Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
Klavierduo
Hans-Peter und Volker Stenzl *
Seit über 20 Jahren betreten sie gemeinsam die Bühne, sie spielen auswendig und mittlerwei-
le so frei wie ein Solist mit vier Händen: Hans-Peter und Volker Stenzl zählen zu den besten Klavierduos der internationalen Musikszene. Die Kritik spricht von einer „magischen Verbindung zweier brüderlicher Herzen zu einer musikalischen Seele“ und lobt bei ihren Interpretationen die „einzigartige Verschmelzung von musikantischem Instinkt und messerscharfer musikalischer Intelligenz.“
Ihr hohes Ansehen haben sich die Stenzls gründlich erarbeitet: nach ihrem Studium in Stuttgart
(bei Renate Werner) und Frankfurt bildeten sie sich als DAAD-Stipendiaten zwei Jahre lang in London bei Frank Wibaut, Hamish Milne, Stephen Kovacevich und Alfred Brendel weiter.
Als Gewinner von elf internationalen Wettbewerben (u.a. ARD/München 1986, Dranoff / Miami 1989) begannen sie ihre ausgedehnte Konzerttätigkeit, die sie mittlerweile in fast alle euro-
päischen Länder, nach Nord- und Südamerika, Westafrika, Japan, China und Hong Kong ge-
führt hat. 1991 gaben sie ihr Debüt in der Wigmore Hall in London und bei den Salzburger Festspielen. Seither sind sie in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt aufgetreten: Phil-
harmonie Berlin, Frauenkirche Dresden, Tonhalle Düsseldorf, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Philharmonie Köln, Herkulessaal und Gasteig München, Liederhalle Stuttgart, Stefaniensaal Graz, Philharmonie Bratislava, Kolarac und Philharmonie Belgrad, Oper Kairo, Oper Alexandria, Ateneul Roman Bukarest, Salle Gaveau Paris, Royal Festival Hall in London, Merkin Concert Hall New York, Lincoln Theatre Miami, Teatro Teresa Careno Caracas, Suntory Hall Tokyo, Cultural Centre Hong Kong, Philharmonic Hall Guangzhou u.a.
Auf Einladung von Gustavo Dudamel spielten Hans-Peter und Volker Stenzl mit ihm und dem Simón Bolívar Youth Orchestra im Januar 2009 Mendelssohns E-dur-Doppelkonzert in Caracas, Venezuela.
Im Dezember 2010 reisten die Stenzls erstmals nach Russland und gaben erfolgreiche Duo-
abende in Moskau (International House of Music), St. Petersburg (Konservatorium Rimski-Korsakow), Nischnij Novgorod (Philharmonie) und Arhangelsk (Orgelsaal).
Höhepunkte in 2011 waren u.a. ein Konzert mit dem Klavierduo Martina und Kristina Bauer sowie der Polnischen Kammerphilharmonie unter Leitung von Wojciech Rajski mit Mozarts Doppelkon-
zert und Bachs Konzert a-moll BWV 1065 für vier Klaviere und Orchester in der Stuttgarter Lieder-
halle, ein Konzert im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des „Musikfest Café at Steel Stacks“ im ArtsQuest Center in Bethlehem, Pennsylvania (USA) sowie drei Konzerte im Mecklenburgi-
schen Staatstheater Schwerin mit Mendelssohns Doppelkonzert. Ende November 2011 folgten als Auftakt zum 25-jährigen Jubiläum erfolgreiche Konzerte im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle in der Reihe "Meisterpianisten", in der Stadthalle Aalen sowie im Schloß Ulrichs-
husen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen (ARD, ZDF, SWR, NDR, ORF, RAI, BBC, ITV u.a.) sowie vielbeachtete CD- und DVD- Einspielungen dokumentieren die künstlerische Bandbreite der Stenzls.
Hans-Peter und Volker Stenzl wurden 1996 zu „Associates of the Royal Academy of Music Lon-
don“ ernannt, als Professoren lehren sie an den Musikhochschulen in Stuttgart und Rostock (Meisterklasse für Klavierduo, aus der bereits viele internationale Preisträger hervorgegangen sind) und in Meisterkursen. Darüber hinaus sind sie gefragte Juroren nationaler und internatio-
naler Wettbewerbe.
Forum, Winter 2011
„Der Bekanntheitsgrad von Johann Wilhelm Wilms steht in krassem Gegensatz zu dem der Interpreten: Von Wilms wissen die wenigsten Musikliebhaber, Hans-Peter und Volker Stenzl dagegen sind geschätzte Pianisten (...) Aus seiner kompositorischen Hinterlassenschaft haben die Stenzl-Brüder zwei Sonaten für Klavier zu vier Händen ausgewählt. Die Läufe und Melodien scheinen dem Temperament der beiden geradewegs zu Pass zu kommen. Ihr freudiges Mit-und-zueinander-Spielen, ihre strahlend virtuose Interpretation könnten die Werke nicht schöner dar-
stellen [über CD Johann Wilhelm Wilms: 'Piano à Quatre Mains' im Carus-Verlag]."
Westfälische Rundschau, 21. Dezember 2011
„Die musikbegeisterten Zuschauer erlebten ein einzigartiges Konzert eines Klavierduos, das vergessen macht, dass zwei Individuen am Flügel sitzen. So ausgereift ist das Miteinander der Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl, dass man meinen könnte, ein einziger Pianist mit 20 Fingern säße am Klavier und gestalte bis ins Feinste durchdacht und ausgereift die Interpreta-
tionen. Mit differenzierendem, dabei immer exakt übereinstimmendem Anschlag, mit kleinsten Verzögerungen arbeitet man Höhepunkte heraus, setzt man Akzente, läßt man zarte Melodien fein im Piano herabschweben, wie in Schuberts 'Polonaise' Nummer 6 in E-dur. Die Homoge-
nität der musikalischen Gestaltung ist frappierend (...) Erstaunlich, dass das Duo Stenzl auch dieses selten gespielte Werk auswendig spielte [Martin Gustav Nottebohm: Variationen über ein Thema von Bach] wie auch die nach der Pause auf dem Programm stehenden Klavierstücke 'Auf der anderen Seite des Mondes' (...) Langer herzlicher Beifall dankte für einen meisterhaften Abend, bei dem sich die begeisterten Zuhörer drei Zugaben erklatschten."
Lüdenscheider Nachrichten, 18. Dezember 2011
„Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl sich an den (...) Flügel im Kulturhaus setzten und diesen mit virtuosem Spiel herausforderten. Auswendig. Vierhändig. Hoch konzentriert und mit solch einer starken, innerlichen, musikali-
schen Einheit, wie sie selten zu hören ist, servierte das mit vielen internationalen Preisen aus-
gezeichnete Klavierduo einen meisterlichen Cocktail (...) Den Auftakt bildeten drei Polonaisen von Schubert (...) die sie trotz technischem Anspruch perlend und spielerisch leicht vortrugen. Die musikalische Reise ging weiter in die Bergstadt mit Variationen über ein Thema von Bach, ge-
schrieben vom Lüdenscheider Komponisten Martin Gustav Nottebohm. Es waren neun äußerst abwechslungsreiche Variationen mit viel Dramatik, Melancholie und Romantik (...) Ja, es hätte noch eine zehnte oder elfte Variation geben können. Hoch konzentriert und mucksmäuschenstill verfolgte das Publikum die meisterlich dargebotenen Interpretationen des Duos (...) Dann folgte eine Uraufführung: mit einem Werk des Organisten und Komponisten Jürgen Essl (...) Viel Ap-
plaus gab es für diese originelle Erstaufführung ['Auf der anderen Seite des Mondes'], der eine Klaviersuite von Maurice Ravel folgte (...) Weitere Zugaben (...) beschlossen dieses beein-
druckende Konzert."
Ostseezeitung, 29. November 2011
„Verbrüderung hier auf denkbar höchstem Niveau, familiär wie künstlerisch, und damit ein erneu-
ter Glücksgriff der Festspiele MV. Klavier zu vier Händen, Klavierspiel an zwei Flügeln - das klingt allzu oft lediglich nach Klavierstunde, Hausmusik und Arrangements (...) Aber solche Musik kann eben auch ganz andere Ansprüche haben, solche etwa, wie sie dieses Duo in beiden Kombina-
tionen und mit atemberaubendem Musizierstil vorstellte. Da gab es einen beklemmend span-
nungsvollen Schubert (f-moll-Fantasie D 940), Gershwins hinreißende originale (!) Klavierfas-
sung seiner 'Rhapsody in blue' (zwei Klaviere), Brahms'sche 'Liebesliederwalzer' (op. 39, vier-
händig), einen raffinierten Piazzolla (...) und die Klangextasen des Ravel'schen 'La Valse' (origi-
nal, zwei Klaviere). Es war ein Nachmittag großer Musik und außerordentlicher Interpretations-
kunst. Das Duo, weltweit gefeiert, erweckt den Eindruck, als spiele ein Pianist. Die Überein-
stimmung in pianistischer Ausführung und künstlerischer Gestaltung ist perfekt. Beider Anschlag besitzt höchste Klangkultur, ermöglicht so kunstfertiges wie ausdrucksstarkes Differenzieren und ermöglicht damit ein ungemein abwechslungsreiches, prägnantes und stets sehr nobles Spiel. Es meidet jede Oberflächlichkeit, verdeutlicht Hintergründiges, - sehr eindrucksvoll etwa bei Schubert und Ravel - und serviert ansonsten unaufdringlich, aber prononciert jeweils Charakte-
ristisches. Ausdrucksstärker, aber auch musikantischer kann man sich ein solches Programm gar nicht wünschen. Drei Zugaben waren nötig, um die Begeisterung im Saal zu bremsen [Schloß Ulrichshusen]."
Gmünder Tagespost, 28. November 2011
„Mit Schubert, Gershwin und Piazzolla begeistert das Klavierduo Stenzl das Publikum (...) Hans-Peter und Volker Stenzl brauchen kein Orchester, um das Klavier richtig in Szene zu setzen. Sie selbst vereinen alle orchestralen Klangfarben in den beiden Flügeln, verleihen jeder Note ihre ganz eigene Bedeutung und jedem Motiv seinen Wert. Diese ungeheure Interpretationskraft war es auch, die das Konzert am Freitagabend in der Aalener Stadthalle durchzogen hat. Die beiden Bösendorfer-Flügel schmiegen sich aneinander wie zwei Puzzleteile. Im Laufe des Abends verbinden sich ihre Klänge zu einem großen Ganzen unter den Händen der Stenzl-Brüder. Ganz natürlich und ohne Allüren tritt das Duo auf die Bühne (...) und beginnt fortan einen pianistischen Dialog der Extraklasse."
Stuttgarter Zeitung, 18. November 2011
„Mit einem phänomenalen Konzert feiert das Stuttgarter Klavierduo Stenzl sein 25-jähriges Bestehen (...) Eine adäquate Interpretation dieser Version grenzt indes ans schier Unmögliche (...) Wie es besser, wie es wirklich gut geht, wie die vierhändige Fassung des 'Deutschen Re-
quiems' tatsächlich wie eine Komposition eigenen Rechts klingen kann, führte nun das Kla-
vierduo Stenzl zu Beginn seines Recitals im Stuttgarter Beethovensaal vor, mit dem die Brüder zugleich ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum begingen. Zunächst erklangen der erste, vierte und sechste Satz. So fein, wie Brahms die Essenz der vertonten Worte hier ins absolut Musikali-
sche transferiert hat, so fein phrasiert, dynamisch ausgewogen und mit tausendundeiner An-
schlagsnuance versehen gingen Hans-Peter und Volker Stenzl zu Werke. Dramaturgisch klug schloss das Duo Ferruccio Busonis Improvisation für zwei Klaviere über Bachs Choral 'Wie wohl ist mir' an - eine Musik, in der es erst recht Maß halten heißt, ohne dabei auf einen lau temperier-
ten Mittelweg zu geraten. Die Stenzls wählten mit sorgsam austarierter Verbindung von Tempo und Klangvaleurs den Königsweg, zeigten, dass Busoni das Klavier nicht als ein Aufsehen machendes rappelndes Orchestrion sondern als ein veritables Orchester verstand. Und Schu-
bert, so erfuhr man danach, komponierte seine Polonaisen zu vier Händen D 824 eben nicht als weinselig verschrammelte Heurigenkracher. Die Pianisten arbeiteten hier das ironische, das doppelbödige Moment heraus (...) Doppelbödig, doppelsinnig endete das offizielle Programm mit Mozarts Sonate für zwei Klaviere KV 448. Die Stenzls machten hier abermals den eleganten Kniefall vor der Kunst, auf dem Klavier vokal zu komponieren (...) Witzig gepfefferte Dialoge ohne Worte, instrumentale Koloraturen ..."
Markgräfler Tagblatt, 16. November 2011
„Das neuerliche Gastspiel des renommierten Klavierduos hatte sich herumgesprochen, denn bei diesem Stiftungskonzert musste noch nachgestuhlt werden. Mit den Stenzls saßen zwei Meisterpianisten mal vierhändig an einem, mal an zwei Flügeln (...) klanglich sind die Klavier-
brüder im Zusammenspiel eine einzige Harmonie. Die Überraschung des Abends war zum einen, dass es von Brahms selbst eine vierhändige Fassung seines Deutschen Requiems gibt (...) Entsprechend der musikalischen Intention und dem Ernst dieser Musik hat ihre Wiedergabe mit etwas abgedecktem Klavierklang eine große Intimität, kommt ohne Theatralik und Effekte aus, beeindruckt mit sehr gut aufgebauter Steigerungsdynamik: rundum magistrale Interpreta-
tionen. Überraschung Nummer zwei war Busonis sehr anspruchsvolle Improvisation über Bachs Chorallied 'Wie wohl ist mir' (...) Die Stenzl-Brüder bringen diese rezitativisch-deklamatorische Musik bewundernswert auf die Klaviaturen, mit schönstens gelungenen Überleitungen und einer Staunen erregenden virtuosen Akkordtechnik in den haarsträubenden Oktavpassagen (...) Nach drei Schubert-Polonaisen stand dann noch die heiter-verspielte Sonate KV 448 auf dem Pro-
gramm, die zu Mozarts besten Klaviersonaten gehört und von den Stenzls in perfekter Überein-
stimmung sehr gelöst wiedergegeben wurde, dass das Zuhören eine einzige Freude war."
Badische Neueste Nachrichten, 4. Juni 2011
„Mit dem Klavierduo Stenzl war ein international erfolgreiches und renommiertes Duo aufgebo-
ten. Höchste handwerkliche Präzision und beseelte Zweisamkeit ist diesen Künstlern in jedem Moment ihres Wirkens zuzusprechen, ob in Ruhe und Versenkung, etwa in den von Eusebius Mandyzcewski bearbeiteten Brahmsschen Choralvorspielen (...) oder in Liszts abgründig virtuo-
sen 'Réminiscences de Don Juan'. Mit der sehr anspruchsvollen Improvisation über Bachs Choral 'Wie wohl ist mir, o Freund der Seele' von Ferruccio Busoni gelang zudem eine weitere Repertoire-Überraschung (...) Den begeisterten Applaus beantwortete das Duo vierhändig an zweien und dreihändig an einem Klavier, mit der 'Tarantella' nach Dmitri Schostakowitschs Filmmusik zu 'Ovod' op. 97 und mit dem 'Abendlied' op. 85, Nr. 12 von Robert Schumann [Er-
öffnungskonzert beim Klavierduo-Festival Bad Herrenalb]."
Schweriner Volkszeitung, 25. Mai 2011
„Dazwischen stand das Konzert für zwei Klaviere E-dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy. An den Flügeln agierten die Gebrüder Hans-Peter und Volker Stenzl, ein erprobtes und bestens auf-
einander abgestimmtes Solistenpaar [mit der Mecklenburgischen Staatskapelle unter Leitung von Judith Kubitz]. Sie veranstalteten ein brillantes Feuerwerk von glitzernden Tonkaskaden. Es war effektvoll zu verfolgen, wie die beiden Akteure agierten, sich abwechselnd 'die Bälle zuwarfen' und gemeinsam die Höhepunkte gestalteten (...) Das Publikum bedankte sich mit langanhalten-
dem Beifall ..."
Ostsee Zeitung, 25. Mai 2011
„Mit den gleichen Vorzügen, nun sorgfältig eingestellt auf die Solisten, begleitete Judith Kubitz die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl im Mendelssohn-Konzert. Die beiden Stenzls spielten es mit so viel technischer und gestalterischer Souveränität und auch mit so geistreicher virtuoser Bravour, dass sie nicht ohne Zugabe davonkamen."
Nordbayerischer Kurier, 21. März 2011
„Mozart war begeistert: 'Die freulle ist ein scheusal! – spielt aberzumentzücken.' Die 'freulle',
das war das Fräulein Josephine Barbara von Aurnhammer, 'dick wie eine Bauerndirne, aber sie muss göttlich gespielt haben: so göttlich wie das Brüderpaar Stenzl, das in einem Konzert der Mozartgemeinde – deren Beitrag zum Lisztjahr – Mozarts Sonate KV 448 an den Schluss gestellt hat (...) Es ist unmöglich, den beiden Mozartbiografen zu widersprechen, und unmöglich, dem Vorsitzenden der Mozartgemeinde, Professor Michael Wessel, wenn er Hans-Peter und Volker Stenzl als das beste derzeit konzertierende Klavierduo bezeichnet. Immerhin gibt es noch ein paar andere, viel bekanntere – aber schon wenn die Stenzls eine 'schlichte' Schubert-Polonaise spielen, begreift man den Professor: besser, reiner, verständiger, musikantischer geht es praktisch nicht. Die Stenzls tanzen durch den Saal: heiter, graziös, leicht. Sie fliegen förmlich übers Parkett (...) der Tanzsaal des Schlosses Zselitz, in dem Schubert einst mit den adligen Töchtern am Pianoforte saß, rückt an die Stelle von Steingraebers ausverkauftem Kammer-
musiksaal. Dies eben ist der Stil der Stenzls: schwebend einerseits – und schwer dramatisch, wenn’s ans Eingemachte geht. Schuberts f-Moll-Fantasie (...) Wo andere Musiker nicht einmal allein zu leisen Tönen fähig sind, zaubern die Stenzls zusammen traumhafte Pianostellen, auch die feinsten schattierten Farben aus den beiden Steingraeber-Flügeln hervor: bis zur zweiten Zugabe nach der lustigen Schostakowitsch-Tarantella, dem innigen, innig aufgefassten Abend-
lied Robert Schumanns. Was für ein musikalischer Fluss also nicht nur bei Mozart! Die Stenzls spielen, natürlich auch in Liszts Don Giovanni-Paraphrase, viele Töne – aber sie produzieren kein Geklingel. Ihr Don Giovanni, mit dem sie Liszts romantisches Don-Juan-Verständnis ge-
radezu objektiv reproduzieren, verdankt sich der Lektüre E. T. A. Hoffmanns und Sören Kierke-
gaards, die aus dem derben Wüstling ein dämonisches Genie der Verführung gemacht haben (...) Die Stenzls verrichten an den zwei Instrumenten eine brillante Schwerarbeit – und triumphie-
ren mit Disziplin, Fingerfertigkeit und Deutungsintensität über die sogenannten 'technischen Schwierigkeiten'. Auch sie spielten zum großen Entzücken des hiesigen Publikums."
Heilbronner Stimme, 16. März 2011
„Nun begann das Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl sein Konzert beim Heilbronner Kul-
turring in der Harmonie mit der früheren Klavierfassung desselben Werks [Ravels ’Ma mère l’oye’] (...) auf zwei Klavieren wirkt jetzt der intime Reiz dieser Musik, die Märchen schildert, eher noch berückender, da das ätherische Pianissimo des Stenzl-Duos so bezaubert, dass man ge-
bannt lauschen muss. So leises Spiel ist schwierig, da der Ton ausbleibt, wenn man die Tasten nur um ein Weniges zarter drückt. Dieser Gefahr erliegen die Brüder Stenzl, die die Werke auch erläutern, nicht. Sie konzertieren ja in der ganzen Welt und zählen zu Recht zur Spitze. Die be-
kannte ’Rhapsodie in blue’ von George Gershwin war als Uraufführung mit Orchester (1924) ein grandioser Erfolg (...) Dennoch ist es wertvoll, auch die Klavierfassung zu erleben, zumal das Stenzl-Duo sie hervorragend vorträgt. Mozarts D-dur-Sonate KV 448 für zwei Klaviere aus seiner mittleren Periode beginnt temperamentvoll. Das Seitenthema hört man ab und zu lyrisch-expres-
siver und somit etwas romantischer. Die Brüder Stenzl nehmen es mehr spielerisch und somit vielleicht durchaus im Sinne Mozarts (...) Den Durchführungsteil bieten sie emotional und das Finale, wie alle Werke des Abends, technisch brillant. Auch von Ravels 'La Valse' (1921) gibt es außer der Orchesterfassung eine originale Version für zwei Klaviere. Das Klavierduo Stenzl bietet sie grandios. Schon der düster-zarte Beginn frappiert. Wie Ravel die zunächst eher harmlos er-
scheinende Walzerfolge dann durch die Einflüsse des ersten Weltkriegs zu einem makabren Furioso steigert und wie die Brüder Stenzl diesen Tanz auf dem Vulkan, in dem donnernde Cluster und Glissandi aufschrecken, hinreißend realisieren (...) Dass als Zugaben eine Taran-
tella des Russen Schostakowitsch und eine Fuge des Argentiniers Astor Piazzolla folgen, zeigt, wie positiv beeindruckt die Hörer von diesem ausgezeichneten Konzert sind.“
Heilbronner Stimme, 12. Februar 2011
„Bachs a-moll-Konzert für vier Klaviere und Streicher, eine Vivaldi-Bearbeitung, meisterten die Klavierduos Hans-Peter und Volker Stenzl sowie Martina und Kristina Bauer mit perlender Tech-
nik. Mehr Gelegenheit zu apartem Spielwitz und effektvoller Steigerung bot ein zugegebenes Ron-
do Smetanas. Das Stenzl-Duo überzeugte in Mozarts Es-dur-Konzert KV 365 (...) mit Tempera-
ment und hoher Anschlagskultur."
Stuttgarter Nachrichten, 12. Februar 2011
„Vier große schwarze Flügel, zwei klavierspielende, blonde Schwestern links, zwei Brüder an den Tasten rechts, dahinter das Orchester: Der Auftritt der Polnischen Kammerphilharmonie mit den Klavierduos Bauer und Stenzl im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle machte (...) viel her. (...) Bei Mozarts Es-dur-Konzert für zwei Klaviere und Orchester (KV 365) standen nur zwei Flügel auf der Bühne, und Hans-Peter und Volker Stenzl gelang ein gelöst-spielerischer Zugriff auf die Musik."
Pforzheimer Zeitung, 24. November 2010
„Der ausgezeichnete Klavierspieler Johannes Brahms hat die meisten seiner Symphonien und auch sein 'Deutsches Requiem' für vier Hände am Klavier gesetzt (...) Freilich hört man diese transponierte Fassung der Totenmesse nur selten, weil es an den Voraussetzungen fehlt: Nur zwei herausragende Pianisten, die völlig aufeinander eingespielt sind, können sich das Wagnis einer Wiedergabe erlauben. Nicht nur in dieser Hinsicht sind Hans-Peter und Volker Stenzl, seit dem Gewinn des ARD-Wettbewerbs 1986 ein gefragtes Duo, eine gute Adresse. Ihre Interpreta-
tion in der Mühlhausener Musikgalerie Voss war ein Ereignis (...) Insofern sind Trauer und Trost nach frei gewählten Worten der Bibel, die vom Sprecher Hans Gölz-Eisinger zwischen den einzel-
nen Sätzen vorgetragen wurden, durchaus auch in der Klaviermusik zu spüren - wenn diese mit gedanklicher Tiefe interpretiert wird. Das gleichsam zu einem einzigen vierhändigen Spieler ver-
schmolzene Duo zelebrierte das Werk mit hochdifferenzierter, geschmeidiger Anschlagkultur und mit einer Intensität, die meditative Energie entfachte (...) Dann wechselten sich luftig-leichte, in plötzliche Klangballungen expressiv umschlagende Szenen, pastoral-friedliche und tempera-
mentvoll bewegte Klangbilder ab. Bis zum siebten Instrumentalsatz, dem Finale, das mit feier-
lichem Gestus die Worte 'Selig sind die Toten' umspielte. Schumanns 'Abendlied' als Zugabe rundete den begeistert aufgenommenen Klavierabend ab."
Ostsee-Zeitung, 16. November 2010
„Die große Bühne ist nahezu leer. Es gibt kein Orchester, weder Chor noch Solisten, nur einen einsamen Flügel. Und das reicht für Brahms 'Ein Deutsches Requiem' - in der Fassung für Klavier zu vier Händen. Sie stammt vom Komponisten selbst, ist allerdings weitgehend unbe-
kannt (...) Im Katharinensaal vermittelten dies nun die Brüder Stenzl, als Duo weltberühmt und
für diesen Brahms geradezu prädestiniert. Das war kein Werk der zweiten Reihe, keines eines geringeren Anspruches. Ohne jeden klavieristischen Effekt, mit höchst kultivierter Empfindsam-
keit zelebrierte das Duo eine Auffassung, die geistig wie im Ausdruck dem textgebundenen Origi-
nal verpflichtet war, die dort klangmächtige Wirkung aber ganz auf die Intimität des hier äußerst durchsichtig, fast schwerelos, subtil und dezidiert 'singend' gehandhabten Klaviers übertrug.
Dies völlig unangestrengt und sehr überzeugend. Letzteres in Verbindung mit dem geglückten Versuch, die Texte des Originals zwischen den Sätzen rezitieren zu lassen (...) und mittels spar-
samer Lichtregie eine spannungsvolle, nahezu meditative Atmosphäre zu schaffen. Insofern besaß der Abend unerwartete Eigengewichtigkeit, eindrucksvolle Geschlossenheit und starke Wirkung."
Kölnische Rundschau, 9. November 2010
„Ein gefälliger Querschnitt aus der klassischen Musik, der mehr als 300 Jahrhunderte umfasste - wie könnte das zu einem homogenen Vortrag verschmelzen? Das Brüderpaar Hans-Peter und Volker Stenzl, seit 20 Jahren gemeinsam auf fast allen Bühnen der Welt, zeigte, wie so etwas funktionieren kann. Im sehr gut gefüllten Rittersaal auf Burg Konradsheim nahmen die Pianisten das Publikum beim 11. Abend im Rahmen des Erftkreis-Zyklus mit auf einen Parforce-Ritt durch die verschiedenen Epochen und schafften es sogar, alle Werke mit einer inhaltlichen Klammer zu versehen - nicht zuletzt auch durch ihre kurzen, gleichwohl erhellenden Einführungen in die einzelnen Programmpunkte (...) Das dreisätzige Werk [Bach Konzert C-dur] besticht durch seine im Ausdruck äußerst unterschiedlichen Teile. Die beiden renommierten Künstler arbeiteten diese Unterschiede minutiös heraus (...) dann der grandiose Höhepunkt des Konzerts, Maurice Ravels 'La Valse' (...) Etwa in der Mitte des Stücks bricht die Walzerseligkeit auseinander - die Musiker hämmern mit der geballten Faust auf die tiefen Tasten, was die Demontage des Wal-
zers und der heilen Welt (...) einläutet. Das Duo setzte hier ein weiteres Glanzlicht mit zugleich virtuosem wie auch die Musik emotional durchdringenden Spiel. Der Rittersaal erbebte förmlich und die Begeisterung des Publikums brach sich in enthusiastischen Bravorufen Bahn. So löste sich die vorher von den Brüdern erzeugte irrwitzige (An)Spannung von 'La Valse' schließlich auf, jedoch beruhigte sich das Publikum erst bei der dritten Zugabe, Robert Schumanns 'Abendlied'."
Rhein-Neckarzeitung, 26. Oktober 2010
„Seit über 20 Jahren spielen die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl als Klavierduo (...)
Mittlerweile haben sie in der ganzen Welt konzertiert, in Amerika und Asien oder bei den Salz-
burger Festspielen. Grundsätzlich spielen sie immer auswendig, und das taten sie auch beim Kammermusikverein Weinheim (...) [Martin Gustav Nottebohms] Bach-Variationen sind gleich-
falls vom Feinsten. Ein großes Kaleidoskop wechselnder Ausdruckssphären aktivierte das Duo im vierhändigen Spiel, hörte man innige Gesänge neben kraftvoll energischen und expressiven Variationen, heiter Spielerisches neben gedankentief durchleuchteter Stille. Bachs Konzert C-dur für zwei Klaviere musizierten die Stenzl-Brüder danach: quirlig aufgeweckt und pointiert im Rhythmus, mit wie am Schnürchen laufenden Passagen. Nuanciert wurde immerzu musiziert, ausgesprochen nobel im Klang, in wunderbarem Gleichschwingen. Überhaupt war das Zusam-
menspiel der beiden perfekt: ein und dieselbe Tongebung, was bei den wechselseitigen Dia-
logen besonders verblüffend klang. EIne große Ruhe und Souveränität geht von dem Spiel der Stenzl-Brüder aus. Mozarts D-dur-Sonate KV 448 für zwei Klaviere gab es nach der Pause, und dabei hörte man launig und ebenso perfekt ineinandergreifende Figuren, feinsinnig formulierten Witz und unprätentiösen Charme. Entspannt brachten die beiden den langsamen Satz zum Tönen, beseelt und mit einem steten Lächeln im Gemüt. Maurice Ravels 'La Valse' gab es zum Schluss (...) Kraftvoll eingestanzte Cluster und schwebende Walzer-Chimären drehten ihre Runden in dieser Musik, welche die Stenzl-Brüder mit Schwung und über die ganze Klaviatur rauschenden Glissandi kraftvoll aufbäumten. Bravo-Rufe krönten am Ende diese eindrucksvolle Wiedergabe."
Weinheimer Nachrichten, 25. Oktober 2010
„Die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl, als Duo weltweit bekannte konzertierende Musikhoch-
schul-Professoren, begannen zu vier Händen an einem einzigen Flügel recht gesittet mit [Notte-
bohms] romantisch eingefärbten Variationen über ein Thema von Bach (...) Die Stenzls blieben zunächst bei Bach mit dessen Konzert C-dur BWV 1061a, jetzt an zwei Klavieren, mit denen sich das Hörerlebnis aus der Enge nur einer Klaviatur auf zwei befreiend erweiterte (...) Zum vollende-
ten Genuss wurde nach der Pause Mozarts dreisätzige Sonate D-dur KV 448 für zwei Klaviere. Bei einem so schwierig umzusetzenden Werk wie einer Mozart-Sonate, die nicht die geringste Ungenauigkeit verzeiht, führt die Perfektion des Zusammenspiels der beiden Spieler zur Illusion eines vierhändigen Pianisten. Da ist auch nicht die geringste Temposchwankung zu erkennen. Dieses Spiel ist über jede Kritik erhaben. Maurice Ravels 'La Valse' - poème choréographique für zwei Klaviere - war das krönende Hauptwerk des Konzertabends (...) da donnerten Fausthiebe in die Tastaturen, dass die Aula dröhnte, und tröstlich war allein der Anblick der beiden Pianisten, die ganz offensichtlich voll in ihrem Element waren und Ravels selbst im Fortissimo subtile und raffinierte Kunst auskosteten. Das Publikum tat das auch, und der Beifall war rauschend."
Eßlinger Zeitung, 22. Juni 2010
„'Ein deutsches Requiem' ohne Chor und ohne Orchester, reduziert auf vierhändiges Klavierspiel (...) Rund ein dreiviertel Jahr hat sich das international renommierte Klavierduo Stenzl mit diesem Stück auseinandergesetzt, dessen vierhändige Bearbeitung vom Komponisten Johannes Brahms selbst stammt. Präsentiert haben die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl dieses 'Re-
quiem' zur Einweihung des neuen Flügels im Rittersaal des Köngener Schlosses. Und schon nach wenigen Takten des Eröffnungssatzes 'Selig sind, die da Leid tragen' stellt sich ein über-
zeugendes Gefühl ein. Die melodischen Gebilde sind klar strukturiert, der Beginn in untersten dynamischen Graden kommt aus den leisen Klavierbässen sehr prägnant. Und die von Brahms weit dimensionierten Steigerungen finden bei den Stenzls eine sinnvolle Disposition. Gerade im zweiten Satz 'Denn alles Fleisch es ist wie Gras' gelingt dem Klavierduo eine überwältigende Gestaltung der beiden großen Aufschwünge. (...) Insofern ist diese nach der Uraufführung 1868 in Leipzig entstandene Bearbeitung von Johannes Brahms durchaus ein Gewinn. (...) Das im Anschlag sehr differenzierte und homogene Spiel der Brüder Stenzl beförderte diese transpa-
rente Struktur des 'Deutschen Requiems' durchaus. Das Klavierduo zeigt sich in dieser an-
spruchsvollen Aufführung wieder einmal als perfekt aufeinander abgestimmtes Ensemble, das jede Phrasierung makellos gemeinsam entwickelt, das minutiös in den rhythmischen Strukturen ineinander greift und auch klanglich sehr vielschichtig musiziert."
Nürtinger Zeitung, 22. Juni 2010
„'Ein deutsches Requiem' op. 45 von Johannes Brahms stand auf dem Programm. Das Klavier-
duo Hans-Peter und Volker Stenzl (...) wählte dafür die vierhändige Klavierfassung vom Kom-
ponisten selbst, das für gewöhnlich häufiger für Chor, Orchester und Solisten zu hören ist, und deshalb umso mehr einen besonderen Hochgenuss für das Publikum an diesem Abend ver-
sprach. (...) Ausdrucksstark und virtuos setzte das Brüderpaar, das seit 20 Jahren zusammen spielt, diese überwältigenden Gefühlswelten in musikalische Bilder um. Die Brillanz ihres per-
fekten Zusammenspiels wurde dabei um ein weiteres Mal deutlich. Ihre distinguierte Interpre-
tation dieses Meisterstücks wird in der Zukunft garantiert noch viel Publikum erfreuen."
Schwäbische Zeitung, 28. Mai 2010
„Wie müssen die beiden Künstler diese Musik verinnerlicht haben, dass sie, wie immer, dies Wunderwerk ['Ein deutsches Requiem' in der vierhändigen Klavierfassung von Johannes Brahms] auswendig gestalten konnten (...) Brahms 'Marche funebre' ging im zweiten Satz in eine zart wiegende Melodie über, die himmlische Freuden zu versprechen schien, bevor wieder der Marschrhythmus vorwärtsschritt. Stark herausgearbeitete Kontraste bestimmten die nächsten beiden Sätze mit ihren unerschöpflichen Melodielinien, teils rasant, teils romantisch-träumend. Auch bei dem ausdrucksstarken langsamen Satz konnte man die großartige Übereinstimmung der beiden Brüder bewundern, die ganz in dieser Musik aufgingen: Volker [Stenzl] die strukturie-
renden Bässe gestaltend, während Hans-Peter [Stenzl] den Diskant singen ließ: Im sechsten Satz marschierten sie überaus heroisch einer großen Fuge zu, die an Bach denken ließ. (...) Für den nicht enden wollenden Beifall der restlos begeisterten Zuhörer, die teilweise von weit her gekommen waren, bedankten sich die beiden Ausnahme-Pianisten sehr passend mit einem Abendlied von Robert Schumann ..."
Badische Zeitung, 9. März 2010
„... das signalisierte schon, das dies ein ganz besonderes Konzert in der Reihe der Bad Säckin-
ger Kammermusik-Abende wird. Und das wurde es auch, denn mit Hans-Peter und Volker Stenzl gastierte im ausverkauften Kursaal eines der international renommiertesten Klavierduos mit Werken für zwei Klaviere. (...) Die viel beschwörte brüderliche Eintracht, die ihnen nachgesagt wird, demonstrierten sie schon in den Variationen von Brahms über ein Thema von Joseph Haydn. Vom ersten Ton an zeigte sich, daß die Stenzls eine Einheit bilden, auch wenn sie ge-
trennt an zwei Flügeln sitzen. Die beiden harmonieren absolut perfekt miteinander, ihr Spiel klingt wie aus einem Guss, sie musizieren in völligem Gleichklang, in schönster Übereinstimmung.
Wie differenziert sie die Brahms-Variationen gestalten (...) verrät ein überlegtes, formbewusstes, vom Anschlag her höchst präzises Duospiel. In großer Klarheit, ruhig, gefaßt und technisch je-
derzeit kontrolliert, lassen sie die vielfältigen Variationen erklingen. Die noble Klangkultur und perfekte Ausgewogenheit des Duosopiels prägte auch ihre Interpretation der Mozart-Sonate
D-dur KV 448 (...) Klanglich schlank und elegant spielten die beiden Klavierprofessoren (...)
Besonders schön horchten sie den kantablen Mittelsatz aus, in dem sie die Flügel (...) überaus lyrisch im Klang zum Singen bringen (...) Eine gewaltige Steigerung nahm der Abend nach der Pause in Ravels 'La Valse'. Diese dramatische Entwicklung des Stücks vom atmosphärischen Beginn über den rauschenden Ball bis zu den sich wild überlagernden Walzermotiven zeichnete das Du Stenzl wirklich fulminant und technisch brillant nach - was vom Publikum auch mit ent-
sprechend starkem Beifall quittiert wurde."
Südkurier, 9. März 2010
„Wien - Paris - New York: Diese Route steckte der Klavierabend mit dem Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl bei den Säckinger Kammermusik-Abenden ab. Die Klavierfreunde waren auf den Auftritt des virtuosen Herrendoppels mit Recht gespannt: Das Konzert war ausverkauft (...) Die beiden schwäbischen Pianisten mit den farbig unterschiedlichen Fliegen zählen zu den be-
kanntesten deutschen Klavierduos. Es sind formidable Techniker mit präzisem Anschlag (...)
Das zeigt sich gleich bei den Haydn-Variationen von Brahms. In den acht Variationen machen die Stenzls mit einer magistralen Interpretation ihrem Ruf als Professoren-Klavierduo alle Ehre. Bei aller Verhaltenheit hört man ihre Meisterschaft im polyphonen Spiel sehr gut heraus. Den ersten Programmteil beschließen sie mit der heiter-verspielten D-dur-Sonate KV 448, der einzigen von
Mozart für zwei Klaviere (...) Sie spielen diesen Mozart nicht nur technisch einwandfrei, sondern in einem perfekten Miteinander. Fein ausbalanciert der Klang im kantablen Andante-Mittelsatz, voller Esprit das Rondo-Finale. (...) Ravels 'La Valse', jene Walzer-Apotheose (...) haben die die Stenzls wie kaum ein anderes Duo 'drauf'. Wie sie sich in diesen Walzertaumel stürzen, ist bril-
lant. Vier Hände behalten den Überblick. Hier ist der Konzertabend auf dem Siedepunkt ange-
langt."
Rhein-Zeitung, 14. Dezember 2009
„Zwischen Haydn und Mendelssohn das einzige Konzert von Mozart für zwei Klaviere; life selten zu hören. Wie Hans-Peter und Volker Stenzl als Gastsolisten das Werk anpacken, ist faszinie-
rend und irritierend zugleich. Gefälliges Glätten kommt für das renommierte Brüder-Duo nicht infrage: Pointiert wird der übermütige Spielwitz herausgearbeitet, mit dem der junge Mozart rhythmische Stolpersteine und harmonische Seltsamkeiten in das Stück hineingeschrieben hat. Vermutlich lachte Wolferl dabei laut, war die Komposition doch einem 'Scheusal' von Klavier-
schülerin zugedacht. Dies Lachen klang im Stenzl-Vortrag nach. Famos."
Westfalenblatt, 24. November 2009
„Ein Beispiel subtilen Zusammenspiels - technisch versiert und künstlerisch ausgereift - hat das Publikum in Bad Driburg erlebt. Die Gesellschaft zur Pflege klassischer Musik hat das Klavierduo Stenzl in den Rathaussaal geladen. (...) Die Polonaisen [Schubert D 824] sind straff rhythmisiert, kapriziös und mit tänzerischem Charme. Voller Spannkraft entwickeln sie die 'Fantasie f-moll'. Die beiden Pianisten zaubern einen melancholischen Klangteppich über dem die feinsinnigen
f-moll-Harmonien schweben und bei dem man sich der Kraft Schubertscher Genialität kaum ent-
ziehen kann. Das ist Poesie in Tönen. Die beiden erweisen sich als Meister fein ziselierter Minia-
tur ebenso wie als Maler üppiger Klangkaskaden. (...) Hans-Peter und Volker Stenzl spielten die-
se [Variationen op. 17 von Martin Gustav Nottebohm] bewundernswert nuanciert die ganze Band-
breite musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten nutzend."
Badische Zeitung, 5. August 2009
„Die hier aufgenommenen dreisätzigen Sonaten für Klavier zu vier Händen [von Johann Wilhelm Wilms] beweisen es: Diese Tonkunst ist handwerklich sehr gut gemacht, rund in der Faktur und sofort gefällig. Ein besonderer Reiz liegt in unerwarteten Winkelzügen der Harmonik. Die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl spielen exzellent und wie aus einem Guss. Da kann die Musik pul-
sieren, perlen und erblühen. Nichts bleibt dem Zufall überlassen."
Saarbrücker Zeitung, 3. August 2009
„Die Stenzl-Brüder zeichnen sich aus durch ihre völlige Hingabe an die Musik. Egal ob es sich um Ligeti oder Schubert handelt - bereits kurz nach dem ersten Anschlag war zu hören, dass sich hier Künstler nicht eher zufrieden geben, bis sie alle Dimensionen eines Werkes er-
schöpfend ausgelotet haben. In Claude Debussys Petite Suite hatten die beiden Pianisten einen sommerlich-leichten Schalk im Nacken sitzen, während Schuberts f-Moll-Fantasie, die Messlatte für Klavierduos, einen schonungslosen Spiegel auf die Phasen menschlichen Daseins bot.
Neben einer breiten Palette an Gestaltungsmöglichkeiten, technischer Brillanz und intellektuel-
lem Tiefgang überraschte das Klavierduo Stenzl vor allem mit seiner absoluten Synchronizität. Nur selten sieht man zwei Menschen in einer derartigen Harmonie miteinander musizieren. Das machte auch unbekannte Literatur wie eine Sonate von Johann Wilhelm Wilms, die mit verspielt spätklassischem und frühromantischem Stil aufwartete, zu einem echten Klang-Erlebnis. Ohne-
hin lag der Mehrwert des Konzertes, das begeistert beklatscht wurde, in der Erkenntnis, dass das Wesentliche in der Musik eben nicht in den Noten zu finden ist."
Piano News, Juli / August 2009
„In der kleingliedrigen Struktur der Sonate C-dur hat Johann Wilhelm Wilms nämlich enthusias-
tische Lebensfreude versteckt, die das Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl mit diskreten Zäsuren im 'Allegro brillante', optimistischen Gegenbewegungen zum Abschiedsmotiv des An-
dante und Echoklängen im ziemlich redundanten Rondo hervorbringt. Unkonventionelle Gestal-
tung durch ausgedehnte Themenvariation innerhalb des klassischen Stils, virtuose Skalenpas-
agen und ambivalenter Humor werden so transparent. Ebenso wird der banale Marsch, mit dem die Sonate B-dur beginnt, durch dynamische und rhythmische Finessen erst verfeinert und er-
träglich. Die Form des freundlichen Strophenlieds im 'Poco Adagio' entgeht der Langeweile, in-
dem es mit Rubato emotional aufgeladen wird, um dann dem zurückhaltenden Elan des Rondo-Finales Platz zu machen. Ergo: Erst professionell gediehene Interpretationen, wie sie das Kla-
vierduo Hans-Peter und Volker Stenzl vorgelegt hat, lassen die Originalität von Johann Wilhelm Wilms erkennen." [Sonaten für Klavier zu vier Händen, erschienen bei Carus]
Bad Pyrmont, 30. Juni 2009
„Das Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl (...) erfüllte alle Erwartungen, die man an ein derart renommiertes Künstlerpaar stellt. Denn mit dem Spiel auf vier Händen auf einer Tastatur ist es eine ganz besondere Sache. (...) Unschwer zu erkennen: die Brüder Stenzl kommen aus dersel-
ben Schule. Ein Spiel aus lockeren, leichten Handgelenken, präzise im Anschlag, im pianissimo manchmal nur wie ein 'Streicheln'. So zauberten sie auf dem frisch intonierten 'Blüthner' ein Ka-
leidoskop vielfältigster Klangfarben. Claude Debussys 'Petite Suite' war an diesem schwülwar-
men Sommerabend der richtige Einstieg, poetisch impressionistische Genrebilder, eine sanft dahingleitende Barcarole, aber auch ein Ballett voll tänzerischer Energie. (...) Das schon erwähn-
te homogene Zusammenspiel wurde hier [Schuberts Fantasie f-moll ] zur Perfektion gebracht.
(...) Nottebohms Variationen über ein Thema von Johann Sebastian Bach (...) entpuppte sich als ein typisches Kind der romantischen Klaviermusik. Ein lebendiger Dialog zwischen beiden Spie-
lern, man warf sich die Bälle zu, agierte und reagierte vollgriffig. Die abschließende Sonate C-dur op. 31 von [Johann Wilhelm] Wilms war aus dem Geist der Klassik geboren. Ein klavieristisches, spritziges Feuerwerk, die Künstler sich gegenseitig animierend, prickelnd wie Sekt!"
Heilbronner Stimme, 21. April 2009
„Nach der zart schließenden Ouvertüre zu Mendelssohns für den kleinen Gartensaal seiner Familie bestimmten Oper 'Die Heimkehr aus der Fremde' gelang den Brüdern Stenzl, dem Orchester und seinem vitalen Dirigenten Peter Braschkat ein wahrer Volltreffer: Mendelssohns Konzert für zwei Klaviere E-Dur (...) enthält als Mittelsatz ein Juwel von Seltenheitswert. (...) Die Brüder Stenzl (...) bewiesen hier viel Ausdruck, eminente Gestaltungskraft und in den Kopfsatz-Kadenzen sowie im motorischen Finale hinreißende Virtuosität."
Bayerische Rundschau, 3. April 2009
„Seit Jahren zur internationalen Spitze der Klavierduos gehören auch die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl (...) Am Mittwochabend waren sie wieder in der Stadthalle [Bayreuth] und über-
zeugten ihr Publikum einmal mehr mit großartigen Interpretationen im Doppelpack. Es ist der brüderliche Atem, der das stets auswendig musizierende Duo Stenzl auszeichnet. Die einzigen Klavierduo-Professoren in Deutschland ergänzen sich ideal, harmonieren perfekt und stellten zudem ihren Ruf als formidable Techniker mit variabler Anschlagskultur eindrucksvoll unter Be-
weis. Ein Spiel wie aus einem Guss eben. (...) Im 'Mutter-Gans-Ballett' [Ravels 'Ma mère l'Oye'] (...) setzen die Stenzls auf breite Tempi und können mit technischen Nuancen und weiten Aus-
drucksfacetten überzeugen. Ihr Spiel ist sehr subtil, dennoch leuchtend und aussagekräftig (...) Eine perfekte Bravourleistung stellen die Haydn-Variationen von Johannes Brahms op. 56b dar. Das Klavierduo Stenzl betont dabei scharfe Charakterisierungen und eine virtuose Kontrast-
setzung. (...) die einzige Sonate Mozarts für zwei Klaviere [KV 448], atmet bereits das feurige Tem-
perament eines 'Figaro', wobei die Stenzls ein anregendes Zwiegespräch führen, dem man gerne lauscht. Die beiden Weltklasse-Pianisten musizieren absolut geschlossen, nie geht die Artikulation auf Kosten des melodischen Flusses oder lässt den Klang spitz werden. Den voll-
tönenden Gipfel erklimmt das Duo schließlich mit Ravel 'La Valse' . Hans-Peter und Volker Stenzl legen bei größter Deutlichkeit des Strukturellen ganz klar den zwiespältigen, katastrophischen Charakter dieser Musik offen (...) Belohnt werden die beiden Künstler mit donnerndem Applaus ..."
Nordbayerischer Kurier, 3. April 2009
„Sie besetzen eine Nische im Klassikbetrieb. Und das seit Jahrzehnten mit großem Erfolg. (...)
das Verblüffende: Die vier Hände der Stenzl-Brüder durchpflügen die Flügeltasten gleichsam 'wie ein Mann'. Das Zusammenspiel ist perfekt, ein gemeinsamer Atem scheint die beiden Pianisten zu tragen. (...) Natürlich ist es eine große Kunst, diese auf den ersten Blick recht simpel erschei-
nenden fünf Kindergeschichten derart spannungsvoll und illustrativ zu gestalten [in Ravels 'Ma mère l'Oye']. Bei den Variationen über ein Thema von Joseph Haydn (...) gelang es den Pianisten den zwei Flügeln eine fast orchestrale Klangfülle zu entlocken. (...) Nach der Pause zelebrierten die Stenzl-Brüder zunächst virtuos Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate für zwei Klaviere D-dur KV 448, um schließlich mit Maurice Ravels 'La Valse' einen rauschhaft-orchestralen, immer wie-
der in dunkle Abgründe stürzenden und mit wienerischem Weltschmerz eingefärbten Schluss-
punkt zu setzen [Konzert in der Stadthalle Bayreuth]."
Mainzer Allgemeine Zeitung, 13. März 2009
„Erfrischend persönliches Spiel und pure Freude am Musizieren konnten am vergangenen Mittwoch im Schloss Waldthausen gleich im Doppelpack genossen werden (...) Die Brüder Stenzl (...) begeisterten mit einem abwechslungsreichen Programm, überzeugenden Inter-
pretationen und auswendigem Spiel. (...) Faszinierend war nicht nur das energie- und tempo-
reiche Spiel der Pianisten, sondern auch die stille Kommunikation zwischen ihnen. (...) In ihrer Unterschiedlichkeit ergänzten die Brüder einander und harmonierten perfekt, ihr Spiel schien wie aus einem Guss, als seien sie ein Körper mit vier Händen. (...) Auch hier [bei Schuberts Fantasie in f-moll] überzeugten die Brüder durch erstaunliche Ausdruckskraft und Einfühlungsvermögen (...) noch einmal bewiesen die Stenzls ihr Können. Ein großartiger Abend mit zwei hervorragen-
den Musikern!"
Dresdner Neueste Nachrichten, 24. Februar 2009
„Die seit zwanzig Jahren gemeinsam auftretenden Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl über-
zeugten mit ihrem wunderbaren Programm und dem gereiften, hochlebendigen Interpretations-
stil auf der ganzen Linie – das war klanglich-sinnliche, erlebbare brüderliche Harmonie am Kla-
vier, wie sie schöner kaum sein kann. (...) Mit Esprit und Feinsinn vertieften sich beide Musiker in die sehr unterschiedlich charakterisierten Sätze, zauberten sie die von Debussy konzipierten Orchesterfarben äußerst attraktiv auf ihrem Instrument hervor. (...) die Klangphantasie, Verve und die überschäumende Vitalität, mit der sich die Brüder Stenzl hier [in George Gershwins ’Rhapso-
die in Blue’] die interpretatorischen Bälle zuwarfen, der Kontrastreichtum ihres Spiels, dieses Fingerspitzengefühl für den hier zwischen Klassik und Jazz pendelnden Kompositionsstil (...) Volker Stenzl war kraftvoll energisch in der Rolle des Primo zu hören, während Hans-Peter Stenzl ein geradezu spektakuläres, orchestrales Fundament lieferte – eine fulminante Interpretation. (...) Und so dämonisch, so tiefsinnig und ungeglättet hat man wohl Maurice Ravels Apotheose des Walzers 'La Valse' kaum gehört, wie hier in der Version für zwei Klaviere. (...) Die Brüder Stenzl erwiesen sich als formidable Techniker, aber eben auch als äußerst temperamentvolle, gestal-
tungsintensive Musiker, die mit pointensicherem Gespür den wesentlichen Kern eines Werkes erfassen. Ihre besonders variable Anschlagkultur tat ein Übriges.“
Stuttgarter Nachrichten, 16. Januar 2009
„Im Fall der horrend virtuosen, von 1700 Zuhörern bei der 'Meisterpianisten'-Reihe im Beet-
hovensaal mit Bravorufen aufgenommenen 'Petruschka'-Bearbeitung der Konzertsuite für zwei Klaviere mit den Brüdern Hans-Peter und Volker Stenzl (...) gelang es den Beteiligten auf ein-
drucksvolle Weise, das polyrhythmisch Filmschnittartige, das archaisch Wilde des burlesken Jahrmarkttreibens in Strawinskys Musik hervorzukehren. Trotz des Fehlens der substanziell wichtigen Orchesterfarben beeindruckten das Temperament und die Harmonie der Artikulation der vor kurzem auch von Dirigier-Shootingstar Gustavo Dudamel nach Caracas eingeladenen Stenzl-Brüder. Auch die Reißer-Raffinesse von Lutoslawskis Paganini-Variationen bewies wieder blitzenden Witz."
Stuttgarter Zeitung, 10. Januar 2009
„’Bedachtsamkeit’ ist ein schönes altes Wort. Es ist ein leises Wort, aber keineswegs ein alt-
modisches, sondern ein eher auf anrührende Weise zeitloses, auch anstrengendes Wort, das es wieder zu entdecken gilt im Lärm des gegenwärtigen Musikbetriebs (...) Dass Bedachtsam-
keit auch heute kein Schaden, dass Turbogeschwindigkeit nicht das Glück in einem künstle-
rischen Leben sein muss, dafür mag die langjährige Karriere des Klavierduos Stenzl stehen.“
Westfälische Rundschau, 23. September 2008
„In jeder Beziehung spannend, inspirierend und belebend war das 1. Meisterkonzert der Spiel-
zeit, das mit einem ungewöhnlichen Programm, selten gespielten Werken und einem Klavierduo von internationalem Rang aufwartete. Ihrem hervorragenden Ruf machten die Stenzl-Brüder alle Ehre. Technisch brillant reizten sie feinste Klangnuancen und Ausdrucksfacetten der ausge-
wählten Stücke aus. Tiefes Werkverständnis sprach aus ihren Interpretationen."
Leipziger Volkszeitung, 6./7. September 2008
„Konzentriert und präzise meißelt das Klavierduo Ravels Brocken 'La Valse' mit pointierten Anschlägen aus zwei Steinways. Dreivierteltakt um Dreivierteltakt legen sie die immer feinere Kontur der Walzerapotheose frei – bis hämmernde Faustschläge die Wienerische Seligkeit tosend in Trümmer schlagen."
Hamburger Abendblatt, 4. September 2008
„... [die] Deutsche Streicherphilharmonie spielte unter Albrechts präziser Leitung tonschön und sicher, (...) das Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl zauberte mit Witz und Klangfarben ..."
Weststeirische Rundschau Deutschlandsberg, 19. April 2008
„Ein wahrhaft außergewöhnliches Konzert (...) Es war Klaviermusik, auf zwei Instrumenten oder vierhändig in Vollendung gespielt von Hans-Peter und Volker Stenzl.“
NWZ, 19. März 2008
„Makellose Technik, subtilen Anschlag und perfekte Übereinstimmung demonstrierte das Duo bei Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate für zwei Klaviere KV 448.(...) Dass die beiden Künstler auch ein extrem aufwühlendes Stück unglaublich präzise und diszipliniert wiederzugeben ver-
mögen, zeigten sie an 'La Valse' von Maurice Ravel (...) Jede Linie der Stenzls war durchdacht, jedes Rubato perfekt abgestimmt und das ganze Werk durchpulst vom Feeling des Swing [Gershwin 'Rhapsody in Blue']."
Südwestpresse, 29. Februar 2008
„... Ein feingesponnener Beginn, der Stücke mit Klangsinn als poetische Miniaturen präsentiert. Gespannte Traumesstille und weich strömende Melodik etwa für Dornröschen, vierhändiges Gedränge im Diskant fürs entspannende Bad der Kaiserin, ein mit schwebenden Arpeggien durchharfter Feengarten. Diesen Charme bewahrten Hans-Peter und Volker Stenzl auch, als sie sich für Mozarts Sonate in D-dur (KV 448) an separate Flügel begeben. Wie ein festlich leuchten-
der Tumult erscheint der Kopfsatz, der aufzeigt, wie faszinierend Mozart auf zwei Instrumenten den Klang erweitert. Das Hin und Her der verschlungenen Parte meistern die Brüder mit sou-
veräner Leichtigkeit – und mit einem Stilgefühl, das die Interpretation zum Ereignis macht. Ein Virtuosenstück? Man merkt es kaum, so sehr wirkt das vitale Miteinander wie aus einem Guß. Werden da die Möglichkeiten des für Mozart noch neuen Hammerflügels dezent ausgelotet, so werden sie bei Liszts’ Don Giovanni-Paraphrasen donnernd ausgekostet. Bis zur finalen Champagner-Arie, die tönt, als solle das prickelnde Getränk gleich kistenweise geköpft werden. Eine Orgie zwar – doch feinperlig moussierend. Leicht eben.“
Blaumännle, 29. Februar 2008
„... musizierte das Duo weiter wie aus einem einzigen Klangkorpus und aus einem Guss. (...) funkelnde Liebeserwartung und sprühende Lebensfreude, von den Stenzl-Brüdern mit vollendetem Stilgefühl mit duftender Eleganz und fesselnder Festlichkeit präsentiert (...) Wem Musik mehr ist als milder Zeitvertreib, vielleicht sogar ein Stück Lebensinhalt, der konnte diesen derart lebendig gewordenen Mozart wie ein unerwartetes Geschenk betrachten [Sonate D-dur KV 448]. Ein Schatz, von großartigen Musikern für einige kostbare Augenblicke ins helle Licht geho-
ben. Mehr ist selten zu erleben."
Zollern-Alb Kurier, 25. Februar 2008
„... zwei der Künstler, die man schon vor zwei Jahren bejubelt hatte, waren wieder da: Hans-Peter und Volker Stenzl. (...) Mit entwaffnender Natürlichkeit verzichten sie auf alle interpretatorischen Mätzchen, setzen Agogik konsequent zur Erhellung der Struktur ein und bleiben durchsichtig und souverän auch im dichtesten Gewühl.“
Geislinger Zeitung, 27. Oktober 2007
„Mit ihrem exzellenten Duospiel (...) vermochten die sympathischen Brüder die zahlreichen Be-
sucher von Beginn an für sich einzunehmen. (...) Wie in einem quirligen Frage- und Antwortspiel wurde mit Blickkontakt respondiert und dialogisch kecke Gesten und Zwischenrufe hin und her geworfen. Bei aller spürbaren Spielfreude blieben die beiden jedoch stets diszipliniert und vermieden bloße Effekthaschereien. (...) Gleiches gilt für drei Ungarische Tänze (...). Auch bei diesen mehrgliedrigen Tanzstücken also eine feine Balance zwischen aufschäumender Freude und disziplinierter Präzision, begleitet von traumhaft sicher übereinstimmenden Tempoänderun-
gen bei zigeunerisch anmutenden Passagen. (...) Die Stenzls vermochten die Schubert´sche Fraktur in ihrer sinfonischen Durchgestaltung glänzend hörbar zu machen und durch ihre inten-
sive Darbietung eine unglaubliche Spannung aufzubauen.“
Gmünder Tagespost, 17. September 2007
„... Hans-Peter und Volker Stenzl überzeugten das Publikum einmal mehr mit ihrer Kunst, die sich nur mit Superlativen charakterisieren lässt. Ob es ihre perfekte Technik ist, die es ihnen ermöglicht, sich mit dem Wesen der Werke statt ihrer Schwierigkeiten auseinanderzusetzen, die Verinnerlichung bis zur Vollendung oder das harmonische Zusammenspiel an einem oder an zwei Flügeln, jedes Mal setzen sie mit Interpretation Maßstäbe. Hier gibt es kein ‚Runterspielen’ eines Werks – nur ein beständiges Ringen um die bestmögliche Verwirklichung von Musik!“
Stuttgarter Nachrichten, 8. September 2007
„Abgesehen davon, dass in einem Konzert nie vollkommene Perfektion erreicht wird, konnte man in der gut besuchten Darbietung des Klavierduos Hans-Peter und Volker Stenzl erleben, was vitale Perfektion bedeuten kann. Bravi und Ovationen belohnten die Musiker, die sich dafür mit einer Energie sprühenden Zugabe bedankten."
Kölnische Rundschau, 19. Juni 2007
„Ein nahezu blindes musikalisches Einvernehmen herrscht zwischen Hans-Peter Stenzl und seinem vier Jahre jüngeren Bruder, eine Dialogfähigkeit, die geschärft ist durch die langen Jahre des gemeinsamen Musizierens. Ihr Spiel ist kontrolliert und sicher akzentuiert und zeichnet sich durch eine perfekte aufeinander abgestimmte Phrasierung und Artikulation aus."
Kölner Stadt Anzeiger, 19. Juni 2007
„Das Konzert war ein Feuerwerk an pianistischer Bravour und virtuosem Temperament, was nicht heißen soll, dass Musikalität und Feingefühl vollends auf der Strecke blieben. Im Gegenteil (...) Hans Peter und Volker Stenzl wuchsen hier über sich hinaus und ernteten für ihre bravouröse Darbietung tosenden Beilfall. Mit den mörderisch-virtuosen Paganini-Variationen von Witold Lutoslaski als Zugabe endete ein grandioser Klavierabend."
Waiblinger Kreiszeitung, 24. April 2007
„Virtuose Spielfreude und sprühende Brillanz in den Ecksätzen paaren sich mit einem intim ab-
getönten Mittelsatz. Noch nie sind 30 Minuten so schnell vorbeigegangen! (...) Und erntete über den Umweg Stenzl beim Waiblinger Publikum tosenden Applaus. Eben eine kongeniale Inter-
pretation."
Heilbronner Stimme, 17. April 2007
„Im Konzert d-moll für zwei Klaviere und Orchester (1932) von Francis Poulenc bot das Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl eine Glanzleistung."
WAZ Bochum, 19. Februar 2007
„Das Spiel der Stenzl-Brüder hat Stil, das Orchester schillert vielfarbig.(...) Keine Frage, dieses Duo hat seine eigene Klasse."
Kreiszeitung Böblinger Bote, 15. Januar 2007
„Das international agierende Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl elektrisierte das hoch begeisterte Publikum durch sein musikantisch-virtuoses Spiel. (...) Die Finger waren von Kopf und Bauch zugleich gesteuert, mit einer Spiel- und Schlagtechnik, die ungeheure Spannungen erzeugte: Ein Kampf der weißen gegen die schwarzen Tasten. (...) Eine solche Genauigkeit, ein solch enormes Stilgefühl erlebt man nicht oft. Mit virtuosem Temperament, klanglicher Opulenz und fulminanter Technik zum Schluss dann die Reminiszenzen aus Don Juan von Franz Liszt, bei denen sich rhythmische Festigkeit, Phrasierungsfreiheit und Pointierungsfreude die Waage hielten."
Gmünder Tagespost, 22. Dezember 2006
„Man kann durch das Spiel der Stenzls Mozart als Interpreten und Komponisten nachempfinden, sie zwingen den Hörer geradezu, diese Musik zu verstehen. Sie sind Meister, deren absolute Technik es ihnen ermöglicht, zum Wesen der Komposition vorzudringen – ihre Interpretation, die mit viel Fingerspitzengefühl auf den Partner als Solist und als Begleitung reagiert, lässt Klang-
welten entstehen, von denen man nicht einmal wusste, dass sie existieren."
REMS-Zeitung, 22. Dezember 2006
„Stenzls als gleichsam musikalisch-siamesische Zwillinge. Die Spannung des Abends war garantiert. Und da gab es nichts vornehm Steriles, sondern Vollblutmusizieren.(...) Einfach hinreißend, wie detailverliebt die Künstler jede Nuance mit einer Subtilität präsentierten, welche jedes Atmen, jede Phrase agogisch auskostete, nicht protzend, aber selbstbewusst, dynamisch mit hellwachem Gespür für das Filigran der Bewegung, das Pedal zur Klangentfaltung in den Raum und die Verschiebung zu registerhafter Färbung zu nutzen. Einfach zauberhaft."
Südkurier, 4. Dezember 2006
„In sehr stilkonformer Interpretation un dem perfekten Zusammenspiel von Hans Peter und Volker Stenzel als hochrennomiertes Klavierduo kam der festlich-heitere wie temperamentvolle Charakter der Sonate schon im ersten Satz voll zum Ausdruck. Mit Leichtigkeit artikulierte Läufe, Figurationen und unbeschwerter Ausformung der Melodien bestachen die konzertant aufeinan-
derbezogenen Parts. In ständigem Alternieren und Einander durchdringen ergaben sich auch machtvolle Tuttisteigerungen, als wollten die Klaviere ein ganzes Orchester ersetzen."
Schwäbische Zeitung, 4. Dezember 2006
„Die Stenzls legten die vielschichtige, sich immer wieder von verträumter Lieblichkeit über perlende Frische, flirrende Nervosität in Furioses steigernde Anlage der Sonate frei.(...) Die radikal spannungsreiche, durch sprunghafte Steigerungen und brüchige Vitalität mitreißende Komposition konnten Hans-Peter und Volker Stenzl packend ausreizen."
Wiesbadener Kurier, 27. September 2006
„Die Stenzls sind das Gegenteil von pianistischen Schaumschlägern, die primär mit flinken Fingern Aufsehen erregen. Aber ihr technisch über jeden Zweifel erhabenes Spiel ist bei aller Ernsthaftigkeit und Präzision im Detail doch von mitreißender Virtuosität."
Vaihinger Kreiszeitung, 26. September 2006
„Den ersten Satz (...) führten die beiden Brüder und Hochschulprofessoren Hans-Peter und Volker Stenzl (...) aus. Sie bestachen bei perlig leichtem Anschlag und forschem Tempo mit einer Wiedergabe, die es an Helligkeit und Freudigkeit der Stimmung nicht missen ließ.(...) Für einen wohltuenden Ausgleich sorgten danach Hans-Peter und Volker Stenzl mit der Aufführung der zwei weiteren Sätze der Mozart-Sonate präzise nach dem Original und in feinstimmigen, klang-
fülligen Wiedergaben."
Ludwigsburger Kreiszeitung, 23. September 2006
„Die Brüder Stenzl eröffneten den außergewöhnlichen Mozartabend(...). Nach der Pause be-
wiesen die Stenzl-Brüder mit Liszts Variationen über Themen aus Mozarts Don Giovanni, warum sie zu den besten Klavierduos in Europa zählen: Selten kann man eine bis ins kleinste Detail gleiche Phrasierung und Artikulation erleben."
Zollern-Alb-Kurier, 14. März 2006
„Hans-Peter und Volker Stenzl präsentierten (...) eine vollendet-klassische Interpretation des Konzerts für zwei Klaviere in Es-Dur, KV 365. Die beiden Pianisten verblüfften mit einem punktgenau aufeinander abgestimmten Spiel. (...) Gerade im Andante zeigte sich das präzise Spiel der beiden. Ein Klavierspiel, das so gar nichts Akademisches hat, sondern durch seine Natürlichkeit und seinen Atem überzeugt. Da wird nichts überinterpretiert oder vergessen. Jeder Ton sitzt an der richtigen Stelle. Erst mit dieser Art des Klavierspiels zeigt sich die Genialität Mozarts. Eine wahrlich aristokratische Interpretation."
Schwarzwälder-Bote, 14. März 2006
„Die Stenzls demonstrierten brüderliches Einverständnis und genossen das spielerische Mit- und Gegeneinander, und Orchester und Dirigent ließen sich willig in den Dialog einbeziehen."
Westerwälder Zeitung, 7. März 2006
„Vier Hände, ein Flügel, eine einzigartige Technik sowie ein abwechslungsreiches Programm – mit diesen Zutaten begeistete das Pianistenduo Hans-Peter und Volker Stenzl sein Publikum. (...) Der Spaß nicht nur zuzuhören, sondern auch zuzuschauen, wurde rasch geweckt. All ihre Lieder trugen Hans-Peter und Volker Stenzl auswendig vor. Dabei war es auch die hervorragen-
de Mimik und Gestik der zwei Pianisten, die jedes Musikstück erst vollkommen machte. (...) Virtuos beherrschten Hans-Peter und Volker Stenzl ihr Instrument und ließen in den drei dargebrachten Sätzen ihre Finger über die Tasten fliegen. Die Begeisterung des Publikums konnte noch gesteigert werden: mit einigen Zugaben, die den Abend wunderbar abrundeten."
Fränkischer Tag, 16. Januar 2006
„Die berührende Duett-Leistung von Hans-Peter und Volker Stenzl ging nicht nur hier über das Erhoffbare noch hinaus. Ihre geradezu greifbare Einigkeit im Atmen, Formen, Dramatisieren erreichte traumhafte Qualität. Das Auswendiglernen ermöglicht natürlich ein unvergleichliches Harmonieren. (...) Eine Lust war es, Stenzl & Stenzl zuzuhören und zuzusehen: Großmeistern, die intelligent dem Magischen der Musik zum Durchbruch verhelfen; eben bezaubernd!"
Bensheim, Parktheater
Franz Schubert: Fantasie f-moll D 940
für Klavier zu vier Händen
George Gershwin: "Rhapsodie in blue" für zwei Klaviere
Franz Schubert: Drei Polonaisen aus D 824
für Klavier zu vier Händen
Astor Piazzolla: "Fuga y Misterio" für zwei Klaviere
Maurice Ravel: "La Valse" für zwei Klaviere
Schlitz, Schloß Hallenburg
Leichlingen-Witzhelden, Evangelische Kirche
10. Tauftagskonzert der Internationalen
Johann Wilhelm Wilms-Gesellschaft
Johann Wilhelm Wilms: Sonate C-dur op. 31
für Klavier zu vier Händen
Bonn, Beethoven-Haus, Kammermusiksaal
Franz Schubert: Drei Polonaisen aus D 824
Martin Gustav Nottebohm: Variationen d-moll über ein Thema
von Johann Sebastian Bach op. 17 für Klavier zu vier Händen
György Ligeti: Sonatina (1950)
Franz Schubert: Fantasie f-moll D 940
Chemnitz, Kreuzkirche
Franz Schubert: Fantasie f-moll D 940 für Klavier zu vier Händen
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie g-moll KV 550 in der
Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von Carl Czerny
Kempten
Oberstdorfer Musiksommer
Graz (A), Schloss Eggenberg
ORF
Ochsenhausen, Kloster, Bibliotheksaal
Stuttgart, Musikhochschule
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45
in der vierhändigen Klavierfassung des Komponisten
Rezitation: Annegret Müller
Bad Honnef
Franz Schubert: Drei Polonaisen aus D 824
Franz Schubert: Fantasie f-moll D 940 für Klavier zu vier Händen
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie g-moll KV 550 in der
Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von Carl Czerny
Schloß Kapfenburg
Düsseldorf, Tonhalle
Duo Gyula Rácz / Uwe Arlt, Schlagzeug
Claude Debussy: Petite Suite
Igor Strawinsky: "Petrouchka"
Fassung für zwei Klaviere und Schlagzeug
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate D-dur KV 448
Maurice Ravel: La Valse
Sülzgürtel 86 · D 50937 Köln · Telefon +49/221/9 420 430 · Telefax +49/221/9 420 4319 · E-Mail: braun@angel.de
