Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.
Ronald Brautigam
KlavierRonald Brautigam, einer der bekanntesten Musiker der Niederlande, zählt international zu den führenden Pianisten seiner Generation. In seinem Spiel paaren sich große Virtuosität und Musi-
kalität mit technischer Makellosigkeit. Brautigam ist zudem einer der wenigen Pianisten, die pro-
fessionell sowohl auf dem Hammerklavier als auch auf modernen Instrumenten konzertieren. Ronald Brautigam studierte in Amsterdam, London und schließlich in den USA bei Rudolf Ser-
kin.1984 erhielt er den „Niederländischen Musikpreis“, die höchste musikalische Auszeichnung des Landes.
Ronald Brautigam zählt international zu den führenden Pianisten seiner Generation. Er kon-
zertierte mit renommierten internationalen Orchestern wie dem Königlichen Concertgebouw Orkest, dem London Philharmonic, BBC Philharmonic, Hong Kong Philharmonic, Budapest Festival Orchestra, dem Orchestre National de France, Gewandhaus-Orchester Leipzig sowie zuletzt im Oktober 2010 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Marek Janowski in der Essener Philharmonie. Ferner arbeitete er mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Riccardo Chailly, Charles Dutoit, Ivan Fischer, Bernard Haitink, Mario Venzago, Philippe Herre-
weghe, Christopher Hogwood, Andrew Parrott, Ton Koopman, Roger Norrington, Simon Rattle und Edo de Waart zusammen.
Abgesehen von seinen Auftritten mit modernen Instrumenten gilt Brautigam als einer der führen-
den Exponenten des Hammerflügels. Er musizierte mit dem Orchester des 18. Jahrhunderts, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, der Hanover Band, Concerto Copenhagen, dem Freiburger Barockorchester, Tafelmusik und dem Orchestre des Champs-Elysées.
1995 begann Ronald Brautigam seine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Label BIS. Zu den fast 40 seither veröffentlichen Einspielungen zählen Mendelssohns Klavierkonzerte mit der Amsterdam Sinfonietta sowie sämtliche Klavierwerke von Mozart und Haydn, gespielt auf dem Hammerklavier. 2004 erschien die erste Folge eines 17-teiligen Beethoven-CD-Zyklus. Diese Reihe etablierte sich sogleich als Referenzeinspielung unter den Hammerklavier-Aufnahmen. „Dies könnte ein Beethoven-Klaviersonaten-Zyklus sein, der die Annahme, diese Musik sei auf modernen Instrumenten zu spielen, grundsätzlich in Frage stellt: ein stilistischer Paradigmen-
wechsel“ (Fanfare, USA). Ronald Brautigams Aufnahme sämtlicher Beethoven-Bagatellen (Klavierwerke Folge 10) wurde in die Bestenliste 2011 des "Preises der Deutschen Schall-
plattenkritik e.V." aufgenommen. Mit dieser Einspielung schloß er seine gefeierte Gesamtauf-
nahme aller Klaviersolo-Werke Beethovens auf dem Hammerklavier ab.
Neben seinen Aufnahmen für BIS hat Ronald Brautigam Klavierkonzerte von Schostakowitsch, Hindemith und Frank Martin mit dem Königlichen Concergebouw Orkest unter Riccardo Chailly für Decca eingespielt. Seine Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, da-
runter zwei Edison Awards, ein Diapason d’Or und 2003 ein Cannes Classical Award, einer der weltweit begehrtesten Kritikerpreise. Im Dezember 2010 erschienen bei BIS Mozarts Klavier-
konzerte Es-dur KV 271 „Jeunehomme“ und A-dur KV 414 mit der Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens.
Neben seinen solistischen Auftritten verbindet Ronald Brautigam eine fast 20-jährige Zusam-
menarbeit mit der Geigerin Isabelle van Keulen.
Zum September 2011 ist Ronald Brautigam als Professor an die Hochschule für Musik der
Musik-Akademie Basel berufen worden.
Klassik Heute, 10. November 2011
„Mit einem untrüglichen Gespür für große Gesten und Subtilitäten sowie für hoch gespannte Tempi tauchen Ronald Brautigam - wie gewohnt mit einer beeindruckenden Kontrolle des Anschlags - und die von Michael Alexander Willens hellwach geführte Kölner Akademie das
c-Moll-Konzert KV 491 und das Konzert C-Dur KV 503 in ein aufregendes Licht. Und sie verleihen ihnen eine so persönliche Note, dass man nicht nur die komplette CD [BIS], sondern auch einzelne Passagen immer wieder anhören möchte (...) Ohne pathetisch zu werden, gelangen Brautigam und die Kölner Akademie in beiden Sätzen mit ihren charakteristischen Hell-Dunkel-Kontrasten zu einer der jeweiligen Stimmung mehr als nur gerecht werdenden, zu einer tatsächlich gefangen nehmenden Ausdruckskraft. Nicht minder in den straff genommenen Mittelsätzen, in denen die Interpreten auf Verzärteltes und Süßliches verzichten. Dass sie sich jenseits jeglicher Mozart-Klischees bewegen, beweist schließlich ihre Wiedergabe der Final-
sätze. Zunächst einmal findet Brautigam in den Variationen und der fast schon taumelnd zu nennenden Coda des Allegretto von KV 491 sowie in dem virtuosen Finalrondo des C-Dur-Konzerts KV 503 zu einer bewundernswerten Balance von Brillantem, Deklamatorischem, Phrasierung und Artikulation. Doch damit nicht genug. Brautigam und Willens verbinden pianistische Wendigkeit, bläserische Kraft und Kantabilität sowie Streicherfülle zu einem un-
trennbaren und dabei hoch durchsichtigen Ganzen. All das geschieht in einer faszinierenden Unaufgeregtheit, womit sich Brautigam, Willens und die Kölner Akademie als berufene Mozart-Interpreten ersten Ranges zu erkennen geben. Und was unglaublich neugierig auf die noch kommenden Mozart-Einspielungen macht."
Klassik Heute, 2. September 2011
„Nach seinen viel gelobten Sonaten-Aufnahmen ist Ronald Brautigam auf Folge 10 seiner Ein-
spielung sämtlicher Solo-Klavierwerke Beethovens nun bei dessen 'Kleinigkeiten' angekommen (...) All dem begegnet Ronald Brautigam mit einer unerschöpflich scheinenden Vielfalt an farb-
lichen, dynamischen und agogischen Abstufungen – bei den frühen Stücken auf dem Nachbau eines Walther & Sohn Hammerflügels von 1805, ab op. 119 auf einer etwas voller und wärmer klingenden Conrad-Graf-Hammerflügel-Kopie von 1819 (...) Es ist einfach eine wahre Freude zu hören, wie lustvoll, mit welch tänzerischer Eleganz und perlender Geläufigkeit, wie zwingend in Sachen Phrasierung, wohl dosiertem Anschlag und höchst sensibler Tongestaltung, mit welch außergewöhnlichem Formverständnis und in welch natürlichem Fluss Brautigam die meist einem Scherzo oder Menuett ähnelnden Sätze ausformuliert (...) Brautigams Lesart dieser 'Kleinigkeiten' erweckt den Eindruck des So-und-nicht-anders. Womit wohl auch dem letzten Zweifler eindrucksvoll bewiesen sein dürfte, dass Beethovens Bagatellen keine (wenn auch kunstvoll gearbeitete) Hintergrundmusiken darstellen, sondern höchst lebendige Kostbarkeiten (...) Besonders, wenn sich ein so überlegener Gestalter wie Ronald Brautigam ihrer annimmt. Großartig!"
Piano News, Mai/Juni 2011
„Es ist eben doch möglich, selbst auf zahllos eingespielte, bestens bekannte Werke ein eigenes Licht zu werfen. Im Fall der Klavierkonzerte Nr. 9 'Jeunehomme' und 12 KV 271 bzw. 414 von Mozart ist dies Ronald Brautigam gelungen. Mit der Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens bietet der niederländische Pianist (...) eine schöne, spannende Hörreise. Es ist der Auftakt zu einer Gesamteinspielung der Werke von Mozart für Klavier und Orchester, die auf historischen Instrumenten realisiert wird (...) Sinnlich fügt sich der Klang des Instruments in das umsichtig, schlank und klar musizierende Orchester ein, zudem besticht diese Aufnahme mit einer glücklichen Tempowahl. Gerade in den langsamen Sätzen wird nirgends romantisierend zerdehnt oder in dogmatischer historischer Aufführungspraxis über Fragiles hinweggefegt. Brau-
tigam und das Orchester finden durchweg stimmige Lösungen - lebendig, auch zupackend, aber stets stilsicher. Ein überaus gelungener Startschuss."
Kölner Stadt-Anzeiger, 8. März 2011
„Als Begleiter des Hammerklavierspezialisten Ronald Brautigam wird die Kölner Akademie in den kommenden Jahren bei der schwedischen Firma BIS sämtliche Mozart-Klavierkonzerte einspielen. Schon die erste CD mit dem 'Jeunehomme'-Konzert KV 271, dem A-dur-Konzert KV 414 sowie dem Rondo A-dur KV 386 macht hungrig auf weitere Veröffentlichungen. Dem entspannten, akzentuierten Spiel Brautigams setzt [Michael] Willens mit seiner Akademie einen transparenten Ensembleklang entgegen, der delikat die Details des Orchesterklangs aus-
leuchtet."
Pizzicato, Februar 2011
„Das Jeunehomme-Konzert wirkt erfrischend. Die Dialoge zwischen dem Solisten und dem Ensemble sind gleichsam spannend und intim, denn immer tut sich etwas in der Musik. Still-
stand und Statik sind für Ronald Brautigam und die Kölner Akademie [unter Michael Alexander Willens] ein Fremdwort. Im Andantino zaubern die Interpreten einen schönen Schwebezustand hervor, spritzig und energisch spielen sie das Rondo. Etwas forscher geht es im 12. Klavier-
konzert zu, doch auch hier ist das klassische Ebenmaß Grundlage allen Musizierens." [Mozart Klavierkonzerte Nr. 9 & 12]
BBC Music Magazine, February 2011
„Ronald Brautigam is a discreet about playing during tuttis, where he restricts himself to an occasional doubling of the bass-line, as he is about added ornamentation. What's impressive about his playing is not just its sprightliness, but also its expressive character, with the latter quality particularly evident in the intensity he brings to the slow movement of K 271."
Concerto, Dezember/Januar 2010/2011
„Mit der vorliegenden Aufnahme von Opus 101 und 109-111 schließt Ronald Brautigam seine Gesamteinspielung der kanonisierten Beethovensonaten auf historischem Instrumentarium ab (...) Da er auch schon die entsprechenden Werkzyklen von Haydn und Mozart komplett eingespielt hat, kristallisiert sich heraus, dass der Holländer der erste Pianist sein wird, der sämtliche Kla-
vierwerke der 'Großen Drei' der Wiener Klassik dem Tonträger anvertraut hat. Keine geringe Leistung! Brautigam lässt auch Beethovens späte Gattungsbeiträge im Klang des Nachbaus eines Graf-Flügels von 1819 wie verwandelt erscheinen, wobei die Wahl des Instruments nicht alles ist. Die schwierige Materie wird hier vielmehr mit einer Brillanz bewältigt, die so zumindest auf alten Instrumenten noch kaum zu hören war. Brautigam ist dabei ganz Virtuose. Kraftvoll und direkt ist sein Beethoven (...) Ähnlich Opus 110: Eine natürliche Amabilità, ja beinahe Verspielt-
heit steht im Vordergrund, wenn Brautigam die Zweiunddreißigstel-Arpeggien im Anschluss an das Thema wunderbar leicht perlen lässt (...) nach einer sehr imposanten Maestro-Einleitung bricht bei Brautigam im Allegro geradezu ein Sturmwind los, der nebenbei alle Bedenken weg-
fegt, dies könnte spröde, undankbare Musik sein. Im Gegenteil: Brautigam beweist mit seinem Spiel, wieviel Leidenschaft in ihr steckt."
Fono Forum, November 2010
„...diese dritte CD der Serie stellt deren interpretatorisches Konzept auf die härteste Bewährungs-
probe. Denn Charakter und Stil des machtvollen ’imperialen’ fünften Klavierkonzerts sperren sich ja am entschiedensten gegen eine Darstellung, die zwar das moderne Instrumentarium benutzt, es aber in historisch informierter Weise einsetzt (...) im Vergleich mit den beiden hoch gepriese-
nen Vorgänger-CDs der Reihe scheint mir in dieser Produktion das künstlerische Endergebnis noch geschlossener, perfekter geraten ...“ [Sinfonieorchester Norrköping / Andrew Parrott]
Klassik Heute, 20. September 2010
„Um es gleich vorweg zu sagen: Es ist eine hervorragende Aufnahme geworden. Brautigam gelingt es durch sein uneitles Spiel, das hoher stilistischer Reinheit verpflichtet ist und gleich-
zeitig immense musikantische Freude verströmt, uns einen berührenden Eindruck von den Zeiten zu geben, in denen der große Beethoven einfach der junge Ludwig war (...) Es braucht schon einen meisterhaften Interpreten, um zu zeigen, dass Jung-Beethoven seinen Sonatenstu-
dien trotzdem eine ordentliche Prise Sturm und Drang mitgab und bereits als 13-jähriger einen sicheren Instinkt für dramatische Gestaltung hatte. Ronald Brautigam gelingt das vor allem durch seinen energiegeladenen Zugang: Die Tempi sind straff, der Puls atmet unbelastet von falschen Rubati, die motorischen Figuren werden klar strukturiert und auf eine maximale Spannungskurve getrimmt. Den langsamen Sätzen verleiht er durch sein erfülltes Ausmusizieren eine Würde, die in ihrer Schlichtheit ergreift (...) Die anderen vier Sonatinen (...) spielt Brautigam mit derselben gewinnbringenden Mischung aus Lockerheit und Könnerschaft."
Fono Forum, September 2010
„... die Interpretationen Brautigams zeichnen sich durch eine durchgehend energische, konzen-
trierte und gleichbleibend intensive Vorgehensweise aus (...) die Musik entwickelt sich in allen drei Sonaten ohne Brüche, ohne Oberflächlichkeiten (...) ohne die sonst bei Verwendung histo-
rischer Instrumente so häufigen klanglichen Löcher (...) Erfreulich.“
Klassik.com, 26. Juli 2010
„Klangtechnisch ist die Aufnahme erstklassig gelungen, und Ronald Brautigam erweist sich als ein exzellenter Gestalter, der die Klangnuancen des Hammerflügels überzeugend einzusetzen weiß (...) Er agiert auf historischem wie modernem Flügel gleichermaßen virtuos und feinsinnig. Denn sein Musizieren ist getragen von Virtuosität und klarer Dramaturgie gleichermaßen. Das erweist sich auch hier wieder. Vol. 8 seines Beethoven-Zyklus beinhaltet die Sonaten op. 101 und 109 bis 111 – wahrlich harte Brocken, die an den Pianisten höchste Anforderungen nicht nur in technischer Hinsicht stellen, sondern auch musikalisch erst einmal bewältigt werden wollen. Ronald Brautigam gelingt beides – und auf höchstem Niveau! (...) Ronald Brautigam zeigt sich als ein mittlerweile mit allen Wassern gewaschener Klangmodellierer, der (...) mit den Klang-
möglichkeiten des Hammerflügels feinfühlig umgeht (...) Nicht nur hier erweist sich die musika-
lische Reife und dramaturgische Gestaltungssicherheit dieses virtuosen Pianisten, der weiß, wie sich die gegensätzlichen Figuren des späten Beethoven in einen Spannungsbogen inte-
grieren lassen; dergestalt, dass zwar die Kontrastschärfe deutlich erfahrbar ist und doch die Musik nie in einzelne Parzellen zerfällt. Das zeugt von höchster interpretatorischer Beschlagen-
heit, und dafür gebührt Ronald Brautigam hohes Lob. In das Lob geht freilich ebenso ein, wie Brautigam gerade jene in diesen späten Sonaten bedeutsamen kontrapunktischen Gestaltungs-
weisen hörbar macht und Transparenz mit Klangvolumen verbindet. Exzellent!“
Piano News, Februar 2010
„Mit dieser 4. Einspielung von Beethoven-Klavierkonzerten findet die Gesamteinspielung der Klavierkonzerte des Wiener Meisters von Ronald Brautigam ihren Abschluss (...) Und wie schon in seinen letzten Einspielungen in dieser Reihe ist es faszinierend zu hören, wie der mit der historisch informierten Spielweise vertraute Brautigam am modernen Flügel agiert. Er phrasiert durchsichtig, lebendig und spannend, vermag sich klanglich mit dem wundervoll von Andrew Parrott geleiteten schwedischen Norrköping Orchester zu verbinden. Dabei bleibt sein Solospiel immer auch exponiert und farbenreich transparent. Und dass er für das 4. Konzert die Noten-
ausgabe von Barry Cooper mit allen Verbesserungen Beethovens wählt, spricht nicht nur für seinen Original-, sondern auch seinen Originalitätsanspruch. Und das hört man (...) Insgesamt strotzt diese Einspielung vor Leichtigkeit, ohne dabei an Sensibilität für Struktur, Akzentuierung und die großen Bögen einzubüßen. So wird auch das Konzert Op. 61, das Violinkonzert in der Version für Klavier, zu einem Fest von Klangfarbe, den wunderbaren konzertanten Momenten zwischen Orchester und Solist. Niemals ist ein Moment übertrieben, eine Phrase zu hart oder laut – hier passt alles. So muss Beethoven einfach klingen. Mit dem Ende der Konzerteinspie-
lungen liegt wohl eine der besten Gesamteinspielungen dieser Konzerte überhaupt vor.“
International Record Review, February 2010
“… the partnership with Andrew Parrott and the Norrköping Symphony Orchestra is ideal, reduced forces and vibratoless strings creating a lean and focused sound-world, a perfect match for the clarity of Brautigam’s articulation. With two of the leading exponents of historical performance applying their knowledge and experiences to performances with modern instruments, we have here the most stimulating performances of Beethoven’s piano concertos since those of Pierre-Laurent Aimard and Nikolaus Harnoncourt. For my money, Brautigam and Parrott are setting a new bench-mark, and I eagerly await the final instalment.”
Abendzeitung, November 2007
„Die kaum gespielte, das Frühwerk Beethovens beschliessende Sonate B-Dur entfaltete ihren Zauber ebenso wie die späten, aphoristischen "Sechs Bagatellen" op.126. Die "Appassionata" op.57 verstand Brautigam nicht als schockierend expressives Furioso oder als Ausbruch der Romantik, sondern als leidenschaftliche Überhitzung der klassichen Form. Das Extreme des Stücks wurde umso deutlicher. Und dass ein Pianist das Presto-Delirium des Finales wirklich zwingend aus der manische Steigerung des Satzes entwickelt, passiert höchstens alle zehn Jahre einmal. Brautigams Konzert war der aufregendste Klavierabend seit langem."
Piano News, September / October 2007
„Hier zeigt Brautigam denn auch letztendlich sein wunderbares Talent für das dramatische Aus-
loten der Aussagen Beethovens. Und Brautigam hält sich bei allen Stürmen und Drängen an den Notentext, weiß aber genauestens, wann und wie er Überraschungsmomente, die wunderbar eingeflochtenen Melodien immer mit wunderbaren Phrasierungen und einer dem Instrument eigenen Akzentuierung versieht, um die Aussagekraft aus dem Notentext zu befreien und zur Musik werden zu lassen. Ronald Brautigams Einspielungen der Beethoven-Sonaten gehören zu den spannendsten auf dem Markt.“
Gramophone, October 2007
„Ronald Brautigam pushes his Paul McNulty instrument to its dynamic limits yet remaining in total physical control."
Klassik.com, Juli 2007
„Bei all dem agiert Ronald Brautigam mit technischer Brillanz, interpretatorischer Wachheit und vor allem hoher Musikalität. Virtuosität wird hier nie als Selbstzweck nach außen getragen, und wenn, dann als Kategorie des Werks; wo also Beethoven virtuoses Kettenrasseln intendiert, scheut sich Brautigam nicht, es als solches vorzuführen. Damit führt der holländische Pianist seinen Beethoven-Zyklus auf mindestens ebenso hohem Niveau weiter, wie er ihn begonnen hatte. Diese Gesamteinspielung der Beethoven-Sonaten hat das Zeug, ein Meilenstein der Beethoven-Interpretation zu werden. Man darf sich auf den nächsten Teil uneingeschränkt freuen."
Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2007
„Atemberaubend und rebellisch: Ronald Brautigam stürmt der Konkurrenz in Sachen Beethoven davon (...) einer übertrifft in Sachen Beethoven seine oft sehr viel berühmteren Kollegen bei weitem: Ronald Brautigam (Bis), der bereits teils preisgekrönte Gesamteinspielungen der Solo-Klaviermusik Mozarts und Haydns vorgelegt hat (...) Brautigams Beethoven aber erzwingt den ungläubigen Blick in eine Neue Welt, und fast hat man dabei das Gefühl, Beethovens Zeitge-
nosse zu sein, einer der ersten, maßlos erstaunten, wenn nicht empörten Hörer dieser Musik."
Hong Kong (China), Hong Kong Cultural Center
Hong Kong Philharmonic Orchestra / Paul McCreesh
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Klavierkonzert g-moll Nr. 1 op. 25
Hong Kong (China), Hong Kong Cultural Center
Hong Kong Philharmonic Orchestra / Paul McCreesh
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Klavierkonzert g-moll Nr. 1 op. 25
Landshut
Landshuter Hofmusiktage
Meisterkurs
Landshut, Rathausprunksaal
Landshuter Hofmusiktage
Joseph Haydn: Sonate g-moll Nr. 32 Hob. XVI/44
Joseph Haydn: Sonate C-dur Hob. XVI/50
Johann Wilhelm Wilms: Ariette "Einmal in meinem achten Jahr"
aus der Oper "Oberon" von Paul Wranitzky
Ludwig van Beethoven: Zwölf Variationen WoO 71 über den
russischen Tanz aus dem Ballett "Das Waldmädchen"
von Paul Wranitzky
Ludwig van Beethoven: Sonate D-dur Nr. 15 op. 28 "Pastorale"
Landshut
Landshuter Hofmusiktage
Meisterkurs
Amsterdam (NL), Concertgebouw
Residentie Orchestra / Pablo Heras-Casado
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
Amsterdam (NL), Concertgebouw
"The Best of Beethoven"
Amsterdam (NL), Concertgebouw
"The Best of Beethoven"
Amsterdam (NL), Concertgebouw
"The Best of Beethoven"
Dortmund, Konzerthaus
Philharmonisches Orchester Dortmund / Jac van Steen
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert B-dur KV 595
für Klavier und Orchester
Achern, Alte Kirche Fautenbach
Achern, Alte Kirche Fautenbach
St. Gallen (CH), Theater
St. Gallen Sinfonieorchester / Otto Tausk
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert C-dur Nr.1 op. 15
St. Gallen (CH), Thater
St. Gallen Sinfonieorchester / Otto Tausk
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert C-dur Nr. 1 op. 15
Amsterdam (NL), Concertgebouw
Niederländisches Radio Chamber Orkest
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-dur
Nr. 22 KV 482
London (GB), Wigmore Hall
Isabelle van Keulen, Violine
Amsterdam (NL), Concertgebouw
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Klavierkonzert g-moll Nr. 1 op. 25
Philharmonisches Orchester der Niederlande
Fürth, Stadttheater
Bamberger Symphoniker / Ivor Bolton
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzert d-moll
Nr. 2 op. 40 für Klavier und Orchester
Schweinfurt, Theater
Bamberger Symphoniker / Ivor Bolton
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzert d-moll
Nr. 2 op. 40 für Klavier und Orchester
Bamberg, Konzert- und Kongreßhalle
Bamberger Symphoniker / Ivor Bolton
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzert d-moll
Nr. 2 op. 40 für Klavier und Orchester
Müllheim (Baden), Martinskirche
Ronald Brautigam, Hammerklavier
Joseph Haydn: Sonate G-dur Nr. 54 Hob. XVI/40
Joseph Haydn: Sonate g-moll Nr. 32 Hob. XVI/44
Joseph Haydn: Sonate Es-dur Nr. 62 Hob. XVI/52
Ludwig van Beethoven: Sonate c-moll Nr. 8 op. 13 „Pathétique“
Ludwig van Beethoven: Sonate D-dur Nr. 15 op. 28 „Pastorale”
Darmstadt, Staatstheater, Kleines Haus
Ludwig van Beethoven: Sonate f-moll Nr. 1 op. 2
Joseph Haydn: Sonate g-moll Nr. 32 Hob. XVI/44
Joseph Haydn: Sonate G-dur Nr. 54 Hob. XVI/40
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate F-dur KV 332 (300b)
Joseph Haydn: Sonate Es-dur Nr. 62 Hob. XVI/52
Amsterdam (NL), Concertgebouw
Philharmonisches Orchester der Niederlande / Marc Albrecht
Robert Schumann: Concertstück op. 92
Robert Schumann: Introduction und Allegro op. 134
Wien (A), Musikverein
Wiener Akademie / Martin Haselböck
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert C-dur
Nr. 15 KV 503
Detmold, Konzerthaus der HfM
Ludwig van Beethoven:
Sonate c-moll op. 13 “Pathétique”
7 Bagatellen op. 33
Sonate Es-dur op. 27/1 “Quasi una Fantasia”
Sonate d-moll op. 31/2 “Der Sturm”
Sonate d-moll op. 31/2 “Der Sturm”
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