloß Kleßen / Havelländische Musikfestspiele] . Das wunderbar eingespielte Ensemble - jeder Einzelne ein Virtuose auf seinem Instrument, aber im Zusammenspiel eine Ein-
heit - musizierte mit Hingabe bedeutende Kompositionen für das Klavierquartett - Violine, Viola, Violoncello und Klavier - aus Klassik und Romantik. Auf diese hat sich das 1985 gegründete Quar-
tett spezialisiert (...) Nach der Pause glänzte das Quartett mit dem schwierigen Klavierquartett von Brahms (...) Das Rondo im Stil der Zigeunermusik (...) wurde so perfekt vorgetragen, dass der Beifall des Publikums kaum ein Ende fand."
Erftstadt, Burg Konradsheim
Sülzgürtel 86 · D 50937 Köln · Telefon +49/221/9 420 430 · Telefax +49/221/9 420 4319 · E-Mail: braun@angel.de
