Shirley Brill
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weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.

Shirley Brill

Klarinette

Shirley Brill wurde 1982 in Israel geboren und war Absolventin der Jugend-Musik-Abteilung des Jerusalem Music Centre. Ihre erste Ausbildung erhielt sie bei Yitzhak Katzap, anschließend stu-
dierte sie bei Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck sowie bei Richard Stoltzman am New England Conservatory in Boston.

Shirley Brill gewann bereits zahlreiche Wettbewerbe, darunter den Wettbewerb des Israelischen Rundfunks in Jerusalem, den Internationalen Klarinettenwettbewerb in Madeira sowie den New England Conservatory Wettbewerb. Außerdem erhielt sie den Sonderpreis des ARD-Musikwett-
bewerbs 2003 in München. 2006 war sie Preisträgerin des Internationalen Klarinettenwettbe-
werbs Markneukirchen, 2007 ging sie beim Concours de Genève unter 133 Mitbewerbern aus
35 Ländern als Siegerin hervor.

Ihre solistische Karriere begann Shirley Brill mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta. Im Juni 2008 debütierte sie erfolgreich als Solistin mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin in der Berliner Philharmonie mit Webers erstem Klarinettenkonzert. Darüber hinaus konzertierte sie u.a. mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, Lübecker Philharmonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem neuen Kammerorchester Potsdam, dem Genfer Kammerorchester sowie dem Kurpfälzischen und Bayerischen Kammerorchester. Konzertreisen führten sie u.a. nach England, Frankreich, Ka-
nada, Asien, Australien, Russland, Dänemark, Belgien, in die USA, die Schweiz , die Türkei sowie in ihr Heimatland Israel.

Shirley Brill ist regelmäßig zu Gast  bei internationalen Musikfestivals, u.a. in Davos, Ljubljana, Montpellier oder bei der Schubertiade in Hohenems, sowie bei Festivals in Deutschland, u.a. Schleswig-Holstein und Rheingau Musikfestival, Heidelberger Frühling sowie dem Festival "Spannungen" von Lars Vogt.

Neben ihrer Tätigkeit als Solistin tritt Shirley Brill regelmäßig in verschiedenen Kammermusik-Besetzungen auf, seit 1999 erfolgreich im Duo Brillaner mit dem Pianisten Jonathan Aner. Das Duo wurde bereits zu zahlreichen Kammermusikabenden nach Israel, Deutschland, u.a. im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik-Festivals, des Internationalen Lübecker Kammermusik-
fests,  der Musik-Festtage Frankfurt/Oder oder des Heidelberger Frühlings, in die Schweiz, nach Frankreich (Festival de Radio France in Montpellier), England, Dänemark, Russland und in die USA eingeladen. Im Januar 2008 gab Shirley Brill im Duo mit Jonathan Aner ihr erfolgreiches Debüt in der Carnegie Hall in New York.

Im Juni 2005 erschien die erste CD des Duo Brillaner, 2008 Shirley Brills erste CD mit Orchester, u.a. mit Webers erstem Klarnettenkonzert, begleitet vom Genfer Kammerorchester unter Leitung von Patrick Lange. Im Herbst 2009 folgte eine weitere CD des Duo Brillaners mit französischen Miniaturen für Klarinette und Klavier, die von der Presse erneut einhellig gelobt wurde. Im Mai 2010 wirkte das Duo mit großem Erfolg bei der Uraufführung eines neuen Werkes von Atac Sezer im Rahmen der MusikTriennale Köln mit.

Shirley Brill musiziert regelmäßig mit Musikern wie Daniel Barenboim, Sabine Meyer, dem Bor-
romeo String Quartet, Jerusalem String Quartet, dem Esprit Trio und dem Trio di Clarone u.a.

Auch der Lehrtätigkeit widmet sich Shirley Brill. So unterrichtete sie u.a. im Rahmen des Yellow Barn Festivals in den USA und gab Meisterkurse an Konservatorien und Universitäten in Austra-
lien, u.a. an der Australian National Academy of Music, der Schweiz, Kanada und Israel. Derzeit unterrichtet sie im Rahmen eines Lehrauftrags für Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

Shirley Brill ist mit der Aufführung von Werken der Neuen Musik vertraut und arbeitete bereits mit zahlreichen führenden zeitgenössischen Musikern wie Zsolt Nagy, Stephen Drury und Diethelm Jonas zusammen. Durch ihre eigenen Transkriptionen hat sie das Repertoire für Klarinette er-
weitert, u.a. durch die Rekonstruktion einer Klarinettensonate von Johann Wilhelm Wilms, die im Rahmen des 9. Tauftagskonzertes der Wilms-Gesellschaft im April 2011 ihre Uraufführung er-
lebte. Im April war sie darüber hinaus erfolgreich in einer Serie von Konzerten mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter Leitung von Rasmus Baumann mit Gerald Finzis Konzert op. 31 für Klarinette und Streichorchester in Gelsenkirchen, Kamen, Wesel und Recklinghausen zu hören. 

Anfang August 2011 spielte Shirley Brill mit großem Erfolg im Rahmen der Hamburger Rathaus-Konzerte Mozarts Klarinettenkonzert mit den Hamburger Symphonikern unter Leitung von Jeffrey Tate. Ferner war sie im August 2011 mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim auf Tournée in Spanien (Sevilla, Madrid) und Asien (Beijing, Shanghai, Seoul). Neben weiteren Konzerten in Luzern, Salzburg und Berlin gastierte sie auch im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Kölner Philharmonie. Bereits Ende Oktober 2010 hatte sie als Mitglied des Orchesters den Preis des Westfälischen Friedens 2010 in Münster entgegengenommen.
 

Hamburger Abendblatt, 4. August 2011
„Die Entdeckung des Abends war sicher die exzellente Klarinettistin Shirley Brill. Zwar musste Tate sein Orchester ab und an bis zur Unhörbarkeit abdämpfen, aber dafür drang eine Ahnung von der Feinheit ihres Spiels bis zu den hinteren Sitzreihen. Gerade die vielen Abstecher ins dunkle, tiefe Register, die in Mozarts Original stehen und die man so erst wieder zu hören be-
kommt, seit die Bassett-Klarinette sich durchgesetzt hat, kostete die junge israelische Musikerin mit Lust aus [Mozarts Klarinettenkonzert A-dur KV 622 mit den Hamburger Symphonikern unter 
Jeffrey Tate beim 6. Rathauskonzert]."

Bündner Tagblatt, 19. Mai 2011
„In der technisch wie musikalisch hervorragenden Interpretation durch Shirley Brill widerfuhr dem Werk eine subtil gestaltete Wiedergabe (...) Wenn im Theater Chur so zahlreiche Bravorufe auf die Bühne geschickt werden, dann ist dies nicht nur selten, sondern Indiz für etwas ganz Beson-
deres. Shirley Brills Soloauftritt hat schlicht begeistert [mit der Kammerphilharmonie Graubün-
den]."

WAZ Recklinghausen, 19. April 2011
„Aus dem schmalen Konzert-Oeuvre des vor allem für Chöre komponierenden Gerald Finzi spielten die Streicher der NPW [Neuen Philharmonie Westfalen] mit Shirley Brill als Solistin ein brillantes Klarinetten-Konzert. Die israelische Musikerin pflegte einen lyrischen Ton (...) zum ganz piano hingetupften Bass-Zupfen tönte die Klarinette expressiv und hochvirtuos(...) Streicher und Solistin hatten sich die 'Bravo'-Rufe hoch verdient."

WAZ Wesel , 17. April 2011
„Die israelische Klarinettistin Shirley Brill zog das Publikum beim 'englischen Abend' im Weseler Bühnenhaus in ihren Bann. Sie gastierte mit der Neuen Philharmonie Westfalen (...) Wie eine Erscheinung wirkte ihr Auftritt im Rahmen der Konzerte des Städtischen Musikvereins. Shirley Brill überstrahlte das sie begleitende Streich-Orchester, ließ es beinahe in Vergessenheit ge-
raten, um es dann selbst wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Die ausdrucksstarke 26-Jährige spielte das Klarinettenkonzert des englischen Komponisten Gerald Finzi. Wunderbar weich war die Verbindung zwischen den Streichern, geleitet von Rasmus Baumann, und ihren Solo-Einsätzen. In der Sprache ihrer Klarinette führte Brill einen Dialog, mit den Musikern zum einen, mit dem Publikum zum anderen. Gefühlvoll, aus dem ganzen Körper heraus, spielt die junge Klarinettistin ihr Instrument. Mit ausschweifenden, aber weichen Bewegungen ihres Oberkörpers vermittelt sie all die Leidenschaft, die in ihren Soli liegt. Nur manchmal, zu den kraftvollen, virtuosen Einsätzen ihrer Klarinette, sieht man ihr die Körperspannung in ihrer jähen, dann heftigen, ja vehementen Dynamik an. Anmutig bleibt sie stets. Eingerahmt wurde der famose Auftritt der Klarinettistin von zwei reizvoll bildhaften Darbietungen der Neuen Philharmonie Westfalen in großer Besetzung ..."

WAZ Kamen, 14. April 2011
„Vom ersten Ton an herrschte eine spürbare Harmonie zwischen Orchester und Solistin [Gerald Finzi: Konzert für Klarinette und Streichorchester d-moll mit der Neuen Philharmonie Westfalen]. Und selten dürften die Zuhörer ein solch hingehauchtes Pianissimo erlebt haben, wie es im 2. Satz beim Adagio von Finzi der Fall war. Wie aus dem Nichts heraus entwickelt Shirley Brill in den langsamen und tiefen 2 Passagen einen wunderbar vollen und warmen Ton ohne all zu süßlich zu werden (...) Der dritte und letzte Satz kommt kraftvoll vital und tänzerisch rüber. Das erfordert einen raumvollen Klang und solistische Präsenz, der Shirley Brill in jeder Phase ihrer Darbietung mit großer Klasse gerecht wurde."

WAZ Gelsenkirchen, 13. April 2011
„Zwischen den Elgar-Werken brillierte die Klarinettistin Shirley Brill mit Gerald Finzis Konzert für Klarinette und Streichorchester d-moll (...) Brill begegnete allen Anforderungen des Werks mit Bravour und kultiviertem Klang."

Allgäuer Zeitung, 2. Februar 2011
„Jeder Ton ein Erlebnis. Die Neue Philharmonie Westfalen bringt eine Super-Klarinettistin mit nach Marktoberdorf (...) Mit der Israelin Shirley Brill stand eine außergewöhnliche Künstlerin auf der Modeon-Bühne, die vor atemlos lauschendem Publikum jeden ihrer Einsätze zu einem Er-
lebnis werden ließ [Carl Maria von Weber: Konzert f-moll Nr. 1]. Diese weich gehauchten Pia-
nissimi, diese vollendete Technik, dieser brillante Vortragsstil! Das Modeon zitterte nach dem Schlussakkord vor Begeisterung, und so war eine Zugabe unvermeidlich ..."

Stuttgarter Zeitung, 30. April 2010
„Shirley Brill trat im ersten Konzertteil in zwei Werken auf, von denen die 'Pastorale Variée', bestehend aus Thema und sechs Variationssätzen des israelischen Komponisten Paul Ben-Haim (...) durch seine in Stimmung und Melodik nahöstlicher Prägung bestechende Farbigkeit beeindruckt (...) Das gilt auch für die 1974 entstandenen 'Tema con variazioni' für Klarinette und elf Streicher [von Jean Francaix]. Es wurde ein Paradestück für das hochvirtuose Spiel von Shirley Brill, welches die Fähigkeit ihres Instruments zu leicht sentimentaler Gesanglichkeit und spitztönig-sprudelnder Beweglichkeit demonstrierte. Toll ihre rhythmische Korrespondenz mit der duettierenden Primgeigerin, die mit Augenkontakt das Stück gemeinsam auf den Punkt rasant beendeten (...) Beifallswogen für die Solistin und das Orchester."

Mainpost, 29. April 2010
„Es gibt Konzerte, die funkeln. Unsichtbarer Sternenstaub liegt dann in der Luft. Man kann das Glitzern nicht sehen, nur hören und spüren. So geschehen beim Frühlingskonzert 'Musik der Nationen' im fast voll besetzten König Ludwig I.-Saal im Kursaalgebäude mit der brillanten Klarinettistin Shirley Brill, der eleganten Dirigentin Oksana Lyniv und dem vortrefflichen Bayeri-
schen Kammerorchester Bad Brückenau (...) Mit unglaublicher Intensität erzählte sie [Shirley Brill] von ihrem Geburtsland Israel mit der 'Pastorale variée' von Paul Ben-Haim. Brill spielte das kontrast- und temporeiche Werk mit berührender Unbeschwertheit und tiefer Werkkenntnis. (...) Die scheinbare Leichtigkeit des Klarnettenspiels demonstrierte Shirley Brill in Jean Fran-
caix' 'Thema con variazioni' (...) Die Harmonie zwischen Dirigentin, Orchester und Solistin zeigte sich in anfeuernden Blickwechseln. Großer Beifall für Shirley Brill ..."

Oberbayerisches Volksblatt, 29. April 2010
„Für die beiden anderen Werke hatte das Orchester sich die Klarinettistin Shirley Brill eingeladen. Ihr klangsinnliches, in allen Lagen schlackenlos reines, ausdrucksstarkes und -volles und höchst agiles Spiel bezauberte das Publikum (...) Der reizvollste Programmteil war das 'Tema con Variazioni für Klarinette und Streicher' von Jean Francaix. Den verlangten figurativen Spielwitz und heiter-eleganten Esprit dieser verspielt-verschmitzten Musik voller Lebensfreude und Humor, verbunden mit bläserischer Artistik, meisterte Shirley Brill glanzvoll. Köstlich der hingetupfte iro-
nische Walzer sowie der rasante Prestissimo-Rausschmeißer!"

Wiesbadener Kurier, 1. April 2010
„Das israelische Duo Brillaner gastierte in der Kelterhalle von Schloss Reinhartshausen und spielte im Rahmen (...) des Rheingau Musik Festivals (...) Klarinettistin Shirley Brill veredelte mit ihrem vollen, warmen und sauberen Ton Mendelssohns Werk und erlaubte sich keine Beiläufig-
keiten: Prägnant und bissig, aber nicht scharf klangen die Staccato-Einwürfe im Kopfsatz, abge-
dunkelt, rund und schattierungsreich wirkte der melancholische Beginn des Andantes. Starke und dennoch feinfühlig ausgehorchte Kontraste, von denen auch Francis Poulencs Sonate für Klarinette und Klavier aus dem Jahr 1962 belebt wurde (...) Hauptwerk der Matinee war die erste Klarinettensonate f-Moll op. 120/1 von Johannes Brahms. Pianist Jonathan Aner nahm die dich-
ten Akkorde seines Klavierparts so einfühlsam zurück, dass auch hier Shirley Brill mit ihrem klanglich exzellent ausgestalteten, gesanglichen und farbreichen Klarinettenton im Vordergrund stand. Wie bei der Interpretation der Sonate Poulencs wurden beide Künstler den feinen Zwi-
schentönen eines Spätwerks völlig gerecht."

Recklinghäuser Zeitung, 1. Dezember 2009
„Zauberhafte Melodien erklangen in der Sparkasse Vest am Königswall. Mit 450 Besuchern war der zweite Recklinghäuser Klassik-Treff (...) ausverkauft und feierte eine 'Premiere' (...) Mit dem Werk von Hans-Dieter Dott, der eigens angereist war, bezauberte als Solistin die israelische Kla-
rinettistin Shirley Brill [mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter Leitung von Carlos Domin-
guez-Nieto]."

WAZ Recklinghausen, 1. Dezember 2009
„Heute verläßt niemand den Saal. Viel zu leidenschaftlich, zu hingebungsvoll spielt Solistin Shirley Brill Dotts Konzert für Klarinette und Orchester. Keine Sekunden des so seltsamen und doch ungeheuer spannenden Werkes mag der geneigte Zuhörer verpassen."

Offenbach-Post, 23. Juni 2009
„Höhepunkt war Webers Klarinettenquintett, instrumentiert für Kammerorchester. Mit der fabel-
haften Shirley Brill geriet es zum wahren Feuerwerk. Die junge israelische Klarinettistin vereinte atemberaubende Technik mit begnadeter Gestaltung und Differenzierung. Sie entfaltete den virtuosen Glanz, das Dramatische, das Kapriziöse und das Kantable des Werks. (...) [Bruno] Weinmeister und Orchester [Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau], vom Temperament der Solistin befeuert, musizierten mit ihr in perfekter Übereinstimmung. Für den frenetischen Beifall, gemischt mit Bravos und Trampeln, dankte die Interpretin..."

General-Anzeiger, 13. November 2008
„Mit dem Brillaner Duo waren zwei außergewöhnliche Kammermusiker im Endenicher Schu-
mannhaus zu hören. (...) Und von Anbeginn herrschte kein Zweifel: Brill und Aner sind eines Geistes, nicht nur, was Timing und (Klang-)Farbwerte anbelangt. Neben den quicklebendig musizierten Ecksätzen waren es vor allem die elegischen oder melancholischen Mittelsätze, deren ausdruckstiefe Gestaltung zu unerhörter Dichte führte.“

Badische Neueste Nachrichten, 11. November 2008
„Das Duo gestaltete die Elegie im Wechselgesang oder gemeinsam, es schien in die Anreihung der Klagegesang ähnlichen Strophen meditativ einzutauchen, was die Zuhörer zutiefst berühren mußte. (...) Besonders das Larghetto wurde von Shirley Brill in einer unüberbietbaren Kantabilität gestaltet.“

Der Tagesspiegel, 4. Juni 2008
„Shirley Brill explodiert geradezu vor Mitteilungsdrang. Spektakulär, wie die 26-jährige Israelin in Webers 1. Klarinettenkonzert mit äußerster interpretatorischer Entschlossenheit und langem Atem die melancholischen Linien modelliert.“

Die Rheinpfalz, 29. April 2008
„Eine Virtuosin in großem Stil ist diese Musikerin, die ihr Instrument bravourös beherrschte und alle Läufe und Drahtseilakte von Carl Stamitz’ Konzert mit Leichtigkeit, großer Eleganz und stets ausgeglichenem Ton präsentierte. Zudem nahm die israelitische Klarinettistin durch Raffine-
ment, ein waches stilistisches Gespür und exquisite Tonabstufungen für sich ein.“

General-Anzeiger, 14. April 2008
„Brill betörte bei Berg mit einem fabelhaften Reichtum an Klangfarben und dynamischen Nuancen, in der ’Carmen-Fantasie’ bestachen ihr Gespür für rhythmischen Drive und eine grandiose Virtuosität. Das Zusammenspiel mit Jonathan Aner war bis in jedes Detail hinein durchdacht und abgestimmt (...) Sehr prägnant und tief empfunden gerieten auch die Fanta-
siestücke op. 73 von Schumann (...) in deren Finale Shirley Brill noch einmal ihr meisterhaftes Spiel zeigte.“

Südkurier, 11. Dezember 2007
„Die in Israel geborene (...) Sabine Meyer-Schülerin spielte die erste Brahms-Klarinettensonate in f-moll überaus konzertant, expressiv und mit sicherer Intonation. (...) Im einschmeichelnden Thema des Kopfsatzes fasziniert Shirley Brill mit schönen Sottovoce-Timbre. (...) mit präzis-behänder Fingerfertigkeit und schon artistischer Instrumentbeherrschung.“

Der Nordschleswiger, 6. November 2007
„Shirley Brill (...) beeindruckte ebenso durch die meisterhafte Beherrschung ihres Instruments wie durch ihr perfektes Zusammenspiel mit dem Flensburger Streichquartett.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Oktober 2006
„Die derzeit noch bei Sabine Meyer in Lübeck studierende Preisträgerin des ARD-Wettbewerbs 2003 gestaltete das eingängige Werk durchweg sauber, forsch, passend frech und verspielt-verziehrungsreich im Finale. (...) Die sehr differenziert gespielte und exzessiv gesteigerte Solokadenz sowie der rhythmisch vertrackte, spielerische, manch kreischenen Aufschrei der Klarinette fordernde Schlußteil waren Höhepunkte des Abends."

Frankfurter Neue Presse, 9. Oktober 2006
„In den tiefen Lagen überzeugte sie mit sattem, warmem Klang. In der Höhe ließ sie die Töne klar und strahlend erblühen. Bei ihrem Piano in der hohen Lage stockte den Zuhörern fast der Atem. Grandios beherrschte die 24-Jährige die breite Ausdruckspalette ihres Instruments. Leicht und spielereisch, kraftvoll und dynamisch entzündete sie ein Feuerwerk der Virtuosität. (...) Ihrer Klarinette entlockte Shirley Brill mal überschwänglich heitere, mal kernig, satte Töne; schnatterte, jauchzte, trompetete und tanzte mit dem Orchester um die Wette, ließ sich von ihm einholen, tragen, eilte weiter, bis das Werk mit Klarinette, Streichern, Harfe und Klavier in den fulminanten Schluss mündete."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 2006
„Die 1982 in Israel geborene Solistin Shirley Brill, eine Schülerin von Sabine Meyer in Lübeck, schlug dazu einen samtweichen, in allen Registern geschmeidigen und differnzierten Ton an."

Frankfurter Neue Presse, 7. Februar 2006
„Ohne die Leistung des Kammerorchesters schmälern zu wollen – die Schau stahl ihm freilich die Soloklarinettistin Shirley Brill. Die 1982 in Israel geborene (...) bezauberte das Publikum, wirkte ansteckend heiter und gelöst – und hatte die Hörerschaft schon nach wenigen Takten ganz für sich eingenommen."

Berliner Zeitung, 9. April 2005
„Sie bevorzugt einen klaren und kräftigen Ton, betört als instrumentale femme brillante, die gleichsam ein Instrument mit "Unterleib" vorführt. Leicht jubiliert sie die Höhen, um unvermittelt und mühelos ein klangsattes Baßfundament zu errichten. Läufe, Triller, Stakkati und Legatolinien – alles strömt voller Lieblichkeit dahin. In den zügigen Ecksätzen parliert sie munter; das Adagio singt sie kantabel aus. Hier wie dort zeigt sie sich eher extrovertiert im Ausdruck."
 

Dienstag, 6. März 2012, 20 Uhr
Köln, Philharmonie

Sinfonieorchester des Nationaltheaters Prag / Petr Vronský
Carl Maria von Weber: Ouvertüre aus 'Der Freischütz' op. 77
Carl Maria von Weber: Konzert f-moll op. 73 Nr. 1
für Klarinette und Orchester
Antonin Dvorák: Sinfonie e-moll op. 95 Nr. 9
"Aus der neuen Welt"

Donnerstag, 8. März 2012, 20 Uhr
Frankenthal, Congreßforum, Großer Saal

Sinfonieorchester des Nationaltheaters Prag / Petr Vronský
Carl Maria von Weber: Ouvertüre aus 'Der Freischütz' op. 77
Carl Maria von Weber: Konzert f-moll op. 73 Nr. 1
für Klarinette und Orchester
Antonin Dvorák: Sinfonie e-moll op. 95 Nr. 9
"Aus der neuen Welt"

Freitag, 9. März 2012, 20 Uhr
Viersen, Festhalle

Sinfonieorchester des Nationaltheaters Prag / Petr Vronský
Carl Maria von Weber: Ouvertüre aus 'Der Freischütz' op. 77
Carl Maria von Weber: Konzert f-moll op. 73 Nr. 1
für Klarinette und Orchester
Antonin Dvorák: Sinfonie e-moll op. 95 Nr. 9
"Aus der neuen Welt"

Samstag, 21. April 2012, 20 Uhr
Hohenems, Rittersaal im Palast

Kammerorchester Arpeggione
Carl Maria von Weber: Quintett B-dur op. 34
für Klarinette und Streicher
Krzysztof Penderecki: Sinfonietta Nr. 2 
für Klarinette und Streicher