Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
Tobias Scharfenberger
BaritonTobias Scharfenberger wurde in Gräfelfing bei München geboren und wuchs in Hamburg und Trier auf. Nach erstem privaten Gesangunterricht bei Vera Ilieva in Trier erhielt er seine weitere Ausbildung von 1986 bis 1994 an den Musikhochschulen von Hannover und Karlsruhe bei Prof. Gerhard Faulstich und Prof. Roland Hermann. Darüber hinaus absolvierte er Meisterkurse bei Aldo Baldin, Sir Thomas Allen, Peter Schreier, Brigitte Fassbaender sowie Kurse für Liedinter-
pretation beim Duo Mitsuko Shirai und Hartmut Höll sowie bei dem englischen Liedbegleiter Roger Vignoles.
Bereits während des Studiums ergaben sich erste Gastverträge und Gastspiele an verschie-
denen Opernhäusern, darunter seit 1991 die Oper Frankfurt/Main, Staatsoper Stuttgart, Staats-
theater Kassel, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf und das Theater Klagenfurt. Von 1995 bis 1997 gehörte Tobias Scharfenberger als lyrischer Bariton dem Ensemble des Bielefelder Theaters an. Hier erarbeitete er sich wichtige Partien seines Faches wie Papageno, Graf Almaviva in Mozarts “Le nozze di Figaro” oder die Titelpartie in Rossinis “Il barbiere di Siviglia”. Als Mitglied des Ensembles der Oper Köln sang er in den Jahren 1997 bis 2000 unterschie-
dlichste Rollen in Opern und Operetten von Bizet, Braunfels, Mozart, Offenbach, Orff, Puccini, Johann Strauß, Wagner, Weber und Zemlinsky.
Seit Sommer 2000 arbeitet Tobias Scharfenberger als freischaffender Opern- und Konzertsän-
ger. Gastverträge und Gastspiele führten ihn seither u. a. an die Komische Oper Berlin, das Dortmunder Opernhaus, das Aalto-Theater Essen, das Teatro Carlo Felice in Genova und das Teatro Verdi in Padova, mehrfach zum Festival Musik & Theater Saar, an die Wuppertaler Büh-
nen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und an das Theater der Stadt Bielefeld. Im Jahr 2002 gab er sein Rollendebüt als Guglielmo in Mozarts “Cosi fan tutte” anlässlich der Wieder-
eröffnung des Opernhauses in Lorenzo da Pontes Geburtstadt Ceneda (heute Vittorio Veneto). Zu seinen jüngsten Aufgaben zählten u.a. die italienische Erstaufführung von Hindemiths „Neues vom Tage“ am Teatro delle Muse in Ancona sowie sein Debüt bei den Schwetzinger Festspielen als Teiresias in Agostino Steffanis „Niobe“ unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Daneben fanden sich eine Vielzahl von Konzertverpflichtungen mit so renommierten Ensembles wie dem Dresdener Kreuzchor und dem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble.
Nach seinem überaus erfolgreichen Debüt in der Titelpartie von Monteverdis „Orfeo“ am Pfalz-
theater Kaiserslautern im Frühjahr 2009 wird Tobias Scharfenberger dort in der Spielzeit 2009/10 als Don Giovanni in der Neuinszenierung von Mozarts gleichnamiger Oper zu erleben sein. Fer-
ner ist er durch einen umfangreichen Gastvertrag dem Theater Krefeld/Mönchengladbach ver-
bunden, wo er u.a. Partien wie Stefano in Donizettis „Viva la Mamma“, Erich A. Collin in Witten-
brinks „Comedian Harmonists“ oder Donner in Wagners Rheingold“ singt.
Seine umfangreiche Konzerttätigkeit mit Auftritten beim Melbourne-Festival in Australien, in Bel-
gien, Israel, den Niederlanden, Russland, der Schweiz, beim Bach-Festival San Sebastian in Spanien, Tschechien und den USA führte u.a. zur Zusammenarbeit mit so namhaften Dirigenten wie wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Wolfgang Sawallisch, Reinhard Goebel, Bruno Bartoletti, Ivor Bolton oder Jeffrey Tate und Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Israel Philhar-
monic Orchestra, dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Münchener Kammerorchester, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, der Dresdener Philharmonie und dem WDR-Rundfunk-
sinfonie-Orchester, Köln.
Tobias Scharfenberger ist Preisträger des Mozartfest-Wettbewerbes Würzburg, der Richard-Strauss-Gesellschaft München sowie des Bundeswettbewerbes “Gesang” des VdMK. Ferner war er Stipendiat des “Steans Institute for Young Artists” beim Ravinia Festival, Chicago.
Die Rheinpfalz Ludwigshafen, 14. Januar 2010
"Auf der Bühne agierten authentische Sänger-Darsteller. Erstklassige schauspielerische Leistungen lassen sich dem ganzen jungen Ensemble vorbehaltlos bescheinigen, allen voran dem wendigen Titeldarsteller Tobias Scharfenberger, der den Don Giovanni kultiviert mit lyrisch getöntem Bariton sang."
Die Rheinpfalz Frankenthal, 6. November 2009
"Tobias Scharfenberger in der Titelpartie (...) gefiel durch seinen wohltönenden und höhen-
sicheren Bariton."
Die Rheinpfalz Kaiserslautern, 21. September 2009
"Für solch eine Inszenierung braucht es junge, agile Sänger. Und die hatte man in Kaisers-
lautern. Allen voran: Tobias Scharfenberger in der Titelpartie (...) beweglich agierend im Sog der Hemmungslosigkeit."
Opernnetz, 21. September 2009
“Die Protagonisten: Tobias Scharfenberger strahlt in der Titelrolle aristokratische Distanz aus. Seine Schönheit wirkt gewollt unterkühlt und weist dadurch die in der Figur angelegten nar-
zisstischen Züge auf. Mit seiner kultivierten Stimme meistert er die Partie virtuos."
Mannheimer Morgen, 3. März 2009
“Die Gesangsleistungen der Solisten wie auch des Chores sind zu loben, allen voran Tobias Scharfenberger; mit seinem kräftig, warm getönten und variablen Bariton gestaltet er seine Rolle als Orpheus mit allen Nuancen aus, die das Arsenal an Gefühlen und Regungen bietet.”
Trierischer Volksfreund, 2. März 2009
“Unangefochtenes Aushängeschild der Produktion ist Tobias Scharfenberger in der Titelrolle. Der in Trier aufgewachsene Bariton hat sich längst in die erste Reihe seines Fachs gesungen. Ohne Weinerlichkeit, frei von Übertreibung, stimmlich kraftvoll, lange Passagen schön auf einen Atem zusammenfassend, gestaltet er den ‚Orfeo’ und lässt sich am Ende zu Recht bejubeln.”
Die Rheinpfalz, 2. März 2009
“Im Ensemble glänzte der mit bedingungsloser Hingabe agierende, eminent stilvoll singende Titeldarsteller Tobias Scharfenberger.”
Trierischer Volksfreund, 22. Juni 2007
"Dreh- und Angelpunkt ist der mit Tobias Scharfenberger luxuriös besetzte 'Dr. Falke', ein begnadeter Intrigant und Fallensteller, der alle, aber auch wirklich alle Fäden in der Hand hält."
Neue Ruhr Zeitung, 23. September 2005
"Schmerz, Trauer und Resignation dominieren in der Schlussarie 'Dov'è la figlia?', die Tobias Scharfenberger mit baritonaler Wucht, aber auch mit lyrischem Schmerz zelebriert."
Aachener Zeitung, 23. September 2005
"Im Mittelpunkt stehen die letzten Tage der Herrschaft des großen Aztekenherrschers, die Vivaldi in eine Fülle hoch virtuoser und affektgeladener Bravourarien kleidet. Anforderungen, die das hochwertige Gesangsensemble um den Bariton Tobias Scharfenberger in der Titelpartie glänzend bewältigte."
Bayernwald-Echo, 16. September 2005
"... Dem vernehmen nach ist der Bariton Tobias Schafenberger 'gut im Geschäft'. Das ist durchaus verständlich, gemessen an seiner famosen Vorstellung bei diesem Liederabend. Bei ihm ist eine feine Ausgewogenheit aus Ausdruckskraft und stimmlichen Mitteln präsent. Er bringt eine Menge Persönlichkeit und Erfahrung ein, weiß sich diskret zurückzunehmen, wenn es das Sujet erfordert, aber auch entschieden Höhepunkte herauszuarbeiten – immer im Dienst von Dichter und Komponist.
Sein kultiviertes Organ nutzt er, erfolgreich, als Sympathiewerbung, sowohl für die Romantik Schumanns (...) als auch dafür, die angesagten Doppelvertonungen kontrastreich – und schön – darzustellen. 'Seicht' klingt er nie, vielmehr gewinnend – ein durchwegs begeisterndes Erlebnis mit ihm..."
Der neue Tag. Weiden, 8. August 2005
"Ungemein ausdrucksstark Tobias Scharfenberger, der nicht nur die 'Doppel-belastung' durch Rezitation von Originalpassagen aus dem Roman und Gesang mühelos und ohne Spannungsabfall meisterte, sondern mit wunderschön lyrisch warmer, enorm tragfähiger Baritonstimme und einem beeindruckendem Höchstmaß an Gestaltungskraft den Abend zu einem literarisch-musikalischen Ereignis werden ließ. Dafür gab es den begeisterten, langanhaltenden Applaus der Zuhörer."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12. März 2005
"Es war ein Abend, der zutiefst berührte. (...) Mitreißend gelang es dem Männerchor, das Bedrücken, die Angst und das Gebet zu intonieren, unter die Haut gehend dem Bariton Tobias Scharfenberger, als Erzähler und Feldwebel zu agieren. (...) Tobias Scharfenberger riss wieder mit."
Westfälischer Anzeiger, 2. Dezember 2004
"Tobias Scharfenberger ist ein Rossini-Barbier, den man einfach mögen muss: Nicht allein, weil er im historischen Kostüm eine elegante Figur macht, sondern weil er das Kindliche der Kreativität betont. Er zeigt das Genie, das am Herd eine Oper kocht, als einfallsreichen Menschen, der sich seiner Sache voller Liebe hingibt."
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